Schuhkauf: Von Boots bis Pumps – In jedem Schuh braucht Ihr Fuß unterschiedlich viel Platz

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Wohlbefinden

Wir nehmen Maß und geben Ihnen Tipps für den optimalen Kauf.

Straßenschuhe aus Leder sollten mindestens einen Zentimeter Spitzenzugabe haben. So viel Spielraum braucht der längste Zeh, sonst rollt der Fuß nicht mehr ab.  Damit Sie genug Spannung zum Schnüren haben, müssen die Lederteile am Schaft einen halben bis einen Zentimeter auseinander stehen.  Um Ihre Sehnen und Bänder zu schonen, dürfen Sie außerdem auf keinen Fall an der Ferse „Schlupf“ spüren.

Pumps sollten so am Fuß liegen, dass Sie mit der vollen Sohle auftreten – sonst knicken Sie um. Besten Halt haben Sie, wenn die innere Linie des Absatzes senkrecht zum Boden verläuft. Da die Kappe meist mit Plastik verstärkt ist, weitet sie sich nicht mehr. Sie darf daher keinen Druck auf die Zehen ausüben.

Laufschuhe müssen an der Innenseite verstärkt sein, da die meisten Läufer mit dem Fuß nach innen abknicken.  Um die Wucht des Laufschritts aufzufangen, brauchen Sie etwa zwei Zentimeter Spitzenzugabe.  Um unangenehme Druckstellen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass im Zehenbereich keine Naht ist.

Wanderschuhe sollten vor allem leicht sein. Auch hier ist es wichtig, dass Sie vorne etwa zwei Zentimeter zum Abrollen haben. Simulieren Sie im Laden mit einem schräggestellten Brett einen Bergabstieg. Stoßen Sie vorne an?  Dann brauchen Sie eine Nummer größer. Achten Sie außerdem darauf, dass das Innenmaterial atmungsaktiv ist.

Extra-Tipp: Kaufen Sie Ihre Schuhe nachmittags zwischen drei und vier Uhr. Abends sind die Füße zu ausgetreten!

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