Schick mit Baby – Ein Schönheitsratgeber

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Familie

Wie schminke ich mich richtig – und was muss ich beim Make-up-Kauf beachten? Alles zum „Mini & Mami-Styling“ und was trendbewusste Mamas sonst noch interessiert.

Junge Mutterfreuden können ganz schön anstrengend sein, wenn „Klein-Marie“ oder „Max-Junior“ endlich und langersehnt das Licht der Welt erblickt hat. Der turbulente Babyalltag bietet nicht selten 24 Stunden-Aktion, trotz generalstabsmäßig geplanter Vorbereitung und fürsorglicher Unterstützung der Familie. Zwischen Still- und Fütterungszeiten und Windelwechseln fordert der kleine Erdenbürger Mamas ganze Aufmerksamkeit. Vor allem in den ersten Wochen ist „Babyrundumprogamm“ angesagt. Viel Zeit zum täglichen Innehalten und Abschalten bleibt da nicht, umso wichtiger also, sich kleine Momente privater Sphäre zu schaffen. Denn nicht nur der süße Wonneproppen soll sich wohl fühlen, auch die stolze Mutter darf optisch eine gute Figur machen – nicht zuletzt stärkt attraktives Aussehen nachhaltig das eigene Selbstwertgefühl. Spontan und ohne großen Aufwand lassen sich einfache Mode- und Beautystrategien in die Tat umsetzen, die dem Ego gut tun und zudem für gute Laune sorgen.

Sexy mit Kleidergröße 42

Zwar spielt sich der Lebensrhythmus der frischgebackenen Mutter nach der Entbindung vorwiegend in den heimeligen vier Wänden ab, doch auch diese muss mal aus dem Haus. Sei es, um einzukaufen, frische Luft zu schnuppern, mit der besten Freundin zu klönen oder den kleinen Fratz im nagelneuen Buggy durch die Gegend zu kutschieren. Der Gang in die Öffentlichkeit soll hier nicht zum Catwalk der Eitelkeiten geraten – ein bisschen Styling und Modebewusstsein signalisieren jedoch positive Ausstrahlung. Und das funktioniert auch prima mit ein paar Schwangerschaftskilos zu viel auf den Hüften und Kleidergröße 42 statt 36. Notorische Zweifler melden sich immer zu Wort; den Fans von BMI-Index und medienwirksam propagierten Modelmaß-Idealbildern sei dazu gesagt, dass die deutsche Männerwelt natürliche weiche Rundungen durchaus zu schätzen weiß. Die kurvigen Pölsterchen an Bauch, Beinen und Po senden deutlich feminine Signale aus und – sie wirken sexy, vorausgesetzt, FRAU versteckt sie nicht unter weitfallenden Tuniken, Pullis in XXL-Format und ausgebeulten Gammel-Jeans.

Mode für Mini & Mami: Fröhlich, praktisch, gut…

Langweiliger „Schlabberlook“ ist out und die Zeiten einförmig-unförmiger Umstandsmode sind Gott sei dank schon lange vorbei. Mode für Mama und Baby darf heute fantasievoll, bunt und originell sein und soll vor allem Spaß machen. Praktische Aspekte müssen dabei auch erfüllt werden; Tragekomfort und Bequemlichkeit spielen eine große Rolle, geht es doch darum, den voller Gefahren lauernden Babyhaushalt im kindertauglich-funktionalen Outfit „unter einen Hut“ zu bringen.

Schminken nach der Geburt? Aber ja!

Medienpräsente Prominente wie TV-Beauty Jana Ina Zarella oder Deutschlands schönster Exportschlager und Power-Mama Heidi Klum machen es vor: Die trendbewusste Jung-Mutter von heute beweist neben modischem Gespür auch eine ordentliche Portion Stilsicherheit in Sachen Styling und Make-up. Sicherlich verbergen sich am Beispiel von Frau Klum hinter ausgemachten Showqualitäten und optisch gekonntem „Sich-in-Szene-Setzen“ eine ganze Reihe kommerzieller Begründungen.

Tatsache ist allerdings, dass sich hierzulande zunehmend ein frisches Modedenken bemerkbar macht. Fragte man noch vor wenigen Jahren, ob Baby und Schminken überhaupt zusammenpasst, ist heute dieses Thema längst enttabuisiert. Besonders die junge, aufgeschlossene Frauengeneration trägt mittlerweile ein natürliches Selbstbewusstsein zur Schau – Make-up inklusive. Doch wie schminkt man sich nun richtig, wenn Zeit kostbar ist und das morgendliche Pflegeritual auf ein Minimum beschränkt werden muss? Zweckmäßig und unkompliziert lautet die Devise. Dabei braucht es nicht viel handwerkliches Geschick und teure Designerprodukte vom angesagten Trendlabel. Simple, leicht nachzumachende Verschönerungsmaßnahmen, die die persönlichen Vorzüge betonen und für mehr Frische sorgen, sind hier gefragt.

Make-up mit Baby: natürlich, sportlich, frisch

Viele Frauen haben nach der Schwangerschaft mit Hautproblemen und Unreinheiten zu kämpfen – ausgelöst durch hormonelle Schwankungen und Medikamenteneinnahme. Stresspickelchen, Rötungen, erweiterte Äderchen oder unschöne Hyperpigmentierungen sollen dann geschickt abgedeckt werden. Ein cremiger, nicht zu harter Abdeckstift für kleine Korrekturen und eine flüssige Make-up-Foundation aus der Tube gehören auf jeden Fall ins tägliche Beautyprogramm. Loser oder Kompakt-Puder als Finish danach, ist reine Geschmacksfrage, denn trendgemäß darf die Haut wieder natürlich schimmern und seidig glänzen. Auch enthalten Puder und Rouge spezielle Farbpigmente, die im direkten Kontakt mit Babys zarter, empfindlicher Haut nicht ganz risikolos sind. Achten Sie also beim Kauf von Schminkprodukten möglichst auf parfüm- und duftstofffreie Sensitiv-Produkte und auf hohe Qualität. Gleiches ist auch angeraten bei Lippenstift, wenn er denn benutzt wird. Besser sind geschmacksneutraler Lipgloss oder Lipbalm in modisch-zarten Pastellfarben. Grundsätzlich gilt fürs babyfreundliche Make-up: Dunkle Farbnuancen sind zu meiden – der dramatische Glamoureffekt ist hier eindeutig fehl am Platz.

Gönnen Sie sich kleine Auszeiten

Gut gemeinte Ratschläge und Anleitungen, ja ganze Leitfaden für Babys Pflege und Erziehung bekommt die junge Mutter von allen Seiten. Bei all diesen Tipps zur perfekten Selbstorganisation sollte dennoch das ganz persönliche „Wellbeing“ nicht zu kurz kommen. Das ist leichter gesagt als getan, wenn Mama müde und abgespannt ist und das körperliche und seelische Befinden mal wieder auf den „Nullpunkt“ abzurutschen droht. Sich selbst Gutes zu tun und seinen Körper zu verwöhnen, kann dabei so einfach sein: Gönnen Sie sich einen flotten Haarschnitt und einen entspannenden Wellness-Duft, vielleicht auch einen bequemen Freizeitdress oder gar ein schönes Kleid – und starten Sie mit einem optimistischen Lächeln in den Tag.

 

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