• Familie

    Überblick: Zuschuss zur Kinderbetreuung

    Wollen die Eltern arbeiten, ist es nicht immer einfach eine umfassende Kinderbetreuung mit der Berufstätigkeit zu verbinden. Arbeitgeber können junge Familien mit kleinen Kindern durch einen Zuschuss zur Kinderbetreuung unterstützen.

    Ein Zuschuss zur Kinderbetreuung vereinfacht das Vereinbaren von Berufstätigkeit und der Betreuung von Kindern. Wer sich auf die Suche nach einer Neuanstellung macht, sollte seinen Arbeitgeber auf diese Möglichkeit ansprechen. Immer mehr Arbeitgeber bieten eine Unterstützung an. Zu den unkomplizierten Möglichkeiten gehört der Kinderbetreuungszuschuss, der nicht nur steuerfrei ist, sondern für den auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen, sofern dieser anstelle einer Lohnerhöhung geleistet wird.

    Somit entfallen alle steuerlichen Forderungen sowie Beiträge für die Renten-, Pflege-, Kranken-und Arbeitslosenversicherung als auch Abzüge durch den Solidaritätszuschlag oder die Einkommen- und Kirchensteuer. Der Zuschuss zur Kinderbetreuung erweist sich somit als effiziente Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinen.

    Der Zuschuss zur Kinderbetreuung führt für beide Seiten zu einer Entlastung und eröffnet Einsparmöglichkeiten. Während der Arbeitgeber an den Sozialabgaben spart, muss der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungs- und Steuerabgaben leisten. Das Einkommenssteuergesetz wie auch die Arbeitsentgeltverordnung regeln den Ablauf und setzen die Bedingungen fest. So müssen die real anfallenden Betreuungskosten dem Finanzamt vorgelegt werden. Das zu betreuende Kind darf das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben und muss nachweislich von einer Tagesmutter oder einer anerkannten Kindertagesstätte betreut werden, wobei die Kinderbetreuung kontinuierlich erfolgen muss. Der Betreuungszuschuss darf sich nur auf die reine Betreuung eines Kindes beziehen, die eine Verpflegung und die Unterkunft einbeziehen. Weitere Kosten, die anfallen wie der Transport zur Betreuungsstelle dürfen nicht berücksichtigt werden.

    Der Zuschuss zur Betreuung muss dabei nicht zwingend die Gesamtkosten abdecken. Jedoch ist der gesamte Zuschuss durch den Arbeitgeber nach oben hin festgeschrieben, sodass die tatsächlich anfallen Kosten für eine Betreuung durch den Zuschuss nicht überschritten werden dürfen. Der Zuschuss zur Kinderbetreuung wirkt sich auf beide Seiten positiv aus.

  • Zuhause

    Mit sozialen Medien auf Jobsuche

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    Wie macht man aus seinem Freundeskreis ein Karriere-Netzwerk? (Foto: BranchOut)

    Jeder vierte Jobsuchende nutzt soziale Medien. Nach einer internationalen Studie des Personaldienstleisters Kelly Services haben bereits 39 Prozent der Befragten ihren aktuellen Job aufgrund einer Stellenanzeige im Web gefunden.  Dabei setzen die Unternehmen neben Online-Jobbörsen wie Monster und Jobscout24 verstärkt auf Xing, Facebook, Twitter und Co.

    Wie nutze ich soziale Netzwerke für die Jobsuche?

    Viele Großunternehmen betreiben einen eigenen Twitter-Channel für ihre aktuellen Jobangebote. In verschiedenen Twitter-Listen werden sie aufgeführt: z.B. bei

    http://twitter.com/#!/l_altmann/employer-brands

    http://twitter.com/#!/blomenko/jobtweets-von-unternehmen

    Die Jobplattform Monster stellte kürzlich die Facebook-App BeKnown vor. Damit können Nutzer private und berufliche Verbindungen trennen. BeKnown ist für alle Facebook-User als Download verfügbar.

    BranchOut ist eine Art Xing innerhalb von Facebook. Der Nutzer füllt ein eigenständiges berufliches Profil aus und wird automatisch mit Freunden und deren erweiterten Bekanntenkreisen vernetzt.

    Was muss ich in meinem Profil beachten?

    *Vorteilhaftes Foto

    *Berufsrelevante Grunddaten

    *Private Fotoalben auf Privatsphäre einstellen

    *Die „Likes“, Gruppen, Followings und Kreise durchgehen, ob Anstößiges dabei ist

    Wenn Sie über Facebook Kontakt aufnehmen und eine Nachricht versenden, bleiben Sie formal und höflich und verfallen Sie nicht in einen lockeren Plauderton. Teilen Sie kurz mit, warum Sie sich für diesen Weg der Kontaktaufnahme entschieden haben. Bitten Sie gegebenenfalls darum, die Nachricht dem richtigen Ansprechpartner weiterzuleiten, sofern dies aus dem Auftritt des Unternehmens nicht ersichtlich ist.

    Aktuelle Tipps zur Online-Bewerbung

  • Wohlbefinden

    Klein verpackte Frischkost birgt Risiken

    Verlockend liegen sie in vielen Supermärkten und versprechen einfachen und unkomplizierten Vitamingenuss: Fertig abgepackte Salate und Obststücke. Doch die kleingeschnippelte Frischkost birgt auch Risiken.

    Werden Salat oder Obst falsch gelagert oder unsauber zubereitet, sind sie ein Magnet für Bakterien. Tütensalat zum Beispiel sollte deshalb vor dem Verzehr noch einmal abgespült werden, raten die Experten. Auch Sushi in der Plastikbox zum Mitnehmen ist mit Vorsicht zu genießen: Die Rollen mit dem rohen Fisch werden meist von Restaurants oder Catering-Unternehmen geliefert. Wird dabei die Kühlkette unterbrochen, verdirbt die empfindliche Spezialität allerdings verhältnismäßig schnell. Sushi sollte man deshalb am besten direkt im japanischen Restaurant genießen.

    Bedenklich sind außerdem die frisch gepressten Orangensäfte, die sich Kunden in Supermärkten aus einer maschinellen Presse zapfen können. Behandelte Orangen werden meist ungewaschen verarbeitet, und beim Pressen können Pestizide und Hefebakterien in den Saft gelangen. Besser die Früchte zu Hause selbst auspressen.

  • Zuhause

    So schneidet man Rosen zurück

    Rosen zurückschneiden ist wichtig, damit die neuen Triebe sich gut entwickeln können. Am besten mit der Fünfer-Blatt-Regel. 

    Anleitung:

    Suchen Sie sich – von unten gesehen – drei Ästchen mit jeweils fünf Blättern, und schneiden Sie oberhalb des obersten Fünfer-Blattes den Rosenstengel ab; am besten leicht schräg mit einer scharfen Schere.

    Die Regel mit den Fünfer-Blättern ist wichtig, damit die Pflanze ausreichend Fläche hat für ihre Energieumwandlung. Nur so schafft sie es, einen neuen Trieb mit genügend Energie zu versorgen. Die Pflanze versorgt immer den obersten Trieb mit neuer Energie. Man sollte darauf achten, dass die Äste alle ungefähr auf die gleiche Höhe angeschnitten werden. Dadurch soll ein gleichmäßiger Austrieb aller Leit-Äste gewährleistet werden. Gärtner sprechen hierbei von der Theorie der „Saftwaage“, die aber nur funktioniert, wenn die Äste ähnlich gut entwickelt sind.

    Rosen schneidet man am besten im Frühjahr bzw. im April zurück.

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