• Zuhause

    So entfernen Sie Rostflecken

    Der Saft einer frisch gepressten Zitrone, der mit Salz gesättigt wird, kann Wunder wirken: Das behandelte Kleidungsstück damit einreiben und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag, wenn möglich, zum Trocknen in die pralle Sonne legen. Danach muss das Kleidungsstück unbedingt noch einmal in die Waschmaschine.

  • Wohlbefinden

    So bleiben Sie fit im Kopf

    PIN-Code vergessen, Einkaufsliste verbummelt, Argument entfallen: Manchmal lässt uns unser Erinnerungsvermögen im Stich. Mit diesen Merktechniken bringen Sie Ihr Gehirn fix auf Trab.

    Manche Stoffe sind so sperrig, dass man sie nur schwer lernen und sich noch schwerer merken kann. Dieses Problem kannten schon die alten Griechen und entwickelten einige wirksame Techniken, die das Einprägen von Informationen erleichtern. Diese sogenannten Mnemotechniken (griech. Memo = Gedächtnis) helfen im Alltag und trainieren das Gehirn. Hier einige Übungen und Beispiele.

    Loci-Technik
    Für wen?
    Redner und Verhandler, die sich ihre Argumente merken müssen
    Wie geht’s?
    Prinzip der Loci-Technik ist, die zu merkenden Begriffe und Argumente mit Orten zu verbinden. Man denkt sich z.B. ein Zimmer und verknüpft jeden Begriff mit einem Gegenstand in diesem Raum. Beim Sprechen geht man dann systematisch alle Merkpunkte ab und holt die hinterlegten Infos hervor.

    Geschichten-Technik
    Für wen?
    Studenten oder Schüler, denen das Visualisieren schwerfällt
    Wie geht’s?
    Die zu lernenden Begriffe werden in eine Geschichte verpackt. So entsteht ein Bedeutungszusammenhang, der den Lernstoff leichter einprägbar macht. Um das Wissen abzurufen, hangelt man sich an der Handlung der erfundenen Geschichte entlang.

    Begriffe- oder Bilder-Technik
    Für wen?
    Alle, die sich keine Zahlenkombinationen wie Telefonnummern etc. merken können
    Wie geht’s?
    Jeder Ziffer wird ein Begriff zugeordnet, der einen visuellen Bezug zu ihr hat. Beispiel: 0 = Ball, 1 = Stange, 2 = Schwan, 3 = Herz, 4 = Quadrat, 5 = Hand, 6 = Würfel, 7 = Keil, 8 = Sanduhr, 9 = Schnecke

  • Kochen

    Keine Lust zum Kochen? Mehr Genuss durch Verzicht

    Das Eisfach ist voll, das Käsefach auch und zwölf Essigsorten reihen sich im Schrank. Zu Weihnachten gibt es Erdbeeren aus Israel und zu Ostern südafrikanische Trauben. Und trotzdem: keinen Appetit auf irgendwas, keine Lust zum Kochen.

    Die Lösung für dieses Problem: Wenn nichts mehr so richtig lecker ist, sind Sie reif für eine kleine Fastenkur. Eine Woche nur dünne Gemüsesuppe oder Kräutertee schärft die Sinne neu für Aroma, Geschmack und Textur auch einfacher Grundnahrungsmittel.

    Fastenkuren sollten nur in Absprache und unter Beobachtung des Hausarztes begonnen werden. Denn sie sind eine Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Wer nach der Entzugszeit und nach ein paar Tagen sanften Fastenbrechens wieder mit dem normalen Essen startet und in einen knackigen Apfel beißt, der gerade frisch geerntet wurde, dem eröffnen sich ganz neue Geruch- und Geschmacksdimensionen.

    Jeder Bundesbürger wirft jährlich rund 82 Kilogramm Lebensmittel in den Müll, heißt es im Bundesverbraucherschutzministerium. Vielleicht senken wir diesen Wert wieder.

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    Fastenzeit: Worauf Anfänger achten sollten

  • Zuhause

    Wie schreibt man einen Bericht?

    Ein Bericht ist eine knapp und rein sachlich zu formulierende Mitteilung eines oder mehrere Ereignisse. Er wird grundsätzlich im Präteritum und entweder aus der Ich-Form oder der dritten Person geschrieben.

    Ein guter Bericht gibt die Antwort auf die sogenannten W-Fragen (Wer?, wo?, was?, wann?, weshalb?, etc.). Anwendung findet die Berichtsform beispielsweise bei Zeugenaussagen im Gericht, bei Unfällen sowie in der Schule und im Beruf. Ein Bericht kann entweder handschriftlich oder maschinell am Computer geschrieben werden.

    1. Ein guter Bericht ist in drei Teile eingeteilt. Er beginnt mit einer Einleitung, die die wichtigsten Fakten kurz zusammenfasst. In diesem Teil werden die Fragen nach den Beteiligten Personen (wer?), dem Ort des Geschehens (wo?) und der Zeit (wann?) beantwortet. Die Einleitung sollte maximal ein Drittel des Textumfanges ausmachen. Bei einem Zeitungsbericht sind dies die Schlagzeile und der sich anschließende Vorspann.

    2. Der zweite Teil des Berichtes ist der Hauptteil. Hier folgt eine Schilderung der genauen Einzelheiten, des Geschehenen, wobei die genaue chronologische Reihenfolge eingehalten werden sollte. Soweit möglich sind die Fragen wie und weshalb bestimmte Geschehnisse stattgefunden haben, zu beantworten.

    3. Der Schlussteil des Berichtes widmet sich den Auswirkungen und Folgen der geschilderten Ereignisse. Hierbei ist zu beachten, keine Spekulationen anzustellen, sondern sich an die Geschehnisse zu halten. Der Konjunktiv (Beispiel: “Das könnte sich negativ auf die weitere Entwicklung auswirken.”) ist in einem guten Bericht auf jeden Fall zu vermeiden.

    4. Ist der Bericht fertiggestellt, sollte man ihn einer Person, die nicht an den geschilderten Ereignissen beteiligt war, zu lesen geben. Wenn diese Person nach Durchlesen des Berichtes keine Fragen mehr zu den geschilderten Vorfällen hat, hat man einen guten Bericht geschrieben.

  • Wohlbefinden

    Hilfe gegen Haarausfall

    Was hilft bei Haarausfall? Auf dem Markt gibt es einige Methoden und Mittel, die das übermäßige Ausfallen von Haaren stoppen sollen.

    Ob und welches Mittel wirkt hängt dabei auch von der Art der Alopezie ab, die der Betroffene aufweist. Knapp zwei Drittel der deutschen Männer weist den so genannten androgenetischen Haarausfall auf, der erblich bedingt und Folge einer Empfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ist. Dabei wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Bekämpft wird diese Art des Ausfalles mit Medikamenten, die das DHT unterdrücken bzw. die Entstehung hemmen sollen.

    Lichtes Haar

    Der diffuse Haarausfall zeigt sich in einem gleichmäßigen Lichter-Werden des Kopfhaares. Als Ursachen können Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung oder beispielsweise eine unausgewogene Ernährung in Betracht kommen. Nach Beseitigung der Ursache, zum Beispiel eine nährstoffreiche Kost oder die Einnahme von Eisentabletten, setzt meist rasch eine Besserung ein. Bei Frauen unterstützen östrogen- oder minoxidhaltige Lösungen das Haarwachstum bei diffusem Haarausfall.

    Kreisrunder Haarausfall

    Auch so genannter „kreisrunder Haarausfall“ ist häufig festzustellen. Auch Frauen können betroffen sein. Hierbei fallen die Haare lediglich an einem bestimmten Punkt des Kopfes aus. Allerdings kann dieser Prozess bis zum vollständigen Haarverlust voranschreiten. Medizinisch noch ungeklärt gibt es hierbei keine wirklich hilfreiche Therapie. Natürlich kann der Ausfall auch durch Medikamente, mangelnde Vitamine oder anderes ausgelöst werden. Die Palette der Bekämpfungsmittel ist dementsprechend nicht zu verachten: Sowohl rezeptpflichtig als auch frei gibt es zahlreiche Medikamente, Mixturen, Tinkturen und auch homöopathische Behandlungen, die helfen sollen.

    Sollten Sie den Verdacht auf Haarausfall haben, sollte der erste Gang der zum Hausarzt sein, er kann die Ursache feststellen und geeignet therapieren.

  • Wohlbefinden

    Wie schützt man sich vor Sportverletzungen?

    „Sport ist Mord“ ist ein beliebter Vorwand für Menschen, die sportlichen Aktivitäten nicht ganz so gerne nachgehen. Zwar rechtfertigt man damit in den meisten Fällen nur die eigene Bequemlichkeit, ein kleines bisschen Wahrheit steckt aber auch in diesem Spruch. In Lebensgefahr begibt man sich bei der Ausübung der meisten Sportarten nicht, aber trotz aller Vorteile birgt Sport auch ein mehr oder weniger großes Verletzungsrisiko.

    Dabei gibt es in jeder Sportart unterschiedliche Gefahrenquellen. Spielt man Basketball, ist das Risiko hoch, sich das Sprunggelenk zu verletzen. Beim Volleyballspielen sind meist Hände und Finger betroffen. Schon einfache Maßnahmen helfen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Fühlt man sich müde oder ist man stark erschöpft, sollte man eine Pause einlegen. Ist man krank, sollte man erst komplett auskuriert sein, bevor wieder trainiert wird. Verletzungen resultieren aber auch aus Fehlern im Bewegungsablauf oder bestimmten körperlichen Schwachstellen. Das Tragen einer zur Sportart passenden Sportausrüstung und der Schutz von bekannten Schwachstellen sind wichtig. Gerade das Knie ist bei zahlreichen Sportarten starken Belastungen ausgesetzt und sollte mit einem Knieschoner geschützt werden. Das Sprunggelenk kann mit einer Fußgelenkbandage stabilisert werden und ist so weniger anfällig für durch Umknicken entstehende Zerrungen oder Bänderrisse. Ausserdem sollte Sportler immer daran denken, sich vor Beginn des Trainings richtig aufzuwärmen.

    Werden also entsprechende Vorkehrungen getroffen, überwiegen die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und der Satz „Sport ist Mord“ ist wirklich nur noch eine Ausrede.