• Kochen

    Knoblauch-Dip selber machen

    So machen Sie Knoblauch-Dips. Lecker zum Beispiel zu Ofenkartoffel, Raclette oder Fondue.

    Zutaten:

    2-3 EL selbst gemachte Mayonnaise
    3-4 Zehen Knoblauch
    4 EL Joghurt
    1 EL Limettensaft
    Salz
    Zucker

    Zubereitung:

    Knoblauch schälen, durch eine Presse drücken und mit der Mayonnaise und den anderen Zutaten verrühren. Mit Salz und etwas Zucker abschmecken.

  • Familie

    TV-Helden: Jungen lieben “lustige Loser”

    Ungeschlagen: Spongebob ist der Liebling der TV-Helden. (Foto: jwalsh/flickr)

    SpongeBob Schwammkopf ist die beliebteste Fernsehfigur für Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). An zweiter Stelle folgt Batman, dann Bart Simpson, Ben 10, Bob der Baumeister und Homer Simpson auf Platz sechs.

    Das Institut führt den Erfolg von SpongeBob darauf zurück, dass er eine typische Kinderperspektive symobilisere. “Er zelebriert Aktion ohne Reflektion und durchlebt Krisen mit viel Humor, ohne sie als solche zu erkennen. Genau das macht ihn für Jungen hochgradig attraktiv und zum Vorbild”, schreiben die IZI-Forscher. Ähnlich wie bei der Begeisterung für Bart und Homer Simpson gehe es darum, “das Recht auf Spaß und Freizeit einzufordern und mit großer Lust Regeln zu überschreiten”. Neben diesen „lustigen Losern“ bleiben bei den Jungen Superhelden wie Batman oder Ben 10 mit seiner „Uhr“ (Omnitrix), mit deren Hilfe er sich in zehn verschiedene Monster verwandeln kann, die Favoriten.

    Während bei den jüngeren Jungs der Schwerpunkt auf Figuren aus dem Kinderfernsehen liegt, tauchen bei den zehn- bis zwölfjährigen Jungen Figuren wie Charly aus „Two and a Half Men“ auf, aber auch  Stars wie Dieter Bohlen und Stefan Raab werden in dieser Altersgruppe erstmals genannt. Doch unabhängig vom Alter gilt: SpongeBob bleibt der Liebling aller Klassen.

  • Familie

    Die neuen Maybe-Lover: Es bleibt ein Spiel ohne Ziel

    “Don´t be a maybe” heißt ein aktueller Werbespruch. Die Kampagne richtet sich an die Generation der in den Achtziger-Jahren-Geborenen. Sie sind hochqualifiziert und vernetzt, aber ohne Ideale und Ziele. Motto: Offen für alles, bereit zu nichts.

    Man spricht bereits von Maybe-Frauen und Maybe-Männern. Und Maybe-Lovern. Zu erkennen bei Facebook am Beziehungsstatus “Es ist kompliziert”.

    Die Hymne zur Generation ist vielleicht Frida Golds “Wovon sollen wir träumen”. Im Songtext heißt es:

    Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt/
    Durch fremde Hände und wir werden nicht satt/
    Wir wachen dann auf bei immer anderen Geliebten/
    Von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen

    Ein klares Vielleicht wird immer mehr zum Normalzustand in Sachen Liebe, Sex und Partnerschaft.

    Heute herrschen in Beziehungen viele verschiedene “individuell ausgehandelte Arrangements”, hat der Think Tank Zukunftsinstitut festgestellt. Ein großer Motor für die neue Vielfalt ist das Internet, da hier auch kleine Phänomene leicht eine große Öffentlichkeit erhalten können. Online-Singlebörsen vereinfachen das Zusammentreffen von Partnern, die ähnliche Vorlieben teilen, ohne dass auf Moralvorstellungen Rücksicht genommen werden müsste.

    Liebespraktiken, die lange als Sittenverfall galten, gelangen, angetrieben durch die digitalen Medien, von den Rändern der Gesellschaft direkt in die Mitte.

    Die Zukunftsforscher haben untersucht, wie sich die neuen Beziehungsformen beschreiben lassen und sind auf diese vier Typen gekommen:

    1. Scheduled Sex

    Vielen Paaren ist wichtig: Die Partnerschaft darf nicht stressen. Freiheiten und Verpflichtungen werden ständig ausgehandelt. Das führt dazu, dass Regelungen gefunden werden, die Verträgen nahe sind. Auch beim Sex werden das Wann, Wo und Wie festgelegt.

    2. Friends with Benefits/Freundschaft Plus

    Ein bisschen Freundespaar, ein bisschen Liebespaar. Wer keine Beziehung mit “allem drum und dran” eingehen möchte, findet Freunde und Vertraute, die auch zu gelegentlichem Sex bereit sind. Eben Freunde mit gewissen Vorzügen. Manche schaffen es, auf dieser Basis gemeinsame Kinder zu haben.

    3. Asexualität

    Stress und Hektik im Alltag führen zu Müdig- und Lustlosigkeit. Studien in Frankreich und Japan zeigen: Paare wollen nicht auch noch einem Erotik-Diktat unterliegen und befreien sich davon. Früher sagte man missfällig, sie lebten wie Bruder und Schwester zusammen. Heute heißt es: Entspannt Euch!

    4. Polyamory

    Polyamorie meint die bedingungslose Liebe zu mehr als einem Partner – bei Einverständnis aller Beteiligten. Von einer Frau mit vier Männern auf fünf Kontinenten bis zu fünf Männern mit zehn Frauen in einer Wohngemeinschaft ist alles möglich.

    Das schreiben andere:

    Generation Maybe hat sich im Entweder-oder verrannt (WELT Online)

    Foto: John Benson/flickr.com

  • Wohlbefinden

    Wie Sie mit Mood-Management Liebeskummer überwinden

    Verlassen, verzweifelt, vereinsamt. Ist das Ihre Stimmung nach der Trennung von Ihrem Partner? Mit gezieltem Mood-Management lässt sich der Schalter umlegen. 

    Die Situation:

    Sie waren ein Dream-Team – bis sich Ihr Ex-Partner sich mit jemand anderes eingelassen hat. Seitdem fühlt sich alles leer und falsch an.

    So drehen Sie Ihre Stimmung um:

    Leisten Sie akute Trauerarbeit, denn genau darum geht es: einen mehrfachen Verlust zu verschmerzen. Wenn eine Liebe zu Ende geht, verliert man nicht nur den Partner, sondern auch ein Stück der eigenen Identität. Stellen Sie sich dem Verlust, indem Sie ein paar Ihrer Träume beerdigen – und zwar nicht nur in Gedanken.

    Immer wenn Sie in ein emotionales Loch fallen, nehmen Sie sich ein Stück Ihres ehemaligen Lebens zu zweit vor – und werfen es weg. Versenken Sie zum Beispiel die CD mit Ihrem gemeinsamen Song im Mülleimer. Verbrennen Sie Liebesbriefe. Verbuddeln Sie Ihre Ringe im Wald. Trennen Sie sich nicht nur von Erinnerungen, sondern auch von Zukunftsplänen, die Sie gemeinsam hatten. Sie wollten durch Australien tracken? Weg mit dem Reiseführer!

    Mit jedem kleinen „Bestattungsritual“ lassen Sie ein Stück Liebe los und schaffen emotional Platz für Neues. Das ist das beste Mittel gegen Trennungsschmerz. Menschen mit Liebeskummer sind verwundet und geschwächt und das Gehirn zeitweise außer Kontrolle, haben New Yorker Neurologen festgestellt. Es kann Monate dauern, um den Liebeskummer zu überwinden.  Studien an der britischen Universität Leicester haben gezeigt, dass Musik direkt aufs Unterbewusstsein wirken. Am besten sind beschwingende Songs. Neuro-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass tanzbare Club-Sounds die Produktion des Glückshormons Dopamin pushen.

    Auch eine gute Hilfe bei Liebeskummer: Schnappen Sie sich ein Foto aus glücklichen Pärchen-Tagen und machen Sie einen klaren Schnitt – mit einer Schere. Der scharfe Cut liefert dem Gehirn ein gutes Bild für die Zukunft: Sie sind jetzt allein – und das steht Ihnen gut.

  • Wohlbefinden

    Kurze Pause bei der Arbeit – ein paar Ideen

    Alle 90 Minuten sollten Sie bei der Arbeit eine kurze Pause einlegen, empfehlen Wissenschaftler.

    Eine Pause beflügelt zu neuen Aktivitäten, schützt die Gesundheit und lässt den Stress abbauen.

    Hier ein paar Anregungen für Pausen-Beschäftigungen:

    • Obst essen
    • Sich strecken, dehnen, lockern
    • Fenster auf, hinausschauen und tief durchatmen
    • Ein paar Schritte gehen
    • Kaffee stehend trinken
    • Ein Glas Wasser trinken
    • Augenmassage

    Auch das Surfen im Internet, Cyberloafing genannt, halten Forscher inzwischen für eine sinnvolle Pausenbeschäftigung. 10 bis 15 Minuten in Schuh-Shops oder auf Sport-Seiten stöbern – und die Mitarbeiter fühlen sich hinterher fitter. Das haben zwei Psychologen aus Singapur in einer Studie herausgefunden. Übrigens: Das Surfen muss ziellos und entspannend sein, das Bearbeiten privater Mails gehört nicht dazu.

  • Zuhause

    Mal ausgerechnet: So teuer ist ein Auto wirklich

    Wie viele Stunden arbeiten Sie im Monat für Ihr Auto? (Foto: AUDI AG)

    Wie viele Stunden arbeiten Sie im Monat für Ihr Auto? (Foto: AUDI AG)

    Wie viel arbeiten Sie für Ihr Auto? Hier eine genaue Kalkulation mit überraschenden Ergebnissen.

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat es ausgerechnet anhand von statistischen Werten und kommt zu folgender Berechnung:

    Laut Leasing-Tabellen fährt der durchschnittliche Deutsche etwa 15.000 bis 18.000 km pro Jahr. Die F.A.Z. geht aber realistischerweise von höheren Werten aus und rechnet mit 1.800 km pro Monat. Der Autobesitzer verdient durchschnittlich ein Jahresgehalt von 40.000 Euro. Unterstellt wird die Anschaffung eines neuen Kleinwagens mit Anschaffungskosten von etwa 15.000 Euro, den man im Schnitt 10 Jahre fährt (solange sind Gebrauchte im Besitz ihres Eigners).

    Die jährlichen Unterhaltskosten setzen sich wie folgt zusammen:

    +500 Euro für Versicherung

    +300 Euro für Reparaturen, Reifen etc.

    +50 Euro für Bußgelder

    +50 Euro für Parkgebühren

    +50 Euro für Steuern

    +Die 1.800 km verursachen an der Tankstelle Kosten von 170 Euro im Monat (Verbrauch 6,5 l pro 100 km, Benzinpreis von 1,50 Euro pro  l).

    Macht knapp 3.000 Euro im Jahr, oder etwa 250 Euro im Monat. Zuzüglich der anteiligen Anschaffungskosten von 15.000 Euro über 10 Jahre, also 1.250 pro Jahr, also 105 Euro pro Monat. Insgesamt erfordert ein Auto mit all seinen dazugehörigen Folgekosten also Ausgaben von 350 Euro pro Monat., um 1.800 km zurücklegen zu können.

    Bei einem Jahresgehalt von 40.000 Euro (3.300 Euro im Monat, oder 160 Euro / Tag bei durchschnittlich 21 Arbeitstagen im Monat) arbeitet man also 20 Stunden im Monat nur für sein Auto.

    Netto gerechnet hingegen (und das Auto wird ja de facto aus den Nettoeinkünften finanziert) verbleibt etwa ein Gehalt von 2.000 Euro, das tatsächlich auf dem Konto landet – also nur noch 95 Euro pro Tag, oder 10, 50 Euro / Stunde – so gesehen arbeitet man eher 33 Stunden für die individuelle Mobilität, schreibt die F.A.Z.