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So wird Ihr Schlaf zum Schönheitsschlaf

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Wohlbefinden

Kein Mythos: Den Schönheitsschlaf gibt es wirklich. 

Während wir friedlich schlummern, arbeiten die Reparatur- und Versorgungssysteme unseres Körpers auf Hochtouren. Vermehrt werden Eiweiße, Enzyme und Hormone gebildet – freie Radikale unschädlich gemacht. Und das alles im Eiltempo. Selbst kleinste Zellen teilen sich zehnmal schneller.

1. Die Einschlafphase

Bereits ab 21 Uhr wird zum Beispiel das Schlafhormon Melatonin verstärkt ausgeschüttet. Es gibt dem Körper das Signal für den Beginn der Nachtschicht. Rund 90 Minuten nach dem Einschlafen kommt das Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone) ins Spiel. Es kümmert sich vor allem um die Zellerneuerung. Melatonin dagegen bekämpft freie Radikale. Diese Sauerstoffmoleküle produziert der Körper nicht nur am Tag unter Licht- oder Schadstoffeinfluss. Auch in der Nacht entstehen die Zellzerstörer durch ganz normale Stoffwechselprozesse.

2. Die Tiefschlafphase

Am wichtigsten für die Schönheit ist der Tiefschlaf. Die erste Phase setzt meist eine Stunde nach dem Einschlafen ein. Dann ist das Stresshormon Cortisol blockiert, die Atmung wird ruhiger, das Herz schlägt langsamer. Die Haut ist optimal entspannt. Jetzt haben Nacht-Cremes ihren optimalen Auftritt. Sie dienen der Regeneration. Gegen zwei Uhr nachts liegt unser Körper im tiefsten Schlaf. Die Barriereschicht der Haut ist jetzt besonders durchlässig und profitiert von Wirkstoffen, die den Energiestoffwechsel und die Produktion neuer Zellen anregen (Q10, Kreatin). Ein erprobter Jungmacher ist Vitamin A: Es verbessert die Hautdichte und glättet intensiv. Ebenfalls gut geeignet: Vitamin B3 (Niacinamid) in Kombination mit Vitamin C und E.

3. Die Aufwachphase

Wer zufrieden aufwacht, hat meist gut geschlafen. Forscher haben herausgefunden: Entscheidend für die Qualität unserer Nachtruhe ist nicht nur eine dunkle, kühle Schlafstätte, sondern mehr Tageslicht. Es stellt unserer innere Uhr auf einen gesunden Schlaf-wach-Rhythmus ein.

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