Was bedeutet Arabica und Robusta beim Kaffee?

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Kochen

Kaffee besitzt eine enorme Aromavielfalt – vor allem durch Wahl und Mischung zweier Kaffeebohnen.

Die edle Arabica-Bohne macht ungefähr 60 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Sie wird in Zentral- und Südamerika angebaut und reift ganze acht bisa zehn Monate. Daher stammt auch der feine, aber rassige Charakter.

Robusta reift nur fünf Monate, enthält dafür aber doppelt so viel Koffein wie die Arabica. Wegen des herben Geschmacks wird Robusta-Kaffee meist mit anderen Bohnen gemischt – so entsteht ein interessantes Aroma. Der hohe Ölgehalt sorgt für eine leckere, stabile Crema.

Welche ist die bessere Bohne?

Arabica gilt als die bessere, feinere Kaffeebohne, während Robusta bei vielen Verbrauchern für qualitativ schlechteren Kaffee steht. Das kommt daher, weil die Arabica-Bohne in höheren Lagen an steileren Hängen wächst, was längere Wege bei der Ernte bedeutet. Dadurch verteuert sich der Kilopreis. Richtig ist, dass die Aromavielfalt der Arabica-Bohne größer ist, vor allem viele fruchtige Noten besitzt, die im Kaffee eine feine Säure hervorrufen. Robusta, wie der Name schon sagt, ist dagegen widerstandsfähiger. Er wächst schneller, ist weniger anfällig für Hitze und Luftfeuchtigkeit und damit insgesamt ertragreicher. Das macht ihn preiswerter. Seinen Geschmack nach Nüssen und Schokolade wollen viele im Kaffee nicht missen.

Welche Bohne für was?

100 Prozent Arabica ist nicht gleich 100 Prozent Geschmack, 100 Prozent Robusta ist eher bitter und säurebetont. Erst in Kombination entfaltet sich das wahre Aroma, sodass der Kaffee nicht zu lieblich oder zu bitter schmeckt. Der Robusta sorgt durch den geringeren Ölanteil auch noch für eine lang anhaltende Crema. Daher haben Espresso-Sorten oft einen 50-Prozent-Anteil Robusta.

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