• Wohlbefinden

    Oolong – der Tee mit Abnehmpotenzial

    Oolong ist eine traditionelle chinesische Teesorte und wird zwischen schwarzem und grünen Tee eingeordnet.

    Für die Herstellung von China-Oolongs dürfen die Blätter nicht zu früh gepflückt und müssen sofort verarbeitet werden. Zunächst lässt man sie unter direktem Sonnenlicht welken, dann werden sie in Bambuskörben geschüttelt. Er wird als „halbfermentiert“ bezeichnet.

    Neben einem vollen Aroma soll Oolong ein hohes Abnehmpotenzial bieten. Japanische und chinesische Wissenschaftler fanden heraus, dass drei Tassen Oolong täglich das Körpergewicht messbar reduzieren kann. Bei zwei Drittel der Teilnehmer ihrer Studie war dies innerhalb von sechs Wichen nachweisbar. An ihrer Ernährung änderten sie sonst nichts. Oolong-Tee blockiert offenbar über seine Saponine die Fettaufnahme im Darm.

    Die Zubereitungstemperatur liegt zwischen 75 bis 90 Grad. Oolong-Tees können mehrmals aufgegossen werden. Die Ziehzeit liegt bei einer Minute.

    Der traditionelle Oolong (“Schwarzer Drache” oder “Schwarze Schlange”) wird heute in China und Taiwan hergestellt. Die in Indien, Malaysia, Vietnam, Thailand, Malawi und Kenia angebauten Sorten haben zumeist andere Geschmacksmerkmale.

  • Wohlbefinden

    Tee aus der Königskerze

    tee-königskerze

    (Foto: Sasha Fujin/flickr)

    Die Königskerze hat viele Volksnamen, zum Beispiel Fackelkraut oder Donnerkerze. Sie hilft besonders gut bei Husten und Erkältung.

    Zutaten (pro Tasse):

    1 EL getrocknete oder 2 EL frische Blüten von Großblütiger Königskerze, Kleinblütiger Königskerze oder Windblumen-Königskerze

    1/4 L Wasser

    Zubereitung:

    Die Blüten mit einem Viertel Liter kochendem Wasser überbrühen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein Tuch abseihen, um die Härchen der Staubgefäße abzufangen. Trinken Sie zwei bis drei Tassen täglich. Die heilkräfigen Schleime der Blüten wirken bei Husten und Erkältung schleimlösend und beruhigend.

  • Zuhause

    Die richtige Teekanne

    Die richtige Teekanne sollte aus Glas oder Porzellan sein und ausschließlich für die Teezubereitung verwendet werden.

    Gereinigt wird sie nur mit heißem Wasser. Spülmittelrückstände könnten das empfindliche Teearoma zerstören. Säubert man die Kanne kurz vor dem Aufguss, entsteht der Vorteil, dass die Kanne vorgewärmt ist, und das Teearoma sich so besser entfalten kann.

    Ideal wäre es, für jede Teesorte eine eigene Teekanne zu verwenden. Da dies aber in jeder Hinsicht zu aufwändig ist, sollten zumindest zwei Teekannen für schwarzen und für grünen Tee benutzt werden. Niemals sollte eine Teekanne mit anderen Getränken, wie z.B. Kaffee, gefüllt werden.

    Darjeelings , Oolongs und grüne Tees passen am besten in eine Porzellan-Kanne. Gußeisen und Terrakotta sind ideal für starke Teesorten wie Ceylon-, Kenia- und Assamtees. Besondere Gußeisen-Kannen sind Tetsubins. Sie sind nur etwa 10 bis 13 Zentimeter hoch.

    Für Teekannen ohne Siebeinsatz empfiehlt sich ein Tee-Ei, ein Teeball oder eine Teezange. Ebenfalls gut geeignet sind ungebleichte Papierfilter, die in verschiedenen Größen erhältlich.

  • Kochen

    Echter Tee oder teeähnliches Erzeugnis? Daran erkennen Sie es

    Nach ISO-Norm 3720 dürfen ausschließlich die Blätter und der Aufguss der Tee-Pflanzen Camelia Sinensis und Camelia Assamica als Tee bezeichnet werden.

    Alle Teesorten aus anderen Pflanzen oder Pflanzenteilen, wie z.B. Blüten oder Kräutern, die mit heißem Wasser ein Getränk ergeben, fallen in die Kategorie “Teeähnliche Erzeugnisse”.

    Hier darf das Wort “Tee” nur in der Kombination mit anderen Begriffen, wie z.B. “Kräuter-Tee” und “Früchte-Tee” verwendet werden. Die Vielfalt und die umfangreichen Möglichkeiten, die sich rund um diese “Teeähnlichen Erzeugnisse” ranken, würden den hier gesteckten Rahmen sprengen udn werden deshalb nicht ausführlicher behandelt.

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    Woran erkenne ich einen Spitzen-Tee?

  • Wohlbefinden

    Der Yoga-Guide: Entspannung durch Konzentration

    Um an mehr Power und Energie zu kommen, kann man sich ganz ruhig verhalten. Der Yoga-Guide.

    Warum ich? Ich komme noch immer ohne fremde Hilfe über die Straße. Mein Rücken ist in Ordnung, und ich kann mir die Schuhe ohne Ächzen zubinden. Zum Entspannen genügt mir ein gutes Buch auf dem Sofa. Außerdem hasse ich Räucherstäbchen. Warum also Yoga?

    Der Selbstversuch

    Ich mache den Selbstversuch. Der Weg zur Bewusstseinsveränderung führt erst einmal in einen Hinterhof: einfaches Feld-Wald-und-Wiesen-Yoga, denke ich. Das eignet sich ja bestens für mein erstes Mal. Der Schulraum ist hell und nüchtern, bis auf ein paar Pflanzen fast leer. Keine Räucherstäbchen. Nur ein paar freundlich nickende Frauen und Männer. Die Übungen sind eine Wohltat nach einem hektischen Arbeitstag: ruhig, langsam, sanft wird der Körper gedehnt. Meine Beine sind erfreulich beweglich, doch dann kommt der Oberkörper dran. Es zieht und ich stoße an meine Grenzen: Die Muskulatur des Schultergürtels ist steif und verhärtet, die typischen Defizite des Computerarbeiters.

    Das helle „Bing“ einer Klangschale läutet die Meditation ein. Die anderen haben sich ein Kissen oder einen Hocker geholt, um besser sitzen zu können. Die Hände liegen auf den Oberschenkeln, die Zeigefinger an die Daumen gelegt. Diese Haltung soll die Konzentration fördern, bei mir fördert es einen Krampf im Finger.Meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe. Je entschlossener ich es versuche, desto heftiger wirbeln sie im Kopf herum. Hunger. Was esse ich heute Abend? Nicht denken. Wann muss ich nochmal zum Arzt? Nicht denken!! Bis ein erneutes „Bing“ uns erlöst. Er erfahrener Teilnehmer spendet Trost: Bis man beim Meditieren wirklich zur Gedankenruhe kommt, braucht es viel Geduld und Übung. Immerhin bin ich in den Schultern lockerer geworden.

    Yoga gibt es in Deutschland schon seit den 40er Jahren und hat gerade in den vergangenen Jahren große Popularität erreicht. Für etwa fünf Millionen Deutsche ist heute regelmäßiges Yoga ein fester Bestandteil ihres Lebens. Sie werden dabei von etwa 20.000 Yoga-Lehrern angeleitet.

    Auf einmal mehr Männer

    Der nächste Anlauf führt mich in eine Yoga-Schule. Im Trainingsraum gedämpftes Licht. Heute ist Iyengar-Yoga dran. Iyengar hat den Ruf, kraft- und leistungsbetonter zu sein als andere Yoga-Arten. Vermutlich ist deshalb hier die Männer-Quote höher. Wir sitzen im Lotossitz auf unseren Matten – bei mir reicht´s gerade mal zum Schneider. Die Hände vor dem Brustbein aneinander gelegt, singen wir „om“, solange der Atem reicht. Bis zum „m“ kommen außer der Trainerin nur die Männer. Als die Gruppe plötzlich indische Sätze singt, muss ich passen. War wohl doch keine so gute Idee, einen Fortgeschrittenen-Kurs als Probelauf auszusuchen.

    Bei den Körperübungen kann ich wieder halbwegs mitmischen. Wir üben Trikonasana, die Dreiecks-Haltung. Einer der Männer schnauft dabei wie Darth Vader. Kraft ist gefordert. Manche Teilnehmer behelfen sich mit unterstützenden Klötzen oder halten sich an Gurten fest. Von Leistungsdruck keine Spur. Die Trainerin korrigiert sanft und spornt freundlich an. Zum Schluss Savasana, die Totenstellung, offenbar das Ende jeder Yoga-Stunde. Auf den Rücken legen, die Arme vom Körper wegstrecken, die Handflächen zeigen nach oben. Wir dürfen uns zudecken, das Licht wird ausgemacht. Mit einschläfernder Stimme gibt die Trainerin Anweisungen. Ich versuche wie geheißen, die Haut der Wangen zu lockern. Meine Gedanken schwirren durcheinander, plötzlich ein heftiges Zucken. Bin ich eingeschlafen? Auf jeden Fall bin ich wundervoll entspannt.

    Mittlerweile ist Yoga als Präventionsmaßnahme für stressabhängige Krankheiten anerkannt, Kurse werden teilweise von den Krankenversicherungen erstattet.

    Es schmerzt

    Gelockert, entspannt – was bringt die dritte Station meiner Yoga-Tournee? Bikram. Ehe ich verstehe, was das ist, versinken meine Zehen in einem altrosa Veloursteppich. Mir bricht der Schweiß aus. Im Raum herrschen mindestens 30 Grad. Wir sind nur zu zweit. Es wird vor einer Spiegelwand trainiert, die gnadenlos ist und keinen Fehler vertuscht. Wir beginnen mit einer Atemübung unter Geräuschen, mit denen ich früher meinen kleinen Bruder erschreckt habe. Dann wird es schwieriger: Die Unterarme umeinander schlingen, das linke Bein vorne um das rechte und mit dem Fuß hinter die Wade greifen. Die Adlerstellung. Ich fühle mich wie ein Elefant beim Spitzentanz, und ein Blick in den Spiegel bestätigt: Genauso sehe ich aus. Es schmerzt. Ich will nach Hause.

    Doch dann wird es schlagartig besser. Die meisten der 26 Asanas, die zu Bikram gehören, gelingen mir halbwegs anmutig. Ein paar Übungen klappen wirklich gut. Am Schluss fühlt sich mein Körper geschmeidig an, und die Konzentration bei den Übungen hat den Stress des Arbeitstages vergessen gemacht.

    Ich gehe jetzt elastischen Schrittes über die Straße. Beim Zubinden der Schnürsenkel lege ich noch ein paar akrobatische Übungen ein.

    Welche Yoga-Lehre ist für Sie geeignet?

    Astanga

    Die Lehre: Typisch für Astanga – oder: Power-Yoga – sind schnelle Abfolgen der Yoga-Haltungen (Asanas), die sehr oft wiederholt werden. Das Ganze ähnelt mehr einer Gymnastik-Stunde. Im Gegensatz zu Astanga verzichtet das Power-Yoga komplett auf Meditationsübungen.

    Wirkung: Wer Kraft und Ausdauer trainieren und richtig powern will, ist hier richtig. Man sollte allerdings nicht völlig untrainiert sein.

    Achtung: Wer geistige Ruhe sucht, ist hier falsch. Am Anfang gibt es zudem ein großes Frust-Potenzial, weil Einsteiger zunächst hinterher schnaufen.

    Bikram

    Die Lehre: Eine Serie aus 26 anspruchsvollen Asanas, die der Yoga-Lehrmeister Bikram Choudhury zusammengestellt hat. Es wird in einem auf 30 bis 37 Grad aufgeheizten Raum trainiert, was ein intensiveres Training möglich macht, weil Muskeln, Bänder und Sehnen immer warm sind. Die Übungen erfordern viel Konzentration, deshalb wird vor einem Spiegel trainiert.

    Wirkung: Wer Kraft, Beweglichkeit und Konzentration zugleich trainieren möchte und wem Hitze nichts ausmacht, kommt auf seine Kosten.

    Achtung: Freunde von Meditationstechniken wird etwas fehlen. Wer beim Training einen kühlen Kopf braucht, wird mit Bikram nicht glücklich.

    Iyengar

    Die Lehre: B.K.S. Iyengar (ausgesprochen Ajenga) ist ein Yoga-Lehrmeister, der die Körperhaltungen (Asanas) perfekt beherrscht und diese Perfektion auch von seinen Schülern verlangt. Erst dann hält er sie für würdig, in die Meditation eingeführt zu werden. Deshalb spielt diese bei seiner Lehre erstmal eine untergeordnete Rolle. Die Haltungen sollen bis ins Detail exakt gehalten werden. Unkorrekte Posen werden korrigiert und zurecht gerückt. Das Vertrauen zum Yoga-Lehrer ist deshalb hier besonders wichtig.

    Wirkung: Sportliche und leistungsorientierte Menschen, die Kraft und Beweglichkeit trainieren wollen, können ihr bis an ihre Grenzen gehen.

    Achtung: Wer Ruhe und sanfte Übungen sucht, ist hier fehl am Platze.

    Kundalini

    Die Lehre: Kundalini heißt eine am Beckenboden konzentrierte Energie, die man sich als schlafende Schlange vorstellt. Bei „Unerleuchteten“ wird sie fast ausschließlich als Sex ausgelebt. Beim Kundalini wird hingegen versucht, die Energie durch Meditation, Atem- und Muskelanspannungsübungen zu wecken und zum Kopf aufsteigen zu lassen. Gelingt dies, erlebt der Yogi ein intensives Hochgefühl. Für Kundalini benötigt man unbedingt einen erfahrenen Lehrer. Dass Herunterbringen von der Energie ist die Kunst, die er beherrschen muss.

    Wirkung: Wer eine andere Bewusstseinsebene erleben will und bereit ist, sich tiefer auf die spirituellen Hintergründe des Yoga einzulassen, kann mit dieser Methode Energien wecken.

    Achtung: Bei Kundalini steht nicht die Steigerung der Fitness im Vordergrund. Wegen der Muskelkontraktionen im Becken und der den Blutdruck erhöhenden Atemübungen sollten Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen kein Kundalini üben.

    Raja-Yoga

    Die Lehre: Raja-Yoga besteht vor allem aus Meditations-, Konzentrations- und Atemübungen. In der Praxis wird es nur selten isoliert gelehrt, weil die Wenigsten ohne Hatha-Yoga – also die Körperübungen – die Voraussetzungen für ein langes Stillsitzen mitbringen. Ziel ist die Bewusstseinsentwicklung und -erweiterung.

    Wirkung: Wer weniger Interesse an Bewegung hat und nur seinen Geist entspannen möchte, ist hier richtig.

    Achtung: Wer sich für die spirituellen Aspekte des Yoga nicht interessiert, sollte sich eher dem autogenen Training zuwenden. Dieses kommt aus dem Yoga und konzentriert sich auf die entspannenden Elemente.

    Sivananda

    Die Lehre: Typisch für Sivananda (ausgesprochen Schiwananda) sind Übungsreihen; also keine statischen Haltungen, sondern ruhige, fließende Abfolgen der Asanas. Auch Atemübungen und Meditation haben hier ihren Platz. Zudem gehört Sivandana, dass man kein Fleisch isst, nicht raucht und keinen Alkohol trinkt. Dies ist aber keine Voraussetzung für die Yoga-Stunden.

    Wirkung: Ideal für Menschen, die Spaß an intensiven, fast tänzerischen Übungen haben – selbst wenn sie nicht besonders fit sind.

    Achtung: Ausgesprochene Genussmenschen werden sich in solchen Kursen nicht sonderlich entspannen.

    Vini-Yoga

    Die Lehre: Das Besondere an Vini-Yoga ist das didaktische Konzept, das das schrittweise Vorgehen stark betont. Die Körper- und Atemübungen werden sehr sanft, das Dehnen sehr vorsichtig und achtsam ausgeführt. Die eigenen Grenzen und Möglichkeiten sollen wahrgenommen und über lange Zeiträume hinweg langsam herausgeschoben werden. Niemals darf etwas wegtun. Neben den Körperübungen stehen gleichberechtigt Entspannungstechniken und Meditation.

    Wirkung: Anfänger und alle, die beweglicher und anmutiger werden wollen sowie geistige Entspannung suchen, haben rasch Erfolgserlebnisse. Auch ältere Menschen sind hier gut aufgehoben.

    Achtung: Wer nach einer dynamischen Sportart sucht, wird bei Vini-Yoga nicht fündig.

  • Kochen

    Wie bereitet man Fisch am besten zu?

    Wie bereitet man Fisch am besten zu?

    Die schonendste Zubereitungsart ist das Dämpfen oder Dünsten in etwas Weißwein, Brühe oder Wasser, zum Beispiel in einer Auflaufform oder in einem Bräter. Fisch sollte niemals in sprudelndem Wasser gekocht werden, da er leicht zerfällt.

    Wer Fisch lieber gebraten mag, sollte ihn bei Niedrigtemperaturen auf der Hautseite in etwas kalt gepresstem Oliven- oder Rapsöl braten und ihn dabei erst kurz vor dem Servieren in der Pfanne nochmals umdrehen.