• Familie

    Wofür brauche ich eine private Pflegeversicherung?

    Aber ich bin doch gesetzlich pflegeversichert!“ Das ist die erste Reaktion, wenn die Sprache auf den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung kommt. Natürlich stimmt es: Die gesetzliche Pflegeversicherung springt ein, wenn Pflegebedürftigkeit vorliegt. Allerdings sind längst nicht alle Kosten damit abgedeckt.

    Denn die gesetzliche Versicherung übernimmt nicht alle tatsächlich anfallenden Kosten, sondern zahlt nur bestimmte Sätze. Diese orientieren sich an der Pflegestufe und betragen bei der stationären Pflege 1023 Euro in der Stufe I, 1279 in der Stufe II und 1432 Euro in der Stufe III. Härtefälle können mit 1688 Euro etwas mehr bekommen. Die tatsächlich anfallenden Kosten liegen aber um einiges höher.

    So kostet etwa ein Heimplatz in der Pflegestufe I im Schnitt 2100 Euro im Monat. Da die Pflegekasse aber nur 1023 Euro zahlt, bleibt ein Minus von knapp 1100 Euro – Monat für Monat. Dieses Minus müssen Pflegebedürftige selbst tragen: mit ihrer Rente, ihren sonstigen Einkünften und sogar mit ihren Rücklagen oder der eigenen Immobilie. Wenn das Geld dann immer noch nicht reicht, müssen notfalls sogar die Kinder einspringen. Alles das sind Gründe genug, privat vorzusorgen.

    Genau dafür gibt es die privaten Pflegeversicherungen. Angeboten werden die Policen in zwei Varianten: als Beteiligung an den Pflegekosten und als Tagegeld. Bei der Tagegeld-Variante wird ein fester Tagessatz gezahlt, egal wie hoch die Kosten später sind. Bei häuslicher Pflege werden oft 25 oder 30 Prozent weniger gezahlt. Der Vorteil: Die Versicherten können über das Geld frei verfügen. Haben sie großzügig kalkuliert, bleibt eventuell ein Restbetrag, den sie für zusätzliche Leistungen nutzen können.Bei der Pflegekostenpolice erhalten die Versicherten einen Teil der Differenz zwischen gesetzlicher Leistung und den tatsächlichen Kosten erstattet oder bekommen einen Zuschlag zu den festgesetzten gesetzlichen Leistungen. Wie viel genau das ist, können sie je nach Vertragsgestaltung selbst festlegen. Obergrenze ist meist das Doppelte der gesetzlichen Leistung, in Stufe III also 2864 Euro.Welche Wahl für wen optimal ist, hängt von den persönlichen Umständen ab. Möchte man lieber in einem persönlichen Umfeld von der Familie gepflegt werden, ist die Tagegeld-Variante optimal.

    Eine Pflegekostenversicherung ist dagegen sinnvoll, wenn im Falle eines Falles Wert gelegt wird auf die teurere Betreuung durch einen professionelle Pflegedienst oder im Heim.Neben den Tarifen, die sehr stark von den gewählten Leistungen und vom Alter sowie vom Gesundheitszustand des Versicherten abhängen, kommt es auch auf das „Kleingedruckte“ an. So sollte die Versicherung grundsätzlich sowohl für stationäre als auch für häusliche Pflege zahlen. Wird eine der beiden Varianten ausgenommen, sollte der Vertrag lieber nicht unterschrieben werden, raten Verbraucherschützer. Außerdem sollte die Versicherung in allen drei Pflegestufen Leistungen auszahlen.

  • Wohlbefinden

    Hohes Cholesterin – hohe Konzentrationsfähigkeit

    Wer von Natur aus einen höheren Cholesterinspiegel hat, besitzt eine bessere mentale Leistungsfähigkeit.

    Zu diesem Ergebnis sind amerikanische Forscher von der Universität Boston gekommen. Ihre Arbeit präsentieren sie in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine. Die Neurologen und Mathematiker analysierten die Daten von knapp 1900 Personen, die an einer Studie über Risiken für Herzkreislauferkrankungen teilgenommen hatten. Je höher die natürlichen Cholesterinwerte der Probanden waren, desto besser waren ihre Testergebnisse, entdeckten die Forscher: Männer und Frauen, deren Werte niedriger waren, schnitten bei mentalen Aufgaben mit hohen Anforderungen an Abstraktionsvermögen, Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich schlechter ab. Dennoch sind hohe Cholesterinwerte Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzkrankheiten. Ihre Ergebnisse seien also keine Rechtfertigung für Patienten mit hohen Cholesterinwerten, den Anweisungen ihres Arztes nicht zu folgen, betonen die Forscher.

  • Wohlbefinden

    Woran erkenne ich einen Burnout?

    Machen Ihnen Aktivitäten, die Ihnen früher Freude bereitet haben, heute kaum noch Spaß? Dies könnte ein Anzeichen sein für einen Burnout. 

    • Liegt Ihr letzter Urlaub länger als ein Jahr zurück?
    • Ein freies Wochenende liegt hinter Ihnen und Sie hatten mal Zeit, sich auszuschlafen? Dennoch fühlen Sie sich hinterher zerschlagen?
    • Haben Sie zu wenig Zeit, Freundschaften und Bekanntschaften zu pflegen?

    Wenn Sie alle Fragen mit einem Ja beantwortet haben, könnten dies laut der Hamburger Ärztin Nadja Behling Hinweise auf einen Erschöpfungszustand sein.

    Um einem Burn-Out vorzubeugen, ist ein Ausgleich von der Arbeit wichtig. Das kann Sport sein, aber auch Treffen mit Freunden sind gut für das seelische Gleichgewicht. Denn im Job könne auf Dauer nur Hochleistung bringen, wer sich selbst regelmäßig Gutes tut, so Behling. Gönnten sich Arbeitnehmer keine Pause, bestehe die Gefahr, dass sie bis zur Erschöpfung ausbrennen. Zweimal pro Woche eine Auszeit ist aus Medizinersicht empfehlenswert. Studien hätten bewiesen, dass Sport einen antidepressiven Effekt hat. Zudem schützten soziale Kontakte gegen einen Burnout.

    Mode-Krankheit Burn-Out

    Viel Arbeit macht nicht krank, nur müde, sagt Management-Berater Fredmund Malik. Tatsächlich ist medizinisch nicht nachweisbar, ab welchem Punkt Stress krank macht. Burnout ist keine medizinische Diagnose, sondern nur ein Oberbegriff für eine totale Erschöpfung, zusammen mit depressiven Zuständen oder körperlichen Beschwerden. Gehandelt werden muss, wenn der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann.

  • Wohlbefinden

    Was tun bei Altersdiabetes?

    Altersdiabetes schmerzt nicht – trotzdem sind ein erhöhtes Infarkt-Risiko und mögliche Folgeerkrankungen Ernst zu nehmen.

    Darauf sollten Sie achten:

    1. Nerven schonen

    Patienten können an einer Schädigung der Nerven leiden, die zu Verdauungsbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen führen. Der Hausarzt sollte regelmäßig die Nervenfunktionen überprüfen.

    2. Infarkt verhindern

    Da Altersdiabetes die Blutgefäße schädigen kann, müssen Patienten regelmäßig beim Arzt ihr Infarkt-Risiko überprüfen lassen. Mit einer gesunden Lebensführung kann jeder die Gefahren verringern.

    3. Sehvermögen schützen

    Die Erblindung ist eine mögliche Folgeerkrankung von Altersdiabetes. Deshalb müssen Patienten regelmäßig beim Augenarzt ihre Netzhaut untersuchen lassen. Wie oft bestimmt der Arzt. Diagnostiziert er feine Risse – keine Sorge, diese können durch Spezialisten gelasert werden.

    4. Füße kontrollieren

    Kleinste Verletzungen an den Füßen sollten sofort behandelt werden, um offene Stellen zu verhindern. Beachten Sie auch Druckstellen an den Füßen. Diese schmerzen oft nicht, da die Nerven geschädigt sein könnten. Daher müssen Diabetiker ihre Füße ständig inspizieren lassen, damit sich keine Geschwüre bilden.

    5. Nieren unterstützen

    Wenn der Blutzucker stabil gehalten wird, können auch die Nieren ihre Arbeit leisten. Auch deren Funktion sollte der Arzt regelmäßig untersuchen.

  • Wohlbefinden

    Feine Öle gegen Sonnenbrand auf Beinen und Füßen

    sonnenbrand

    Zu lange in der Sonne (Foto: Public Domain Photos)

    Sonnenbrand auf Beinen und Füßen – das wünscht man nicht mal seiner Lieblings-Feindin. Wie feine Öle aus der Küche schnell für braune statt für rote Haut sorgen, verraten wir jetzt.

    Olivenöl kann bei einem Sonnenbrand die Schmerzen lindern und den Juckreiz beruhigen. Es bietet der Haut auch noch einen zusätzlichen Schutz, denn es hat sogar einen Lichtschutzfaktor. Dieser ist jedoch sehr gering und auf keinen Fall ausreichend, um die Haut bei einem Sonnenbad zu schützen. Für die Hautpflege sollten Sie nur kalt gepresstes Olivenöl aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden.

    Um die Wirkung des Olivenöls bei einem Sonnenbrand noch zu verstärken, können Sie auf einen Esslöffel Speiseöl noch einen Tropfen ätherisches Öl geben. Gut eignet sich dafür Lavendelöl, da es ebenfalls sehr hautpflegend wirkt. Lavendelöl ist entzündungshemmend, schmerzlindernd und zellregenerierend. Es beruhigt die sonnenverbrannte Haut und hilft ihr dabei, sich wieder zu erholen. In der Naturheilkunde hat sich Lavendelöl bei Verbrennungen sehr bewährt. Ist der Sonnenbrand sehr ausgeprägt, können Sie das ätherische Öl auch pur dünn auf die geschädigte Haut auftragen und einziehen lassen.

    Wer nicht drei bis fünf Tage durch die Beach-Bar oder über den Strand humpeln will, cremt vor: So berechnen Sie den Lichtschutzfaktor Ihrer Haut.

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  • Kochen

    Wie frittiert man Champignons?

    Frittierte Champignons sind leckeres Fingerfood – und gesund noch dazu.

    Zutaten (für ca. 4 Personen):

    400 g Champignons

    50 g Butter

    1 TL Salz

    250 g Mehl

    250 ml Wasser

    2 Eier

    1 l Sonnenblumenöl

    Zubereitung:

    Für den Teig wird das Wasser mit der Butter und dem Salz leicht geköchelt. Dann das Mehl hineingeben und sehr gut verrühren, bis sich der Teig vom Boden löst. Dann die Eier unterheben und gut verquirlen. Öl zum Frittieren erhitzen. Die Hände mit etwas Öl einreiben, den Teig in 12 gleiche Teile aufteilen, dann eine Kugel formen, diese dann platt drücken. Den Champignon säubern, würzen mit Salz und Pfeffer, dann einschlagen und wieder zur Kugel formen. Im Öl ausbacken bis der Teig gebräunt ist.