• Familie

    Kleine Übernachtungsgäste – Worauf Sie als Eltern achten sollten

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    (Foto: Mosman Library/flickr)

    Wenn die Freunde Ihrer Kinder das erste Mal über Nacht bleiben…

    Ganz egal, ob die Freunde Ihrer Kinder nur mal eben nachmittags zum Spielen vorbei kommen oder übers Wochenende bleiben, sprechen Sie Besuche Ihrer kleinen Gäste immer mit deren Eltern ab.

    Ein wenig planen sollten Sie schon, was Sie mit den Kindern vorhaben, was es zu essen und zu trinken gibt, wer wen wann und wo abholt und wieder heim bringt. Sehen Sie großzügig darüber hinweg, wenn Lara keinen Saft mag oder Laurin seinen Keks zerkrümelt. Klären Sie auch, worauf Kinder allergisch reagieren könnten, zum Beispiel Lactose- oder Fructose-Unverträglichkeiten.

    Die Kinder wollen Spaß und Sie selbst sicher möglichst wenig Stress. Und genauso sollten Sie das Ganze auch angehen. Sie müssen nicht pausenlos um die Kleinen herumwuseln und nervös werden, wenn es einmal lauter wird. Haben Sie aber diskret ein Auge auf alles, denn die Verantwortung für den Kindergarten auf Zeit tragen vorübergehend Sie.

    Unser Tipp: Geben Sie den Übernachtungsgästen am nächsten Morgen eine kleine Überraschungstüte mit. Sie wird eine schöne Erinnerung sein. Sammeln Sie ruhig das ganze Jahr über originelle Kleinigkeiten, die sie zusammen mit Leckereien in die Tüten füllen können.

    „Wann dürfen wir wiederkommen?“ Wenn Ihre kleinen Gäste das fragen, war es ein gelungenes Wochenende.

  • Kochen

    Rezept-Idee: Pflaumenkuchen vom Blech mit Grießcreme

    Pflaumenkuchen

    Endlich Pflaumenzeit! Und diese tollen Früchte schmecken als Blechkuchen wunderbar. (Foto: iww)

    Pflaumen sind reich an Aromastoffen, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Sie heben die Laune, stärken das Immunsystem und regen die Verdauung an. In diesem Jahr haben wir uns in der Redaktion für eine süße Variation des Zwetschgenkuchens entschieden. Lecker!

     

    Rezept für Pflaumenkuchen mit Grießcreme

    Zutaten für ein Blech (25 x 40 cm):

    1. Teig:

    400 g Mehl, Typ 550

    20 g frische Hefe (ein halber Hefewürfel)

    200 ml lauwarme Milch

    60 g Zucker

    1 Ei

    80 g weiche Butter

    1 Prise Salz

    Backpapier

    2. Creme:

    1 Vanilleschote

    500 ml Milch

    40 g Zucker

    90 g Grieß

    4 Eigelb

    3. Belag:

    1,2 kg Pflaumen

    300 g Marzipan, ausgerollt (im Supermarkt)

    2-3 EL Puderzucker

    Zubereitung:

    Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefe hineinbröckeln und mit der Milch, Zucker sowie etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Dann das Ei, die Butter, die Zimmertemperatur haben sollten, und das Salz unterarbeiten, und alles zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Wiederum abgedeckt 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen für die Grießcreme die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Die Milch mit dem Vanillemark, der Schote und dem Zucker aufkochen. Dann vom Herd nehmen und die Schote entfernen. Etwas Grießbrei mit den Eigelben verrühren und beides zurück zur Masse geben. Pflaumen kalt abbrausen., trockentupfen, halbieren und entkernen.

    Das Marzipan entsprechend der Blechgröße zurechtschneiden. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Hefeteig auf einem gefetteten Blech ausrollen, die Ränder etwas hochziehen. Den Teig mit dem Marzipan belegen, darauf die Grießcreme verstreichen. Dann die Pflaumen darüber verteilen und mit Puderzucker bestreuen.

    45 Minuten auf der unteren Schiene im Ofen backen und am besten lauwarm servieren. Tipp: Dazu passt eine Mischung aus Schlagsahne und Crème fraiche.

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  • Kochen

    Tomaten-Rezepte: schnell und vegetarisch

    tomateDie Tomate gibt es heute in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Alte Sorten wie „Green Zebra“, „Tigerella“ oder „Purpurkalebasse“ sind wieder im Kommen – allerdings eher in den Beeten von Hobby-Gärtnern als in den Läden. Denn die alten Sorten sind weit weniger ertragreich und transportfähig als Fleischtomate und Co.

    Je reifer und sonnenverwöhnter, desto besser: Saison-Tomaten enthalten reichlich Vitamine und Nährstoffe und besonders viel Lycopin, das Herz und Kreislauf schützen und in bestimmten Krebsarten vorbeugen soll. Im Winter leisten Dosen-Tomaten gute Dienste, weil die Konserven immer mit vollreifen, frisch geernteten  Früchten befüllt werden.

    Lagern sollte man Tomaten nicht im Kühlschrank, dort verlieren sie an Geschmack und Haltbarkeit, sondern bei etwa 13 bis 18 Grad, getrennt von anderem Obst und Gemüse. So behalten sie bis zu 14 Tage lang Inhaltsstoffe und Form.

    Rund 100 Millionen Tonnen Tomaten jährlich werden weltweit angebaut. Das führende Anbauland ist nicht etwa die Tomaten-Nation Italien, sondern China mit über 30 Millionen.

    Tomaten-Rezepte: schnell und vegetarisch

    Bunter Tomatensalat mit Wassermelone

    Zutaten (für 4 Personen):

    700 g Tomaten (z.B. Kirsch-, Strauch-, Datteltomaten)

    300 g Wassermelone

    2 rote Zwiebeln

    5 EL Olivenöl

    3 EL Zitronensaft

    1 TL abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

    ein halbes Bund Minze

    Salz, Pfeffer, Zucker

    Zubereitung:

    1. Tomaten waschen, Strunk herausschneiden, Tomaten je nach Größe halbieren, achteln oder vierteln. Melone in Scheiben schneiden, Schale entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Alles zusammen in einer Schale mischen.

    2. Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker und Zitronenschale in ein Einmachglas geben, verschließen und kräftig schütteln, bis sich die Soße gut vermischt hat. Minze waschen, trocken tupfen und die Blätter abzupfen.

    3. Soße über den Salat geben und mischen. Minze darüber streuen und servieren.

    Nudeln mit Tomaten-Paprika-Soße mit Brokkoli

    Zutaten (für 3 Personen):

    300 g Nudeln

    4 Paprikaschoten, Farbe egal

    4 Tomaten

    300 g Brokkoli

    Olivenöl

    1 TL Honig

    2 EL Ketchup

    Kräuter der Provence

    Salz und Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Tomaten und Paprika waschen. Tomaten vierteln und auf eine Backblechhälfte geben. Paprika in grobe Würfel schneiden, in einer Schüssel mit Olivenöl mischen, auf die andere Blechhälfte geben.

    2. Bei 180 Grad im Backofen ca 30 min. schmoren.

    3. Brokkoli waschen, in Röschen zupfen, in einer Pfanne mit Olivenöl scharf anbraten und dann mit Wasser weich kochen.

    4. Paprika und Tomaten mit dem Stabmixer pürieren und würzen. Brokkoli und Soße in der Pfanne vermengen und heiß werden lassen. Nudeln kochen und mit einem Schuss Olivenöl vermengen.

    5. Nudeln in tiefe Teller verteilen und mit Soße darauf servieren.

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  • Zuhause

    Worauf Sie bei LED-Licht achten sollten

    Nach wie vor gibt es im Haus viele Bereiche, in denen wir die Halogenlampe der LED-Leuchte vorziehen. Denn sie schaffen die stimmungsvollere und angenehmere Atmosphäre. Als Grundlicht lohnt sich aber auch die LED. 

    Vor allem im Zimmer ist es wichtig, neben ausreichender Beleuchtungsstärke und Effizienz darauf zu achten, dass der Wohlfühlfaktor nicht zu kurz kommt. Aufgrund der Fortschritte im Bereich der LED-Technologie kann diese mittlerweile auch problemlos eingesetzt werden. Bei der Planung sollte man sich an einen Fachmann wenden, da speziell bei LEDs in Bezug auf die Lichtqualität erhebliche Unterschiede zu verzeichnen sind.

    Nur ein Beispiel: „Warmweiß“ nicht immer gleich „warmweiß“. Gemeinhin wird ein Bereich der Lichtfarbe von ca. 2.700 bis 3.000 Kelvin als „warmweiß“ bezeichnet. Doch gibt es innerhalb dieses Bereiches weitere Faktoren, die die Qualität des Lichtes beeinflussen. Speziell der Farbwiedergabeindex CRI spielt hier eine wichtige Rolle. Dieser sollte bei LEDs, die im Wohnraum eingesetzt werden, bei über 80 liegen. Premium-LEDs sind bereits mit einem CRI bis 95 verfügbar.

    Derzeit wird die LED-Leuchte stark propagiert. Doch auch andere, herkömmliche Leuchtmittel sind stark verbessert auf dem Markt.  Energieeffiziente Halogenlampen zum Beispiel sind weiterhin eine gute Alternative, manchmal sogar die bessere. Bei gleicher oder sogar verbesserter Lichtleistung werden herkömmliche 50-Watt-Halogenlampen heute durch effiziente 35 W ersetzt, 35 W durch 25 W und 20 W durch 14 Watt.

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  • Wohlbefinden

    Wie erkenne ich, ob mein ungeborenes Kind behindert ist?

    Neben Spina bifida (offenem Rücken) gehört das Down-Syndrom zu den meistgefürchteten vorgeburtlichen Behinderungen.

    Dank eines neuen Bluttests beim Arzt kann künftig bereits in der zehnten Woche festgestellt werden, ob der Fötus möglicherweise eine Chromosomenstörung hat. Eine Fruchtwasseruntersuchung ist aber auch dann noch notwendig.

    90 bis 95 Prozent der Frauen, die diese Tests machen, entscheiden sich bei der Diagnose Trisomie 21 für einen Abbruch. Aber nur drei bis fünf Prozent aller Behinderungen sind pränatal. Viele andere Behinderungen und Fehlbildungen geschehen während oder nach der Geburt oder durch Frühgeburten. Das Risiko einer Frau, mit 30 Jahren ein Baby mit Down-Syndrom zu bekommen, liegt bei 1:1000.