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Zur Mimosenblüte an die Côte d’Azur

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Die Duftwolken der Mimosen ziehen durch die alten Gassen (Foto: Piergiorgio Mariniello)

Bestechendes Licht und ein erster Spaziergang am Strand: Wer dem Winter auf elegante Weise entkommen will, der sollte zwischen Februar und März einen Wochenendtrip an die französische Côte d’Azur unternehmen.

So lieblich und leer wird die traumhafte Landschaft zwischen St. Tropez und Nizza nie mehr sein in den kommenden Monaten. Das sanfte Klima lädt bereits zu Cafe-Besuchen in den Straßen ein. Und von den umliegenden Feldern her zieht der Duft der Mimosen in den alten Ortskern. Wer Meerblick sucht, dem empfehlen wir Bormes-les-Mimosas. Die Häuser der 7.000 Einwohner schlängeln sich entlang der Erhebungen des Maures-Gebirges. Von der Ferne glitzern die Inseln „Port-Cros” und „du Levant”.

Wenn es so etwas wie einen Charme des alten Europas gibt – dann in dieser Landschaft mit Schlössern, Häfen und alten Grand Hotels (Hotel Bormes, DZ 120 EUR). Hin und wieder würde es das Straßenbild komplettieren, wenn ein Adeliger im Stil des 19. Jahrhunderts aus der Tür träte und seinen Pferdewagen anforderte.

Spätestens, wenn man einen Ausflug auf die “Mimosenstraße” unternimmt, ist das trübe Winterwetter vergessen. Milliarden leuchtend gelber Mini-Blüten säumen die Hügel und Täler der Küste. Wunderschön sind auch die orangenen und lilafarbenen Ausführungen. Die ”Route der Mimosen” ist etwa 150 Kilometer lang und führt bis in die Parfumstadt Grasse in der Nähe von Nizza.

In vielen Ortschaften feiern die Bewohner ihren ganz besonderen Karnevalsumzüge, ihre Blütenfeste mit riesigen fantasievollen Figuren und Drachen.

Bormes-les-Mimosas; bis 1968 nur Bormes – seitdem steht das Blütenmeer auch im Namen (Foto: Monica Arellano-Ongpin)

Nicht verpassen sollte man ein Meisterwerk der Jugendstilarchitektur, die Mediterranen Gärten des Domaine du Rayol, nur 15 Kilometer vor Bormes. Subtropische Pflanzen stehen zwischen Mimosen, Pinien und Korkeichen und eine monumentale Treppe führt vom Strand zu einem Belvedere, der mit einer Pergola überdacht ist.

Übrigens: Der Ausdruck “empfindlich wie eine Mimose” kommt daher, dass sich die Blätter bei einer Berührung sofort zusammenklappen und erst nach einigen Minuten wieder öffnen. Die Mimose ist familiär mit der Akazie verbunden.

Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang am strahlend blauen Mittelmeer kann es wieder zurückgehen in die trübe Wintersuppe.

USA und Israel: So laufen die Sicherheitskontrollen am Flughafen ab

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flughafenDemokratische Länder mit besonders scharfen Sicherheitskontrollen am Flughafen sind die USA und Israel. Während in den USA schon die Einreise unter besonderen Vorzeichen steht, achten die Israelis verstärkt auf die Ausreise.

Auf dem Ben-Guerion-Flughafen in Israel werden Partygänger auf dem Weg nach Tel-Aviv neben Pilgerreisenden nach Jerusalem, Geschäftsleute nach Haifa und palästinensische Studenten für Ramallah abgefertigt. Während sich die Einreise-Kontrollen auf eine längere Warteschlange und eine Befragung an der Passkontrolle beschränken, ist dem Nahost-Reisenden anzuraten, bei der Ausreise aus Israel drei bis vier Stunden einzuplanen. Schon am Tor zum Flughafengelände kommt es zu Fahrzeugkontrollen. Halten Sie bereits hier Ihren Pass bereit. Gefragt wird zumeist, woher Sie kommen und wohin Sie reisen.

Eine Frage, die immer gestellt wird

Die Sicherheitskontrollen laufen stufenweise ab. Erstes Kriterium ist der Zielflughafen und die Fluggesellschaft des Reisenden. El-Al-Passagiere werden zunächst separiert, da die größte israelische Airline für einige Terrorgruppen ein Anschlagziel ist. Ein weiteres Auswahlkriterium für den weiteren Verlauf der Kontrolle ist, woher man kommt und welche Orte man bei seinem Besuch im Nahen Osten aufgesucht hat. Waren Sie ausschließlich in Tel-Aviv und Umgebung, hat das für die Kontrolleure eine andere Bedeutung, als wenn Sie ein paar Tage in Ramallah waren. Generell gilt: Möchten Sie wenig Zeit verlieren, ist der Flughafen ein ungeeigneter Ort, um politische Ansichten zu verteidigen. Dies gilt auch für das Tragen bestimmter Kleidungsstücke wie „Palischals“ und Polit-Buttons.

Bereits in der Warteschlange vor den Koffer-Röntgenkontrollen wird jeder Reisende von zumeist sehr netten, jungen, aber auch psychologisch speziell geschulten Sicherheitskräften auf Englisch befragt. Eine Frage, die fast immer gestellt wird, ist: Wer hat Ihren Koffer gepackt? Haben Sie ein Geschenk erhalten? Während in anderen Ländern auf diese Weise Drogenkuriere ausfindig gemacht werden sollen, geht es den Israelis vornehmlich um Sprengstoff. Waren Sie z.B. im Westjordanland zu Besuch, stellen Sie sich darauf ein, dass die Befragung länger dauert. Die Strategie der Sicherheitsleute ist es, sich ein Bild vom Reisenden zu machen, in gewisser Weise ist es ein Schnell-Profiling, zu dem nicht selten mehrere andere Mitarbeiter hinzutreten.

Reisenden ist zu empfehlen, in jeder Situation ruhig zu bleiben, wahrheitsgemäß zu antworten und sich nicht verunsichern zu lassen. Egal, was passiert. Auch wenn sich mehrere Sicherheitskräfte offenkundig über einen auf Hebräisch unterhalten.

Sprechen Sie kein perfektes Englisch, ist das für die Sicherheitskräfte weder ein Vor- noch ein Nachteil, sondern nur ein Merkmal Ihres Profils.

Sollten Sie länger befragt werden, geht es den Security-Kräften vor allem darum, den Grund und Ablauf Ihrer Reise zu verifzieren. Wer aus beruflichen Gründen unterwegs war, muss seine Fachkompetenz unter Beweis stellen. Wer palästinenische Freunde besucht hat, wird dazu eingehender befragt. Wenn Sie Dokumente haben, die bestimmte Abläufe und Gründe belegen können, wäre es gut, wenn Sie diese griffbereit im Handgepäck hätten.

Die zweite Stufe der Flughafenkontrollen ist das Röntgen des Gepäcks. Die dritte Stufe ist das Öffnen und Kontrollieren des Gepäcks. Auch dies betrifft nahezu jeden Reisenden und sollte nicht als Affront betrachtet werden. Bleiben Sie also auch hier freundlich. Auch wenn Sie Ihre Schuhe ausziehen müssen, Ihr Pass kurzzeitig eingezogen wird oder Datenträger geprüft werden. Hierbei wäre es von großen Vorteil, wenn Sie keine militärischen, polizeilichen oder andere staatlichen Einrichtungen fotografiert oder gefilmt hätten.

Am Ende dieser bis zu dreistündigen Prozedur bringt Sie eine Sicherheitskraft zum Check-In-Schalter, nickt freundlich und fragt, ob es einem in Israel gefallen hat. Und ob Sie es glauben oder nicht: Diese Frage ist Ernst und gastfreundlich gemeint. Die Israelis freuen sich, Sie wieder in ihrem Land begrüßen zu dürfen.

Erlebnisberichte von Reisenden in die USA und Israel:

Ich bei der Sicherheitskontrolle in den USA

Tel-Aviv: Die gefürchtete Sicherheitskontrolle

Raus aus dem Single-Status – Aber die beste Freundin steht dagegen

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Der Mann, der vor Ihnen steht, ist gar nicht mal so schlecht. Doch Sie wissen schon genau, was Ihre beste Freundin über ihn sagen wird: zu groß, zu geschäftsmäßig, ein bisschen zu überheblich. Was tun, wenn Freundinnen im Weg stehen…

Auch wenn es kein böser Wille ist. Ihre besten Freundinnen stehen Ihnen treu zur Seite und wollen nur Ihr Bestes. Und das glauben sie zu wissen, weil Sie Ihre Liebes-Vorgeschichte kennen. Und die nur zu gut. Da war der „Mr. Big“ mit dem kleinen Ego. Der Berufspendler, der plötzlich ganz weit weg war. Ihre Freundinnen können (fast) mehr Geschichten über Ihre Männer erzählen, als Sie selbst.

Doch gute Freundschaften können subtil verhindern, dass Sie den passenden Partner finden und glücklich werden. Vielleicht weil sie selbst nicht mehr daran glauben; weil sie selbst auf der Suche sind (und enttäuscht werden); weil sie es gut meinen – aber nicht gut machen. Hübsche „Freindinnen“, die Sie da haben!

Was können Sie dagegen tun?

*Übermäßiges Lamentieren, Nörgeln oder Bemitleiden kann unter Freundinnen zu verstärkter Angst und Hoffnungslosigkeit über die Zukunft auslösen, haben Forscher herausgefunden. Fachbegriff: Co-Wiederkäuen. Es führt dazu, dass sich negative Gedanken und Stimmungen festsetzen. Das Gegenmittel: Alte Themen auswechseln, neue finden.

*Die Einschätzungen Ihrer Freundin basieren auf ihren persönlichen Erfahrungen. Aber nicht auf Ihren. Trennen Sie dies im Kopf. Wenn sie den Typ „langweilig“ und „ruhig“ findet, kann dies die ideale Ergänzung zu Ihrer Persönlichkeit sein. Finden Sie Ihre eigenen Urteile zu den besprochenen Themen und Erkenntnissen. Verändern Sie aber niemals Ihre Vorlieben.

Schöne Füße – ein tägliches Ritual

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Fußpflege als tägliches Ritual (Foto: Lori Greig/flickr.de)

Genau wie das Zähneputzen kann Fußpflege zu einem täglichen Beautyritual werden. So haben Sie immer schöne, weiche Füße. Hornhaut adé!

Kurzes Füßeeincremen nach dem Duschen oder ein beruhigendes Fußbad während der Lieblingsserie. Wer regelmäßig etwas Zeit in seine Füße steckt, muss sich keinen Kopf mehr um sie machen. Aufwändige Bimsstein-Aktionen gegen Hornhaut sind vorbei. Die nächste Bade-Saison kann kommen!

Das lästige Entfernen der Hornhaut kann man z.B. mit dem Schneiden der Zehennägel kombinieren: Einfach vorher eine aufweichende Lotion auftragen und nach dem Nägelschneiden die überschüssige Hornhaut entfernen.

Viele Frauen benutzen keine spezielle Creme für die Füße. Am wirkungsvollsten ist es aber, wenn man die Füße abends vor dem Zubettgehen mit fetter Creme eincremt. Zum Beispiel mit “Die Gesunde Füße Fußbutter” von Kneipp. Sie enthält intensiv rückfettende Sheabutter und Ringelblumen-Extrakt für stark beanspruchte Haut (ca. 6,95 Euro).

Nägel, Nagelhaut und den ganzen Fuß sollte man regelmäßig mit einem warmen Bad verwöhnen, am besten abends.