• Familie

    Schüler-Jobs – Was Sie wissen müssen

    Das erste eigene Geld möchten viele Jugendliche schon zu Schulzeiten verdienen. Schließlich kosten schicke Klamotten, neue Handys und Discobesuche nicht gerade wenig. Doch bei der Suche nach dem Schülerjob muss einiges beachtet werden. Tipps, was erlaubt ist, und wie es mit der Arbeit neben Schule und Sportverein klappt, gibt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschriftenausgabe. Nicht alles, was gewollt ist, erlaubt der Gesetzgeber auch: Arbeiten sind für Teenager erst ab 13 Jahren gestattet. Um ihr Taschengeld aufzubessern, dürfen Jugendliche leichte Tätigkeiten wie Zeitungen und Prospekte austragen, Babysitten, Nachhilfe und Botengänge übernehmen. Auch leich te Arbeiten in Haushalt und Garten, Tätigkeiten als Erntehelfer und bei der Tierversorgung sind erlaubt. Aber auch den Älteren sind beim Engagement noch Grenzen gesetzt. Jobs, die mit starker Hitze, Nässe oder Lärm verbunden sind, bleiben für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren noch tabu. Teenager dürfen keine Lasten von regelmäßig mehr als 7,5 Kilogramm tragen. In Ausnahmefällen können es bei Jungen bis zu 20 Kilogramm, bei Mädchen bis zu 10 Kilogramm sein. Arbeiten an Maschinen zum Hobeln, Fräsen, Hacken und Pressen sind generell nicht erlaubt. Auch um Beschäftigungen, die mit Feuer oder giftigen und ätzenden Stoffen zu tun haben, müssen 15- bis 18-Jährige einen großen Bogen machen. Das Fahren von Kraftfahrzeugen sei ebenso nicht genehmigt wie die Arbeiten an der Tankstelle sowie die Tätigkeit in Kühl- oder Nassräumen, berichtet Stiftung Warentest.

  • Wohlbefinden

    Bluthochdruck bei Erwachsenen – Tipps

    Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Viele wissen nichts davon, denn hoher Blutdruck tut nicht weh. Bleibt er unbehandelt, schädigt er jedoch die Blutgefäße.

    Und die Folgen können lebensgefährlich sein, wie der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mitteilt. Zu den Folgen können unter anderem Herzschwäche, Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden zählen. Viele Menschen haben Bluthochdruck, weil sie erblich vorbelastet sind. Oft aber sind es erst Übergewicht und Bewegungsmangel, Rauchen, zu viel Alkohol oder Stress, die letztlich zu Bluthochruck führen. Wer seinen eigenen Wert kennen lernen möchte, kann diesen vom Arzt oder in der Apotheke messen lassen. „Die Grenze des normalen Blutdrucks liegt bei Erwachsenen bei 140 zu 90. Liegen die Werte ständig darüber, spricht man von Bluthochdruck“, sagt AOK-Arzt Gerhard Schillinger. Die Risiken der Krankheit lassen sich aber mindern. Die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, Medikamente und andere Maßnahmen sind wichtige Bausteine der Therapie. „Übergewichtige Patienten sollten mit ihrem Arzt besprechen, wie sie ihr Gewicht langfristig normalisieren können. Denn oft sinkt der Blutdruck durch Gewichtsabnahme“, sagt Schillinger. Dabei sei es den Angaben nach sinnvoll, möglichst wenig tierische Fette zu verzehren. Durch viel Obst und Gemüse kann der Blutdruck zusätzlich verbessert werden. „Wer hohen Blutdruck hat, sollte außerdem wenig Kochsalz zu sich nehmen“, rät Schillinger.

  • Wohlbefinden

    Sport im Alter – ist das sinnvoll?

    Marie-Luise Stöckel kann sich nicht beschweren. Ihre Wassergymnastik-Kurse sind immer randvoll belegt. Die Übungsleiterin beim Verein für Seniorensport in Aachen ist ständig von sportlich aktiven Rentnern umgeben. „Wer gut drauf ist, geht am Montagmorgen zum Schwimmen und nachmittags zum Tanztraining“, erzählt sie. Das sportliche Vereinsleben tobt die gesamte Woche über, hält die betagten Athleten körperlich und geistig fit. Obendrein ist es Balsam für die Psyche, denn die gemeinsamen Aktivitäten helfen gegen die Einsamkeit. Was für die sportlichen Aachener Senioren zum Alltag gehört, ist für viele ältere Menschen ein Horror. Sie treiben keinen Sport, weil sie Angst davor haben, sich zu überanstrengen oder sich einfach nicht überwinden können. Dabei ist Sport der beste Helfer, um Krankheiten vorzubeugen und Hürden des Alltags wie etwa das Treppensteigen besser zu bewältigen. Der Sportmediziner Klaus-Michael Braumann vom Institut für Sport- und Bewegungsmedizin Hamburg empfiehlt Älteren generell alle Ausdauer-Sportarten, bei denen sie sich mit geringer Intensität über einen längeren Zeitraum bewegen können. Dazu gehörten unter anderem Wandern, Walking, Schwimmen, Rudern und Skiwandern oder -langlauf. Weniger geeignet seien – zumindest für betagte Sport-Einsteiger – Disziplinen wie Tennis oder Fußball, bei denen man auf Bewegungen des Gegners reagieren muss. „Das macht zwar mehr Spaß, belastet aber den Bewegungsapparat“, warnt der Mediziner. Wer allerdings sein Leben lang Tennis gespielt habe, könne dies bedenkenlos auch im Alter tun. Vorsichtiger sollten Braumann zufolge Senioren sein, die erst spät ihre guten Vorsätze umsetzen und mit dem Sporttreiben beginnen. Anfänger neigen häufig zu Überbeanspruchung, die zu fatalen Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems führen können. Deshalb sei bei jahrelangen Sportmuffeln unbedingt vorher eine ärztliche Untersuchung nötig. Generell empfiehlt der Mediziner jedoch älteren Menschen dringend, sich zu bewegen. Sport wirke sich unter anderem positiv auf die Stoffwechselprozesse aus, beuge Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose vor und helfe bei Gelenkbeschwerden.

    Zudem gebe es eindeutige Belege, dass sportliche Senioren auch geistig viel leistungsfähiger sind als ihre unbeweglichen Altersgenossen. „Es gibt eine Vielzahl von positiven Effekten“, sagt Braumann. Egal, für welche Sportart sich der aktive Rentner entschieden hat. Wichtig ist immer, die Sache zunächst langsam anzugehen und ganz allmählich zu steigern, um den Puls nicht zu sehr in die Höhe zu treiben. Ziel sollte nach Empfehlung Braumanns sein, sich dreimal wöchentlich 45 bis 60 Minuten moderat auszupowern. Ideal sei eine Kombination aus Ausdauersport und leichtem Krafttraining. Die meisten Senioren scheuten sich allerdings vor einer Anmeldung im Verein oder im Fitness-Studio. Wer allein trainiert, kann aber schnell Fehler machen. Deshalb rät der Sportmediziner, für die Anfangszeit einen Personal-Trainer zu engagieren. Der Profi könne den sportlichen Senioren individuell zeigen, wie Bewegungen richtig ausgeführt werden, ohne sich zu übernehmen. Oft ist es auch die Angst vor Verletzungen, die Ältere vom Sporttreiben abhält. Dies könne unter anderem durch effektives Auf- und Abwärmen verhindert werden, sagt der Sprecher der Barmer-Ersatzkasse in Wuppertal, Jochen Wollmert. Wie das richtig gemacht wird, sei in zahlreichen Büchern oder im Internet nachzulesen. Im Zweifelsfall hätten auch viele Ärzte die passenden Trainingsprogramme für ihre Patienten. Am besten sei es allerdings, wenn sich die Rentner einem Verein anschließen. Doch das tun immer noch zu wenige. „Im Alter wird man ein bisschen gemütlicher“, versucht Wollmert die weit verbreitete Bequemlichkeit zu erklären. Dabei sieht Stöckel die Vorteile, die der Sport im Alter mit sich bringt, fast täglich an den Mitgliedern ihres Vereins. „Sie gehen anders, sind viel flotter, können wieder fest zugreifen, stricken und sich die Schuhe selbst zubinden“, berichtet sie von den Fortschritten. Aber genau so wichtig wie der Körper ist die Psyche, die gestärkt wird. Stöckel bringt die mentalen Vorzüge des Seniorensports auf den Punkt. Sie sagt über die fitten Rentner: „Sie sind nicht mehr allein, sie sehen einfach schöner aus und – sie lächeln.“

  • Zuhause

    Ostereier natürlich färben

    Es müssen nicht immer Zwiebelschalen sein. Zahlreiche Gartenpflanzen bringen Farbe auf die Schale von Ostereiern. Dazu gehören nach Angaben der Bayerischen Gartenakademie die Blüten der echten und der unechten Kamille, die ebenso wie Schafgarbe, Odermennig und Ringelblume für Gelbtöne auf weißen Eiern sorgen. Malvenblüten, rote Stockrosen, schwarze Johannisbeeren und Aronia färben die Eierschale rot bis violett. Mehr…

  • Zuhause

    Fenster falsch montiert – Was Sie tun müssen

    Neue Fenster halten die Wärme drinnen und lassen die Kälte draußen – vorausgesetzt, sie sind fachgerecht montiert. Wenn nicht, kann das Fenster noch so gut sein – es zieht trotzdem. Und das kommt Experten zufolge gar nicht so selten vor. Die Folge: Wohnkomfort und die gewünschte Energieeinsparung sind dahin. Mehr…