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Effektiver Muskelaufbau – Das müssen Sie dabei beachten

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Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte dieses Ziel zunächst einmal in mehrere Phasen aufteilen.

In der ersten Phase erholt sich die Muskelgruppe, die trainiert wurde, vom Muskelaufbautraining. So kann sich der Körper auf die nächste Trainingseinheit beim Muskelaufbautraining vorbereiten und nur so kann auch Muskelwachtum stattfinden. Genau deshalb macht es kaum Sinn, dass man ein Körperteil öfter als einmal in der Woche trainiert. Doch selbstverständlich gibt es auch beim Training für Muskelaufbau keine Norm: Es gibt bestimmte Muskelgruppen, wie beispielsweise Waden, die sich nach dem Training einfach schneller und besser erholen und die man häufiger trainieren kann. Auch spielen das Alte rund die Veranlagung eine große Rolle. Eine gute Basis ist daher, einmal pro Woche gutes Muskelaufbautraining zu betreiben.

Die Muskelaufbauphase legen die meisten so, dass man im Winter trainiert. Dadurch dass man mehr Kalorien zu sich nimmt, kann es auch passieren, dass man jedoch neben der reinen Muskelmasse etwas Fett aufbaut. Im Winter kann man dies jedoch leicht kaschieren. Wenn dann im Frühjahr wieder die Sonne heraus kommt, stellt man sein Muskelaufbautraining einfach um. Das Ziel lautet dann erst einmal Fettabbau statt reinem Muskelaufbautraining. So hat man dann im Sommer seine Wunsch-Strandfigur.

In jedem Fall ist es wichtig, dem Training ein Ziel zu geben: Dies kann entweder Muskelaufbau oder der Fettabbau sein. Es bringt nicht viel, Fettabbau und Muskelaufbau gleichzeitig zu betreiben. Wenn man Muskelaufbau betreibt, benötigt der Körper mehr Energie als er verbraucht, da diese Energie für den Muskelaufbau benötigt wird. Beim Fettabbau wird dagegen etwas weniger Energie in Form von Kalorien zu sich genommen – so dass man abnemen kann. Dies regt den Stoffwechsel an, dass er die mangelnde Energie aus dem Körperfett beziehen kann. Dort wird dann das Fett verbrannt.

Die Erholung darf in keinem Fall zu kurz kommen. Muskeln wachsen nicht während des Trainings betreibt, sondern viel mehr in der Regenrationsphase. Je mehr Sätze und Wiederholungen man beim Training macht oder je mehr Gewicht man hebt, desto intensiver ist das Training. Ist die Intensität des Muskelaufbautraining höher, dann benötigt der Körper natürlich auch mehr Zeit, um sich von dieser Belastung wieder regenerieren zu können – genau so und nicht anders können die Muskeln dann nach und nach auch wachsen.

Und genau das ist der Sinn beim Muskelaufbau Training, denn die menschlichen Muskelfasern benötigen Zeit, dass sie sich mit stärkerem Training auf die kommende Belastung anpassen können. Wird ein Muskel zu häufig und zu intensiv beansprucht oder gibt man ihm nicht genug Zeit, sich vom Training zu erholen, dann kann es passieren, dass er überbelastet wird. Trainiert man einen Muskel zu inensiv und belastet ihn kurz darauf wieder erneut, gibt man ihm keine Chance, überhaupt erst wachsen zu können – so macht man beim Training dann auch keine Fortschritte.

Verhütungsmittel auf dem Prüfstand

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Verhütung spielt in der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Es gilt nicht nur, sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen, sondern auch vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Es gibt verschiedene Verhütungsmethoden. Die bekannteste ist wohl die Pille, gleich gefolgt von dem Kondom. Weiterhin sind auch noch die Spirale und das Diaphragma geläufige Begriffe. Letzteres soll aber nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Gel oder einer Creme benutzt werden, die die Spermien schon auf dem Weg zum Diaphragma oder zur Portiokappe außer Gefecht setzen. Der Verhütungsschutz ist umstritten, denn passieren kann immer mal was. Weiterhin wurden verschiedene chemische Verhütungsmethoden getestet und die Testergebnisse waren alles andere als erfreulich. Dies bezieht sich jetzt nicht auf die Sicherheit bei der Empfängnisverhütung. Die Tests ergaben, dass einige der Gele, Cremes und Zäpfchen die empfindliche Scheidenhaut schädigen. Wenn man häufiger auf diese Mittel zurückgreift, kann es zu Rissen, Entzündungen und sogar Geschwüren führen.

Dies liegt daran, dass stellenweise in den Mitteln Chemikalien vorhanden sind, die zu diesen Schädigungen führen. Diese Chemikalien, wie zum Beispiel Nonoxynol-9 oder Natriumlaurylsulfat reizen die Schleimhaut sehr stark. Auch essigsaure Tonerde wurde in manchen Produkten bei den Tests nachgewiesen. Diese soll die Schleimhaut regelrecht gerben.
Da die Frauen empfindlicher und den Stoffen zudem viel länger ausgesetzt sind als Männer, sollte der Griff nach chemischen Mitteln gut überlegt sein.

Für die Daueranwendung sind solche Mittel nicht geeignet. Wenn es nur gelegentlich ist, kann man durchaus davon ausgehen, dass ein Schutz in gewissem Maß gewährleistet ist, wobei natürlich die Pille und das Kondom als sicherste Verhütungsmittel gelten.

So entfernen Sie Altersflecken

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Um lästige Haut-Verfärbungen zu entfernen, gibt es drei Methoden.

Das Wichtigste in der Übersicht:

1. Laser
Der Hautarzt benutzt einen Laser, der Pigmente zerstört. Dadurch wird die Immunabwehr aktiv und transportiert Pigmente ab. Ab 50 Euro pro Sitzung.
Risiken: Die Haut kann nach der Behandlung anschwellen und sich entzünden.

2. Dermabrasion
Unter örtlicher Betäubung schleift der Hautarzt die Oberfläche der Haut mit einer Fräse vorsichtig ab. Unter dem Schorf wächst neue Haut nach. (ab 1.800 Euro)
Risiken: Ist die Behandlung zu aggressiv, können Narben entstehen.

3. Peelings
Der Hautarzt trägt ein chemisches Peeling auf. Fruchtsäure wirkt relativ mild. Tiefer gehen Trichlor-Essigsäuren. Durch das Peeling werden Hautschuppen gelöst, die Haut aufgehellt, wirkt glatter. (ab 250 Euro)
Risiken: Nicht geeignet bei sensibler Haut. Manchmal kommt es zu Rötungen und Infektionen.

Wie wärme ich Pilze richtig auf?

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Pilze

Foto: iww

Reste vom Pilz-Risotto müssen nicht mehr in den Mülleimer wandern, weil Sie glauben, das Aufwärmen von Pilzen sei giftig.

Denn nicht die Pilze selbst mutieren zu Giftzwergen, sondern durch  den hohen Wasser- und Eiweißgehalt sind sie idealer Nährboden für gesundheitsschädliche Bakterien und Schimmel. Damit die Pilze genießbar bleiben, die Speise nach dem Garen sofort abkühlen (Topf in Eiswasser stellen), dann im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen gut erhitzen auf mindestens 70 Grad. Wer diese Empfehlungen befolgt, kann Pilze aufwärmen. „Aus Vorsichtsgründen würde ich es jedoch nicht unbedingt empfehlen“, sagt Bettina Muermann, Ernährungswissenschaftlerin beim Bund für Lebensmittelkunde.

Übrigens: Auch bei Spinat können Bakterien eine ungesunde Rolle spielen. Wer das Gemüse noch mal erwärmen möchte, sollte es ebenfalls schnell abkühlen und in den Kühlschrank stellen. Sonst verwandeln Bakterien Nitrat, das sich durch starke Düngung im Spinat anreichert, in giftiges Nitrit. „Und das lässt sich auch durch Erhitzen nicht mehr unschädlich machen“, warnt Bettina Muermann.

Was ich von einer professionellen Zahnreinigung erwarten kann

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Mindestens einmal im Jahr sollten feste Ablagerungen auf den Zähnen professionell entfernt werden. Was Mediziner für notwendig erachten, halten die gesetzlichen Krankenkassen für Kosmetik. Also muss sich der Patient selbst darum kümmern: Was kann er von einer professionellen Zahnreinigung (PZR) erwarten und was kostet sie?

Wenn sich Mineralien aus dem Speichel auf der Zahnoberfläche festsetzen, ist die normale Zahnbürste machtlos. Dieser Zahnstein, der auch durch Rauchen und Rotwein-Genuss entstehen kann, muss mit professionellen Instrumenten entfernt werden. So sinkt das Risiko bakterienbedingter Zahnkrankheiten, wie z.B. Parodontose.

Wie oft sollte ich meine Zähne reinigen lassen?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die PZR im Abstand von sechs Monatenm eine sinnvolle Ergänzung zum gründlichen Putzen sein kann. Die PZR ersetzt nicht das tägliche Zähneputzen und die regelmäßige Zahnfleischreinigung.

Was kann ich beim Arzt erwarten?

*Eine genaue Untersuchung des Zustands von Zähnen und Zahnfleisch

*Ratschläge und Handlungsempfehlungen für die optimale Zahnpflege zu Hause

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Je nach Ausstattung der Praxis wird mit Ultraschall Zahnstein abgesprengt und mit Sandstrahl Zahnverfärbungen gelöst. Zahnfleischtaschen werden für gewöhnlich mit Schabern gesäubert. Da auch direkt am bzw. unter dem Zahnfleisch gearbeitet wird, können sich Schmerzen einstellen, die aber je nach Schmerzempfinden schnell vorbei sein können. Der Patient sollte dem Arzt bescheid geben, damit dieser ggf. eine Tinktur o.ä. aufschreiben kann.

Wie hoch sind die Kosten einer professionellen Zahnreinigung?

Es gibt keine Vorgaben. Die Preise hängen von der Behandlungsdauer ab und  liegen zwischen 35 und 120 Euro pro Behandlung – je nach Praxis und Ort. Am meisten verlangen die Zahnärzte in München, hat eine Untersuchung des Verbraucherportals Geld.de ergeben. Mehr als 70 Euro seien zumeist nicht gerechtfertigt, so die Experten. Ratsam ist es, den Zahnarzt vorab nach Preis und konkreter Leistung zu fragen. Häufig führt nicht der Mediziner, sondern eine qualifizierte Fachkraft die Reinigung durch, so dass ein Arzt-Stundensatz nicht Grundlage der Kostennote sein kann. Private Krankenversicherungen übernehmen im Gegensatz zu gesetzlichen Kassen zumeist die Behandlung.

Kaum einer lebt koffeinfrei

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Zwischenablage24-194x300Kaum einer lebt koffeinfrei. 11.000 Tonnen Koffein nehmen die Bundesbürger jährlich in Getränken zu sich – in Form von Kaffee, Tee, Soft- oder Energy-Drinks, aber auch in Kakao und Schokolade. Kann der Muntermacher auch der Gesundheit schaden?  

Auf Herz und Kreislauf wirkt Koffein zumeist flüchtig. Deshalb ist es für die meisten Menschen ungefährlich. Wer unter niedrigem Blutdruck leidet, für den ist Koffein sogar eine Medizin, die den Kreislauf ankurbelt. Auch Menschen mit Bluthochdruck dürfen Kaffee oder Tee in Maßen genießen. Bei Gesunden kann der Blutdruck danach sogar leicht abfallen, weil sich die großen Kreislaufgefäße entspannen und erweitern.

Koffein wirkt rasch. Eine halbe Stunde nach der Tee-Pause ist der Spitzenwert erreicht. Ein bis zwei Tassen machen müde Menschen in der Regel munter. Wie viel jedem wohl tut, ist aber unterschiedlich.

Koffein steckt nicht nur in Lebens- und Genussmitteln, sondern auch in Medikamenten, zum Beispiel in manchen Kopfschmerztabletten. Denn Koffein verengt die Blutgefäße im Gehirn. Und die Weitstellung von Blutgefäßen spielt beim Migräneanfall eine Rolle. “Oft lindern ein oder zwei Tassen Tee den Migräneschmerz”, erklärt Gilbert Schönfelder, Pharmakologe am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität.

Koffein kann jedoch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Manch ein Asthmamittel kreist zum Beispiel in Kombination mit Koffein länger im Blut. Und einige Psychopharmaka erreichen bei starken Teetrinkern zu geringe Blutspiegel. Wer Medikamente einnimmt, die mit Koffein in Wechselwirkungen treten, sollte deshalb seinen Arzt fragen, ob oder wie viel Tee oder Kaffee er trinken darf.