Rasen bewässern bei Sommerhitze

Hitze macht dem Rasen zu schaffen. Deshalb sollte er richtig bewässert werden.

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(Foto: A. Kaatz)

Am besten frühmorgens, denn bei Sonne verdunstet das Wasser, bevor die Halme es aufnehmen. Wässern Sie so lange, bis sich Pfützen bilden. So dringt das Wasser bis zu den Wurzeln vor, 15 Zentimeter sollten es schon sein. Mit einem Spaten können Sie prüfen, ob die Nässe diese Tiefe erreicht.

Kardinalfehler: zu oft, aber zu wenig gießen. Die Wurzelzone wird dann nicht komplett durchfeuchtet und verlagert sich in die oberen Bodenschichten – und der Rasen wird noch anfälliger für Trockenheit. Faustregel: Sandböden alle drei bis vier Tage, andere Böden einmal pro Woche wässern.

Ein Rasensprenger verteilt das Wasser fein und gleichmäßig. Sie sollten ihn bei anhaltender Sommerhitze regelmäßig einsetzen: Wenn sich die Halme nach dem Betreten des Rasens nicht mehr von alleine aufrichten, ist der Zeitpunkt für die Bewässerung gekommen.

Es ist wichtig, durchdringend zu wässern. 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter sollten es sein – so, dass die Feuchtigkeit zehn Zentimeter weit ins Erdreich eindringt. Erst dann profitieren die Rasenwurzeln davon. Um Ressourcen und Ihren Geldbeutel zu schonen, ist es am besten, nachts oder in den frühen Morgenstunden zu bewässern – dann wird am wenigsten Wasser verdunstet und der Rasen kann nicht verbrennen.

1 Kommentar

  1. Ich empfehle das Gardena-System. Für Hobbygärtners Belange reicht das vollkommen aus, alles passt zusammen ist erweiterbar und kann mit Hirnschmalz auch recht aufwändig verknüppelt werden. Auf Sprenger würde ich verzickten und statt dessen Tropfdüsen oder Perlschläuche verwenden. Mach Dich mal mit dem MicroDripSystem von Gardena vertraut. Das ist wirklich gut dokumentiert.

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