• Zuhause

    Wie entferne ich ein Etikett?

    Ein kleines Etikett hat das Potenzial, einen erwachsenen Menschen zur Weißglut zu bringen: Sitzt es fest, beginnt das nervige Pulen, Ziehen, Kratzen. So überlisten Sie die kleine Nervensäge. Mehr…

  • Familie

    Keine Zeit zum Staubwischen

    Die zweijährige Lenya war der wichtigste Grund für Juliane Wegemann, früher in den Ruhestand zu gehen. Bis vor einem Jahr hat sie eine Behinderteneinrichtung geleitet. Aber auch heute hat sie noch einen fest strukturierten Tagesablauf.

    Die 62-Jährige steht spätestens um halb acht auf. Nach dem Frühstück macht sie 90 Minuten lang Nordic Walking. In der Nähe ihres Hauses ist ein großer Park: “Da lohnt sich das wenigstens.” Mittags kocht sie für ihren Mann, der ebenfalls in Rente ist. An mindestens drei Nachmittagen in der Woche holen die Wegemanns Enkelchen Lenya von der Kindertagesstätte ab.

    “Dass wir uns bis abends um sechs um die Kleine kümmern, ist eine große Entlastung für meine Tochter”, sagt Julia Wegemann. Die müssen auch am Wochenende und im Schichtdienst arbeiten. Wegemann ist es gewohnt, sich zu organisieren: Zwei Kinder hat sie groß gezogen, war immer berufstätig. Ruhe kehrte auch mit der Rente nicht ein. “Früher habe ich drei Mal pro Woche Staub gewischt. Das schaffe ich nicht mehr.” Das liegt neben Kinderbetreuung und Sport auch an ihrer Leidenschaft für den Garten.

  • Familie

    Wie verhalte ich mich als werdende Mutter

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    (Foto: Cammi Ruffino/flickr.com)

    Ratschläge für werdende Mütter: Mit diesen Verhaltensregeln helfen Sie, das ungeborene Kind während der Entwicklung optimal zu versorgen.

    Vor der zu erwartenden Schwangerschaft

    • Untersuchung auf mögliche Krankheitskeime (z. B. Chlamydien oder Herpes), die Komplikationen verursachen können.
    • Um Nervendefekten vorzubeugen, raten viele Ärzte zu Folsäure-Präparaten. Ansonsten gilt: gesunde Ernährung mit viel frischem Gemüse, Salat und Obst.
    • Wer sehr dünn ist oder unter Essstörungen leidet, sollte sich vom Arzt beraten lassen.
    • Jetzt aufhören zu rauchen und Alkoholkonsum einschränken. Vorsicht mit Medikamenten.

    Während der Schwangerschaft

    • Rund elf Kilogramm in der Schwangerschaft zuzunehmen scheint günstig zu sein. Wer über- oder untergewichtig ist, sollte die Gewichtszunahme mit dem Arzt besprechen.
    • Vermeiden Sie Genussgifte (Alkohol, Nikotin, Koffein), die die Durchblutung der Plazenta beeinträchtigen.
    • Achten Sie bei der Ernährung auf richtige Balance von Kohlenhydraten und Proteinen.
    • Treiben Sie moderat Sport, entsprechend ihren bisherigen Aktivitäten.
    • Vermeiden Sie Stress, gönnen Sie sich Ruhe. Stresshormone stören die embryonale Entwicklung.
  • Zuhause

    Gastlichkeit: Wie lange sollte man auf einer Feier bleiben?

    1620447_821062001243039_1119917375_nWenn der Gastgeber gähnt und die Fenster aufreißt, ist es schon zu spät. Besser wär´s für den Gast, vorher zu gehen.

    Brunch: Das klassische Event mit offenem Ausgang. Beginnt meistens am späten Vormittag und zieht sich gerne bis in den Nachmittag. Spätestens um 18 Uhr sollte man sich verabschieden. Der Gastgeber will vielleicht nach dem Brunch noch ein bisschen Ruhe haben.

    Teatime: Der Oldie – in der Regel ab 16 Uhr. Wie lange brauchen Sie für ein, zwei Tassen Tee? Verabschieden Sie sich zwischen und 18 und 18.30 Uhr. Es sei denn, man lädt Sie noch zum Abendessen ein.

    After Work: 17.30 Uhr. Man stolpert sozusagen aus dem Büro zum Mini-Drink beim Kollegen. Spätestens 21 Uhr ist Schluss.

    Cocktail-Party: Insgesamt etwas offizieller. Startet meist ca. 19 Uhr. Da können Sie ruhig bis 22 Uhr bleiben. Haben Sie Mitgefühl mit dem Gastgeber und nehmen Sie den Langredner mit: „Dürfen wir Dich nach Hause bringen?“

    Abendessen: Das perfekte Dinner dauert bis etwa 23.00 Uhr. Der Gastgeber will noch etwas Ordnung in die Küche bringen. Ausnahme Wochenende: Da darf´s ein bisschen später werden.

  • Kochen Wohlbefinden

    Wie wärme ich Pilze richtig auf?

    Pilze

    Foto: iww

    Reste vom Pilz-Risotto müssen nicht mehr in den Mülleimer wandern, weil Sie glauben, das Aufwärmen von Pilzen sei giftig.

    Denn nicht die Pilze selbst mutieren zu Giftzwergen, sondern durch  den hohen Wasser- und Eiweißgehalt sind sie idealer Nährboden für gesundheitsschädliche Bakterien und Schimmel. Damit die Pilze genießbar bleiben, die Speise nach dem Garen sofort abkühlen (Topf in Eiswasser stellen), dann im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen gut erhitzen auf mindestens 70 Grad. Wer diese Empfehlungen befolgt, kann Pilze aufwärmen. „Aus Vorsichtsgründen würde ich es jedoch nicht unbedingt empfehlen“, sagt Bettina Muermann, Ernährungswissenschaftlerin beim Bund für Lebensmittelkunde.

    Übrigens: Auch bei Spinat können Bakterien eine ungesunde Rolle spielen. Wer das Gemüse noch mal erwärmen möchte, sollte es ebenfalls schnell abkühlen und in den Kühlschrank stellen. Sonst verwandeln Bakterien Nitrat, das sich durch starke Düngung im Spinat anreichert, in giftiges Nitrit. „Und das lässt sich auch durch Erhitzen nicht mehr unschädlich machen“, warnt Bettina Muermann.

  • Zuhause

    Wie Sie den Maulwurf los werden

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    (Foto: iww)

    Maulwürfe stehen in Deutschland unter strengem Naturschutz. Dennoch muss der Gartenbesitzer nicht hilflos mit ansehen, wie sein Grundstück mit Hügeln verunstaltet wird.

    Eine sanfte Methode, Maulwürfe zu vertreiben, sind Ultraschallgeräte, die mit ihren lautlosen Tönen direkt auf das Gehör des Tieres wirken. Sie sind zum Beispiel bei Gärtnerei Pötschke oder bei Conrad erhältlich und kosten ca. 30 Euro. Sie wirken allerdings nur auf 100 bis 200 Quadratmeter, unabhängig davon, was die Verpackung verspricht. Eventuell sind mehrere Geräte notwendig. Anti-Maulwurf-Duftstoffe wirken nicht zuverlässig.

    Ist der Maulwurf weg, sollte das Grundstück, sofern möglich, mit Kaninchendraht umzäunt werden. Dieser sollte 30 bis 40 Zentimeter in die Erde reichen. Nur dies mag den kleinen Wühler dauerhaft fernhalten.

    Eigentlich sind Maulwürfe nützliche Tiere, die Engerlinge und andere Bodenschädlinge fressen.