• Garten

    Immergrünes für die Terrasse – Tipps

    Viele immergrüne Gehölze können auch Balkon und Terrasse verschönern, denn einige wachsen langsam oder bleiben von Natur aus klein. Schön in der kalten Jahreszeit sind etwa Buchsbäume und Winterheide. Die Blütezeit der Winterheide beginnt je nach Sorte schon im November und endet im April. Das Farbspektrum der Blüten reicht von reinem Weiß über Rosa bis hin zu kräftigem Rotviolett. Auch einige Nadelbäume machen in Gefäßen auf Balkon und Terrasse eine gute Figur. Eine botanische Kostbarkeit ist die sehr langsam wachsende Muschelzypresse. Ihre kleinen Zweige sind so gedreht und gewellt, dass sie den Betrachter tatsächlich an Muscheln erinnern.

  • Zuhause

    So verhalten Sie sich richtig bei einem Parkplatz-Unfall

    Wer einen Schaden an einem anderen abgestellten Fahrzeug verursacht, sollte unbedingt die Polizei informieren. Am besten fotografieren Sie auch selbst den Schaden. Entfernen Sie sich bestenfalls nicht vom Parkplatz.

    Hinterlassen Sie zusätzlich eine Nachricht am beschädigten Fahrzeug, damit kein Missverständnis aufkommt, wenn der Fahrzeughalter zu seinem Auto zurückkehrt. Ein Zettel allein – und sich dann vom Unfallort entfernen – reicht in den meisten Fällen nicht aus, mahnt die Polizei. Hilfreich ist zudem, Zeugen benennen zu können.

    Wer sein eigenes Fahrzeug beschädigt vorfindet, sollte ebenfalls die Polizei verständigen. Wenn nämlich der Verursacher das nicht selbst getan hat, macht er sich strafbar wegen „Unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ – oder auf gut Deutsch: Fahrerflucht. Auch für den Geschädigten seien Fotos und Zeugen hilfreich, rät die Polizei. Der Unfall kann auch im nächsten Polizeirevier aufgenommen werden, so dass der Betroffene nicht am jeweiligen Parkplatz auf die Beamten warten muss.

    Doch bitte beachten: Allein Ihre Behauptung, Ihr Unfallschaden sei durch ein anderes Fahrzeug verursacht worden, genügt nicht. Es kommt darauf an, dass Sie bei Fahrerflucht anhand objektiver und überprüfbarer Anhaltspunkte die Beteiligung eines anderen Fahrzeuges belegen können. Sie sollten daher immer die Polizei verständigen und den Unfall am Unfallort protokollieren lassen. Versuchen Sie außerdem, Zeugen des Unfallgeschehens zu ermitteln und notieren Sie Namen und Adressen.

  • Zuhause

    Was tun, wenn der Vermieter die Heizung nicht aufdreht?

    Vermieter, die die Heizungsanlage in ihren Gebäuden noch nicht auf Vordermann gebracht haben, sollten sich warm anziehen: Seit 1. Oktober gilt die gesetzlich vorgeschriebene Heizperiode und für Vermieter besteht Heizpflicht.

    Das heißt, der Vermieter muss dafür sorgen, dass die vertraglich festgelegte Mindesttemperatur in der Wohnung auch wirklich erreicht werden kann. Bis zum 1. Oktober muss die Heizung in jedem Mietshaus startklar sein. Sieht der Mietvertrag keine andere Regelung vor, gilt hierzulande die Heizperiode vom 1. Oktober bis zum 1. April. Immonet informiert, was das konkret bedeutet.

    Wie hoch muss die Mindesttemperatur sein?

    Wie hoch die Mindesttemperatur in Wohnräumen zu sein hat, darüber streiten die Juristen. So legte das Landgericht Heidelberg in einem Fall fest, dass die im Mietvertrag festgelegten 18 Grad Celsius zu niedrig seien. Gleich mehrere Gerichte legten sich auf eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius als Mindesttemperatur fest. Für diese Temperatur muss der Vermieter aber nicht rund um die Uhr gerade stehen: Die Heizpflicht ist nach Auffassung des Amtsgerichts Hamburg bereits dann erfüllt, wenn die Mindesttemperatur in der Zeit von 7 bis 23 oder 24 Uhr erreicht werden kann.

    Ausschalten darf der Vermieter die Heizung nachts jedoch nicht. Zumindest eine gewisse Grundwärme muss erhalten bleiben, so urteilte zum Beispiel das Berliner Landgericht.