ich-weiss-wie.de » Blog Archives

Themenübersicht: Schwangerschaft

Familie

Richtig entspannen in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft lernen Frauen ihren Körper neu kennen: Der Bauch wächst in ungewohnte Dimensionen, die Hormone fahren Achterbahn. Wellness-Auszeiten sind jetzt doppelt gut. „Fühlt sich die Schwangere wohl, ist das positiv für sie und für die Entwicklung des Kindes“.

Mehr…

Familie

Schwangere sollten Sport gezielt verteilen

150 Minuten pro Woche schwitzen – an diesen Richtwert können sich Schwangere halten. Gut ist es, die Bewegung über mehrere Tage zu verteilen. Mindestens eine halbe Stunde am Tag ist dabei empfehlenswert.

Im moderaten Bereich strengen sich Frauen an, wenn sie leicht schwitzen und schneller atmen. Bewegen sie sich dabei im Freien, schlagen sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Beispielsweise beim Radfahren oder Walken füllen sie ihren Vitamin-D-Speicher auf.

Während der Schwangerschaft haben Frauen oft niedrigere Vitam-D-Konzentrationen im Blut. Über das Sonnenlicht auf der Haut kann die Versorgung verbessert werden.

Wohlbefinden

Schwangerschaft sorgt für größere Hautpigmentierung – Was Sie dagegen tun können

Während der Schwangerschaft nimmt die Hautpigmentierung im Gesicht oft erheblich zu. Mehr Sommersprossen und größere bräunliche Flecken, so genannte Melasmen, könnten die Folge sein.

Viele Frauen empfinden die harmlosen so genannten Mutterflecken im Gesicht allerdings als störend und gar unangenehm. Die Hautpigmentierungen lassen sich mit einfachen Mitteln eindämmen: So hält ein verstärkter Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor von mindestens 50 sowie ein breitkrempiger Hut in der Sonne die Flecken während der Schwangerschaft in Grenzen.

Nach der Geburt verschwinden die Flecken meist von selbst. Wenn nicht, kann der Hautarzt helfen. Er empfiehlt meist eine abgestimmte Kombinationsbehandlung aus Peeling und Bleichcremes.

Wohlbefinden

Schwangerschaftspfunde bereits im Wochenbett verlieren – So geht´s

Wie bekomme ich die Schwangerschaftspfunde los? „Es gibt schon fürs Wochenbett einige Übungen zur Rückbildungsgymnastik“.

Beginnen können damit Frauen ohne Dammschnitt frühestens drei Wochen nach der Geburt, andere erst nach sechs Wochen. Etwas vorsichtiger sollten auch Frauen sein, die mit Kaiserschnitt entbunden haben. Kurse zur Rückbildungsgymnastik werden von Hebammen, Volkshochschulen und Sportvereinen angeboten. Durch spezielle Übungen wird zunächst der Beckenboden trainiert, dessen Muskeln durch Schwangerschaft und Geburt stark beansprucht wurden. Wenig später könne die junge Mutter dann mit gezielten Übungen für die Bauchmuskeln beginnen. Trotz allen Ehrgeizes warnen Experten davor, sich zu schnell zu viel zuzumuten.

Wer zu früh wieder in anstrengende Sportarten wie etwa das Joggen einsteigt, riskiert Inkontinenz und einen Gebärmuttervorfall. Im ersten Vierteljahr nach der Geburt ist deshalb alles tabu, was den Unterleib erschüttert wie etwa Jogging, Reiten oder Aerobic-Kurse im Fitnesscenter. Wer sich dennoch konditionell auf „Vorderfrau“ bringen will, sollte lieber Fahrrad fahren, schwimmen oder walken.

Auch Nordic Walking eignet sich, um Kondition zu tanken. Ebenso gut ist Yoga „als Kombination von Körper und Geist“ für junge Mütter geeignet. „Nur sind beim Yoga einige Elemente wie „die Katze“‘ oder „der Hund“‘ nicht so rückenfreundlich und eher eine Belastung für die Wirbelsäule“. Besser ist für junge Mütter Thai Chi geeignet. Will dennoch eine Mama drei bis vier Monate nach der Geburt durch Jogging die Pfunde purzeln lassen, empfiehlt sich ein sanfter Einstieg durch Walking. „Auf keinen Fall darf sie sofort wieder richtig joggen“. Nach einigen Wochen des Walkens kann dann mit wenigen Minuten Jogging begonnen werden. „Am besten trägt man dabei eine Pulsuhr zur Kontrolle, damit der Herzschlag nicht zu hoch steigt“. Das Tempo darf nur so schnell sein, dass man sich während des Laufens noch unterhalten kann.

Familie

Urlaubsanspruch in Mutterschutz und Elternzeit berechnen

Ihr Arbeitgeber darf nach §17 BEEG (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz) Ihren Urlaubsanspruch für jeden vollen Kalendermonat anteilig kürzen.

Beispiel: In Ihrem Arbeitsvertrag steht ein Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Ihr Kind kommt am 15. Juni zur Welt. Die Elternzeit beginnt grundsätzlich acht Wochen nach der Geburt (Mutterschutzfrist), d.h. in diesem Beispiel am 15. August. Ab dem nächsten vollen Monat, also dem September, darf der Arbeitgeber, wenn er die rechtliche Möglichkeit nutzt, den Urlaubsanspruch für das laufende Kalenderjahr kürzen: September, Oktober, November, Dezember.

Ihr Urlaubsanspruch liegt also bei 8/12, d.h. bei 19,9 Urlaubstagen. Nicht genommener Urlaub kann nach Mutterschutz und Elternzeit noch angetreten werden.