• Wohlbefinden

    Unterwegs durch die nordspanische Region Kantabrien

    Willkommen in Santillana del Mar, einem der schönsten Orte Kantabriens, aber auch Stadt der drei Lügen“, begrüßt Luis die Gäste. „Der Name täuscht“, fügt der Spanier in ausgezeichnetem Deutsch hinzu, als er die fragenden Gesichter sieht. „Unsere Stadt ist weder heilig (sant), noch liegt sie im Flachland (llano) oder am Meer (mar).“ Mehr…

  • Wohlbefinden

    Wie merke ich, ob ich heute genug getrunken habe?

    Ob man genug trinkt, zeigt die Farbe des Urins.

    Ist sie bräunlich-orange, mangelt es dem Körper an Flüssigkeit. Dieser ist meist von einem unangenehmen Geruch begleitet.

    Weiteres Anzeichen ist eine raue rissige Haut. Ziehen Sie bei sich am Arm eine Falte und schauen Sie, wie schnell sich diese wieder zurückbildet. Bleibt sie stehen, besteht eindeutig Flüssigkeitsmangel, geht sie nur langsam zurück, wird es Zeit, Ihr Flüssigkeitsdepot wieder aufzufüllen.

    Nierenleidende sollten mit dem Arzt klären, wie viel sie täglich trinken dürfen.

  • Wohlbefinden

    Schwanger und Vegetarierin – Tipps für die richtige Ernährung

    Bohnen

    Bohnengerichte sind wegen ihres hohen Eiweißanteils ein guter Fleischersatz. Der prozentuale Eiweißanteil in der Bohne liegt -je nach Sorte – zwischen 21 und 24%.
    (Foto: iww)

    Vier Nährstoffe sind für Schwangere, die fleischlos leben, besonders wichtig.

    1. Eiweiss
    Während das Kind im Bauch wächst, bildet sein Körper unglaublich viele neue Zellen. Der Baustoff dieser Zellen ist Eiweiß, deshalb sollte es auch dem Körper der werdenden Mutter nicht vorenthalten werden. Minimum: ein Viertelliter Milch, ein Becher Joghurt, zwei bis drei Scheiben Käse pro Tag, am besten die fettarmen Varianten.
    Eiweiß-Quellen sind auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Erbsen. Ein bis zwei Portionen davon pro Woche. Proteine satt stecken auch in Vollkorngetreide und in Eiern.
    Die ideale Kombination ist: Eiweiß aus Kartoffeln und Ei oder Getreide und Milch.

    2. Eisen
    Unentbehrlich für den Sauerstofftransport im Blut und für das Gefühl, fit zu sein. Das Ungeborene braucht Eisen, damit es sich gut entwickelt. In der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf.
    Gute Eisenlieferanten sind: Hirse und Hafer, Vollkorngetreide, frische Kräuter, Aprikosen, Sesam und Nüsse.

    3. Vitamin B12
    Mitverantwortlich für die Blutbildung und dafür, dass der Körper Eiweiß verwerten kann. Der Bedarf ist während der Schwangerschaft eineinhalb mal so groß wie sonst. Vitamin B12 steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln.
    Sie bekommen genug Vitamin B12, wenn Sie täglich Milchprodukte essen. Eier jetzt sicherheitshalber nur durcherhitzt essen.

    4. Jod
    Besonders wichtig, wenn Sie keinen Fisch essen. Denn von diesem Spurenelement brauchen Schwangere eineinhalb mal so viel wie sonst. Ihre Schilddrüsenhormone benutzen Jod als Treibstoff – und diese Hormone sind es, die das Wachstum des Ungeborenen steuern. Am besten: Jodsalz verwenden; Hebamme oder Frauenarzt auf Jod-Tabletten ansprechen.
    Für Fisch-Vegetarier: zweimal pro Woche Seefisch (z.B. Kabeljau oder Seelachs)

  • Familie

    Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz – So machen Sie ihn geltend

    Jedes Kind hat mit Vollendung des dritten Lebensjahres Anspruch auf einen Kindergartenplatz.

    Hat Ihr Wunsch-Kindergarten keinen Platz frei, muss sich das Jugendamt um einen anderen Platz kümmern. Bis zu einer halben Stunde Weg gilt dabei als zumutbar. Zuständig ist prinzipiell nur die eigene Gemeinde, die Nachbarkommune muss Ihr Kind nicht aufnehmen.

    Der Rechtsanspruch gilt übrigens für einen Halbtagsplatz, nur in Sachsen-Anhalt für Ganztagesbetreuung.

    Und noch ein Sonderfall: In Bayern lässt sich der Rechtsanspruch wegen einer Besonderheit des Landesrechts nicht einklagen. Dort existiert nur eine Selbstverpflichtung der Staatsregierung, genügend Plätze bereitszustellen.

  • Familie

    Fahrradfahren lernen – So stellen Sie das Rad richtig ein

    KInderfahrrad

    (Foto: iww)

    Stützräder dagegen sind kontraproduktiv, denn sie täuschen Sicherheit vor.

    So stellen Sie das Fahrrad richtig ein:

    1. Montieren Sie beim Fahrrad für die ersten Versuche die Pedale ab und lassen Sie Ihrem Kind ein paar Tage Zeit, sich mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen.

    2. Der Lenker sollte etwas niedriger sein als der Sattel, damit sich das Kind beim Fahren vornüberbeugt. So fällt es ihm leichter, Unebenheiten im Boden auszugleichen.

    3. Der Sattel hat die optimale Höhe, wenn das Kind darauf sitzt und die Füße den Boden berühren.

    4. Die Handbremsen sollten so kleine Bügel haben, dass Ihr Kind sie gut greifen kann.

    5. Die Vorderradbremse gehört auf die Seite der schwächeren Hand. Bei Rechtshändern also auf der linken Lenkerseite und umgekehrt. Grund: Bei einer Vollbremsung mit der starken Hand fällt man leicht vornüber

  • Familie

    So schlafen kleine Eulen früher ein

    Kinder müssen das Einschlafen lernen, denn irgendwann sollte abends Schluss sein. Alle Eltern brauchen Ruhe und etwas Zeit für sich allein.

    Was tun, wenn eine Zweijährige regelmäßig erst zu den Tagesthemen ins Bett will? Grund ist vermutlich, dass sich das Kind sein Schlafpensum zu anderen Zeiten holt. Jeder Mensch braucht nur eine bestimmte Menge Schlaf – ein Zweijähriges zwischen 10 und 13 Stunden. Macht es einen ausgiebigen Mittagsschlaf, schläft es nachts weniger.

    So bringen Sie Ihr Kind zum Einschlafen:

    Notieren Sie ein paar Tage, wie viel Ihr Kind insgesamt schläft – und dann prüfen Sie, wie sich die Stunden über den Tag und Nacht verteilen. Schläft Ihr Kind insgesamt 12 Stunden, davon aber tagsüber drei, bleiben für die Nacht nur neun. Logische Konsequenz: Geht es um zehn ins Bett, wacht es um sieben auf. Soll es schon um neun ins Bett, müssen Sie den Mittagsschlaf um eine Stunde kürzen – was am besten in zwei 30-Minuten-Schritten funktioniert: mittags eine halbe Stunde weniger schlafen, dafür abends eine halbe Stunde früher ins Bett. Und nach ein paar Tagen knapsen Sie vom Mittagspäuschen eine weitere halbe Stunde ab.

    Übrigens: Nach 16 Uhr ist das Bett tabu, sonst kann ein Kind um acht nicht müde sein.