• Zuhause

    Wie pflanze ich Rosen im Topf

    Immer mehr Gartenfreunde kaufen Rosen nicht mehr zur eigentlichen Pflanzzeit im Herbst, sondern bereits im Frühsommer als Topfpflanze mit Wurzelballen.

    Der große Vorteil: Man kann Größe und Farbe der Blüten in natura sehen und auch nach dem Duft auswählen. Achten Sie beim Kauf auf kräftige Pflanzen mit gut durchwurzeltem Ballen, gesundem Laub und reichem Blütenansatz. Fragen Sie nach robusten, gesunden Sorten, die nicht so leicht von Krankheiten befallen werden.

    Pflanzen Sie die Rosen bald nach dem Kauf. Gießen Sie den Erdballen einige Stunden vorher noch einmal kräftig. Heben Sie die Pflanzlöcher etwa doppelt so breit und ausreichend tief aus. Die Rosen austopfen und die im Topf oft gestauchten Pfahlwurzeln vorsichtig lockern. Die Veredelungsstelle muss unter der Erde liegen. Das Pflanzloch mit Erde auffüllen und diese kräftig angießen. Frisch gepflanzte Rosen bei Trockenheit regelmäßig wässern.

  • Garten

    Rhododendron richtig pflegen

    Damit Rhododendron-Sträucher nach der Blüte nicht unnötig Kraft in die Bildung von Samenkapseln stecken, sollten Sie die welken Blütenreste vorsichtig ausbrechen. Mehr…

  • Wohlbefinden

    Karriere mit modernem Deutsch

    Gute Sprache verbindet (Foto: southtyrolean, flickr.com)

    Gute Sprache verbindet (Foto: southtyrolean, flickr.com)

    Morgen steht ein Termin mit dem “vermaledeiten” Vorgesetzten an: Das wollen Sie “ratzfatz” hinter sich bringen? Und sie behaupten “mit Fug und Recht”, dass Sie die Gehaltserhöhung verdient haben? Fahren Sie womöglich nach dem Chef-Gespräch “mit einem Affenzahn” nach Hause? Na, hoffentlich “grämen” Sie sich nicht hinterher.

    Die Sprache ist in Zeiten von Teamarbeit eines der wichtigsten Elemente im Berufsalltag. Dass sauber und ohne Rechtschreibfehler geschrieben wird, versteht sich von selbst. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass die Verwendung moderner Wörter ebenso wichtig ist.

    Wer verstaubte Wörter wie z.B. “vermaledeit”, “Frauenzimmer”, “fernmündlich”, “Gutdünken”, “Lohntüte” und “Oberstübchen” in seinem aktiven Wortschatz benutzt, signalisiert damit, dass er ebenfalls ein Kollege von gestern ist. Stattdessen sollte man aktuelle Wörter verwenden, womit aber nicht nur die branchentypischen Anglizismen gemeint sind.

    Der Historiker Bodo Mrozek sammelt veraltete Wörter der deutschen Sprache. Darunter sind nicht nur Begriffe aus vergangenen Zeiten, wie z.B. “Plaste” aus der DDR oder die Wählschreibe, als es solche Apparate noch gab. Sprache ist lebendig, dadurch verschwinden Begriffe, neue kommen hinzu. Die Duden-Redaktion, Hüter der deutschen Sprache, entdeckt täglich etwa zwei neue Wörter und prüft, ob sie in das Wörterbuch aufgenommen werden.

  • Zuhause

    So tankt man im Ausland sicher

    Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte ein paar Vokabeln beherrschen. Ansonsten steht man beim ersten Tankstopp orientierungslos vor Zapfsäulen für Nafta, Essence oder Gasoil.

    Denn Benzin und Diesel heißen überall anders. In manchen Ländern heißt Benzin „Stars“, „Premium“ (Großbritannien), „Essence“ (Frankreich) oder Carburante“ (Spanien). Diesel heißt in Frankreich „Gasoil“ oder „Gazole“, in England manchmal „Derv“ und in der Slowakei und Slowenien „Nafta“.

    Autogas heißt außerhalb Deutschlands meist LPG (Liquified Petroleum Gas), Erdgas wird oft als CNG (Compressed Natural Gas) oder Methan verkauft. In Italien ist die Abkürzung „M“ gebräuchlich.

    Wer sich das nicht merken will, kann sich an der Oktan- und Cetanzahl orientieren. Bei 91 Oktan handelt es sich um Benzin, Super hat 95 Oktan und Super Plus mindestens 98 Oktan. Moderne Dieselmotoren benötigen Kraftstoffe mit der Cetanzahl 50, ältere Exemplare können auch mit 40-Cetan-Sprit betankt werden.

    Die gängigste Art der Fehlbetankung ist das Einfüllen von Benzin in ein Dieselfahrzeug. Alte Motoren ohne Direkteinspritzung vertragen eine kleine Menge des Kraftstoffs meist, moderne Dieselmotoren reagieren allerdings allergisch.

  • Zuhause

    Wohnwagen zählt als Wohnung

    Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat festgestellt, dass auch auf dauerhaft genutzte Mobilheime, Wohnmobile sowie Wohn- und Campingwagen Zweitwohnungssteuer erhoben werden darf. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat sich mit der Entscheidung der gängigen Rechtsprechung anderer Oberverwaltungsgerichte angeschlossen. Dauercampen sei ein besteuerbarer besonderer Aufwand für die persönliche Lebensführung, der über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgeht.

    Dass viele Wohnmobile sehr einfach ausgestattet und beispielsweise nicht mit einer Kochgelegenheit und sanitären Einrichtungen versehen sind, störte die Richter nicht. Im Zweitwohnungssteuerrecht stehe nicht die bauliche Ausstattung der Wohnung im Vordergrund, sondern es komme darauf an, ob sie tatsächlich genutzt werden kann. Der Besteuerung stehe auch nicht entgegen, dass nicht alle Campingplätze ganzjährig geöffnet sind. Ein Wohnwagen sei auf einem während der Wintersaison geschlossenen Campingplatz nicht anders zu behandeln als ein Wochenendhaus, das wegen einfacher Ausstattung oder abgelegener Lage nicht ganzjährig bewohnt werden kann.

    Aktenzeichen: 9 LB 5/07