• Familie

    So beantragen Sie Bafög

    Wer darüber nachdenkt, ein Studium aufzunehmen, kommt an einer Frage nicht vorbei: Beantrage ich BAFöG? Diese staatliche Leistung ist eine individuelle Ausbildungsförderung, die es Schülern und Studenten ermöglichen soll, eine Ausbildung zu machen, die ihren Neigungen, der Eignung und Leistung entspricht, wenn ihm oder ihr die Mittel für Ausbildung und Lebensunterhalt nicht anderweitig zur Verfügung stehen.

    Laut Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden aktuell jedes Jahr zirka 870.000 Schüler und Studierende nach dem sogenannte Bundesuausbildungsförderungsgesetz gefördert. In den nächsten Jahren soll die Zahl weiter steigen.

    Konkret bedeutet eine Förderung nach Bafög, dass Studenten vom ersten Semester an monatlich Geld auf ihr Konto bewiesen bekommen, wenn ihrem Antrag stattgegeben wird. Neben dem eigenen Einkommen und Ersparnissen sowie denen der Eltern spielt bei der Antragsstellung auch das Alter eine Rolle. Wer sein Studium beginnt, darf nicht älter als 29 Jahre sein. Für Master-Studenten gilt 35 als Altersobergrenze. Allerdings können sie nur gefördert werden, wenn ihr erster Abschluss der Bachelor war.

    Der Antrag

    Um Bafög zu erhalten, muss zunächst der Antrag gestellt werden. Wichtiger Tipp: Nicht zu viel Zeit lassen! Wenn der Antrag eingegangen ist, geht noch einiges an Zeit ins Land, bis er bearbeitet wird. Wer den Antrag zu spät einreicht, riskiert somit, weniger Geld zu erhalten. Denn Bafög wird ab Antragsstellung bewilligt. Der früheste Auszahlungstermin ist Semesterbeginn. Wer auf das Geld angewiesen ist, sollte seinen Antrag rechtzeitig stellen, da die Bafögstellen gerade zu Semesterbeginn viele Anträge bearbeiten müssen und es somit Wochen dauern kann, bis man eine Antwort erhält.

    Den Bafög-Antrag kann man unter anderem auf der Homepage des Bildungsministeriums herunterladen. Ein Antragsassistent kann beim Ausfüllen unterstützen.

    In dem Antrag müssen Angaben zur Person, zum Studium, zur Wohnsituation, zum eigenen Einkommen und zum Einkommen der Eltern gemacht werden. Auch Nachweise gehören selbstverständlich in einen Bafög-Antrag. So benötigen die Bafög-Ämter unter anderem Bescheinigungen über das Einkommen der Eltern oder eine Bestätigung der Hochschule, dass man dort für ein Studium eingeschrieben ist. Der Antrag und die benötigten Nachweise werden zusammen an das zuständige Amt für Ausbildungsförderung gesendet. Die Adressen und Telefonnummern dazu erfährt man unter anderem auf das-neue-bafoeg.de.

    Bafög-Höchstsatz beträgt 670 Euro

    Wie hoch das Bafög ausfällt – wenn es denn gezahlt wird – hängt von mehreren Faktoren ab. So spielen die finanziellen Mittel in der Familie sowie von einem selbst, die Anzahl der Geschwister, die sich ebenfalls in Ausbildung befinden, oder auch die Höhe der Miete eine Rolle. Der Höchstsatz, den Studenten erhalten können, liegt aktuell bei 670 Euro. Die Höhe der Beträge richtet sich unter anderem nach der Ausbildungsstätte sowie danach, ob man noch bei seinen Eltern wohnhaft ist oder nicht. Eine Übersicht über die gestaffelten Beträge gibt es hier.

    Wie hoch der zu erwartende Bafög-Satz ungefähr ist, können Studenten zum Beispiel hier berechnen lassen. Wer zu seinem Bafög dazuverdient, oder ein Stipendium erhält, muss darauf achten, dass das Einkommen nicht zu hoch ist. Wer mehr als 4.800 Euro im Jahr verdient, erhält weniger Geld vom Staat.

    Hürde Bafög-Antrag

    Viele angehende Studenten schrecken vor dem Bafög-Antrag zurück. Manchen befürchten, ihn nicht richtig ausfüllen zu können, andere fragen sich, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt. Da die Bafög-Leistung jedoch kein Kredit ist, der in vollständiger Höhe zurückgezahlt werden muss, kann sich die Antragstellung in vielen Fällen lohnen. Denn wer den Höchstsatz von 670 Euro im Monat erhält, bekommt im besten Fall in einem dreijährigen Bachelor-Studium mehr als 24.000 Euro finanzielle Unterstützung vom Staat. Davon müssen aber maximal 10.000 Euro zurückgezahlt werden. Dieser Betrag ist die Obergrenze der Nachzahlungssumme.

    Allgemein gilt folgende Grundlage für Bafög-Beträge. Die eine Hälfte der vom Staat gezahlten Summe gilt als Geschenk, die andere ist ein zinsloses Darlehen. Dieses Darlehen müssen Studenten in der Regel nach dem Studienabschluss zurückzahlen. Allerdings haben sie dafür 20 Jahre Zeit und müssen im Normalfall ein geregeltes Einkommen haben. In den ersten fünf Jahren nach Universitätsabschluss ist die Rückzahung noch nicht zwingend erforderlich.

    Alternativen zum Bafög

    Auch wer nicht nicht Bafög berechtigt ist, kann finanzielle Unterstützung erhalten. So bietet die Bundesregierung für Schüler und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen den sogenannten Bildungskredit. Auch die KfW-Studienkredite könnten eine Alternative zum Bafög sein. Allerdings müssen diese Kredite verzinst werden. Ob eine Förderung seitens der Eltern oder durch Bafög möglich ist, sollte daher vor Inanspruchnahme anderer Kredite geprüft werden.

  • Wohlbefinden

    Das selbstgemachte Wellness-Paket für Zuhause

    Das Wichtigste ist: Nehmen Sie sich Zeit für die Auszeit!

    Weil die Zeit nicht stehen bleibt, müssen wir den Spieß umdrehen und sie uns einfach nehmen. Für eine Auszeit zwischendurch. Also bewusst einen Tag oder einen Abend blocken, an dem das Badezimmer einem ganz alleine gehört. Laptops udn Handy müssen dann draußen bleiben – es sei denn, sie dienen zum Abspielen von Musik.

    Eine zweite, sehr wichtige Zutat ist das richtige Licht-Arrangement: Einfach ein Meer aus Kerzen – am besten auch Duftkerzen – im gesamten Badezimmer aufstellen. Das sorgt für harmonisch warmes Licht. Weitere Lichtquellen erübrigen sich somit eigentlich.

    Ein paar lauschige Klänge runden die Wohlfühl-Rahmenbedingungen ab. Perfekt dafür ist zum Beispiel das Album „Daydreaming of Night“ von Gregory Page . ein Mix aus Chansons und 30er-Jahre-Jazz.

    Eine große Karaffe mit Wasser und Gurkenscheiben und dazu Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen und Grapefruits trink- und essbereit auf einem Tablett anrichten. Das Vitamin C sorgt für einen Energieschub und beugt Kreislaufproblemen vor.

    Jetzt fehlen eigentlich nur noch entspannende und harmonisierende Pflegeprodukte für den ganzen Körper (z.B. Fichtennadel Bad, zuckerwatteweiche Naturschwämme) – und fertig ist das selbst gemachte Wellness-Paket.

    Und weil auch das schönste Bad irgendwann mal ein Ende hat, darf ein großes, weiches Badetuch nicht fehlen. Oder, noch besser: ein flauschiger Bademantel, in dem man sich anschließend reinkuscheln kann.

  • Wohlbefinden

    Erste Anzeichen einer Erkältung: 8 SOS-Mittel, die sofort helfen

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    SOS-Programm bei ersten Erkältungsanzeichen und die Taschentücher können in der Ziehbox bleiben
    (Foto:iww)

    Wenn Sie merken, dass Ihr Immunsystem schlapp macht und eine Erkältung droht – dann helfen diese SOS-Mittel:

    • Pastillen mit der Zystus-Pflanze (Apotheke) töten Bakterien im Rachenraum ab.

    • Holundersirup in heißem Wasser verdünnen und trinken: Eine Allzweckwaffe – stärkt das Immunsystem und wehrt Erreger ab

    • Salate mit Kapuzinerkresse oder Knoblauch garnieren. Beides wirkt desinfizierend.

    • Fisch, z. B. Lachs, essen: Omega-3-Säure in Fischöl wirkt gegen Entzündungen.

    • Ein zehn- bis zwanzigminütiger Spaziergang an der frischen Luft stimuliert das Immunsystem.

    • Morgens ein Glas Saft aus Johannis- oder Heidelbeeren (wichtige Vitamine) trinken. Dazu einen Ziegenjoghurt mit Zitronensaft und Cayennepfeffer essen.

    • Thymiantee blockiert Viren und Bakterien

    • Vor dem Schlafengehen ein Glas heißen Grog (Rum mit heißem Wasser), am besten mit Orangensaft.

     

     

  • Familie

    Woran merke ich, dass ich schwanger bin?

    Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft werden von Frau zu Frau unterschiedlich empfunden, und jede Schwangerschaft ist anders. Das allererste Gefühl kann eine Verunsicherung oder Besorgnis sein. Es gibt nicht das eine erste Symptom, häufig sind es mehrere Merkmale.

    Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft können geschwollene Brüste sein oder eine anhaltende Müdigkeit. Es können Blutungen oder Krämpfe, Übelkeit oder Erbrechen, Lebensmittel-Aversionen oder Heißhunger, Kopfschmerzen, Verstopfung, Stimmungsschwankungen oder Schwindel sein, erhöhte Basaltemperatur bzw. das Ausbleiben der Menstruation. Einige Frauen berichten über ein allgemeines Gefühl, das sie ahnen lässt, schwanger zu sein.

    Wenn eine Schwangerschaft vermutet wird und frühe Zeichen der Schwangerschaft bestehen, ist es wichtig, einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Wenn Sie diesen selbst ausführen, ist es notwendig, diesen durch einen Arzt oder eine Ärztin bestätigen zu lassen.

    Wie lange halten die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft an?

    Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft können bereits zwei Wochen nach der Empfängnis beginnen und 12 bis 16 Wochen andauern.

    Sobald Sie davon ausgehen, schwanger zu sein, vermeiden Sie bereits in der frühen Schwangerschaftsphase Alkohol und achten Sie auf Ihre Ernährung.

    Starke Blutungen oder Krämpfe, starkes Erbrechen, Schmerz und Ohnmacht können Zeichen für eine schwerwiegende Erkrankung sein. Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe auf.

    Bitte beachten Sie, dass unsere Angaben trotz größter Bemühungen einen fachlichen medizinischen Rat durch einen Arzt generell nicht ersetzen können.
  • Garten

    Sind Vogelbeeren giftig?

    wissen1-150x150Hartnäckig hält sich das Gerücht, Vogelbeeren seien giftig. Tatsächlich können sie roh verzerrt in größeren Mengen zu Magen- und Darmverstimmungen führen. Der Grund ist die enthaltene Parasorbinsäure. Sie machen die Beeren so bitter, dass man kleinste Mengen wieder ausspuckt.

    Gekochte Früchte sind dagegen völlig unbedenklich und sogar wertvolle Vitamin-C-Spender. Der bittere Geschmack bleibt allerdings. Wer es mal probieren möchte: Am besten erntet man die Vogelbeeren im frühen Herbst und legt dann die Ausbeute für 24 Stunden in den Tiefkühler. Mischen Sie für Konfitüre, Gelee oder Saft zudem mildere Obstarten wie Äpfel, Quitten oder Pflaumen dazu.

    Am besten ist aber, gleich zur Mährischen Eberesche zu greifen. Die Früchte von Kultursorten wie Rosina oder Konzentra enthalten fast keine Parasorbinsäure. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich und nicht bitter.

  • Familie

    Kinobesuch mit Kindern

    Wieder so eine schwierige Eltern-Entscheidung: Wann gehe ich das erste Mal mit meinem Kind ins Kino? Knapp die Hälfte gehen zwischen dem dritten und sechsten Geburtstag, die andere Hälfte wartet das Schulalter ab. Wann ist der richtige Zeitpunkt?

    In der Umfrage im Auftrag von eltern.de gaben zudem 43 Prozent der Eltern an, schon einmal einen Film mit ihrem Nachwuchs gesehen zu haben, der ihrer Meinung nach eher für ältere Kinder geeignet gewesen wäre.

    Die Jugendschutz-Freigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) sind immer nur Untergrenzen.  In die Kritik war z.B. der Till-Schweiger-Film „KeinOhrHase“, der trotz Sexszene und freizügiger Dialoge ab sechs Jahre freigegeben war. Die Altersspannen der FSK (ab 0, ab 6, ab 12, ab 18) sind sehr groß: Zwischen einem Baby und einem Fünfjährigen liegen Welten, genauso zwischen einem Sechs- und einem Zwölfjährigen.  Hinter dem Organ steht die Filmwirtschaft selbst.

    Die Verantwortung liegt also bei den Eltern. Shosanna, die sieben Jahre in einem Kino gearbeitet hat, schreibt in einem Leserkommentar: „Generell ist die Altersfreigabe den meisten Eltern leider völlig egal.“ Frühestens nach dem vierten Geburtstag ist ein Kinobesuch sinnvoll, weil viele Kinder dann erst über 90 Minuten still sitzen können.

    Eltern sollten sich vorab gründlich über den Film informieren und ihre Kinder ins Kino begleiten. Der dunkle Saal, die Lautstärke und die Effekte des modernen Films können selbst robuste Jungen und Mädchen verängstigen. Nach dem Kinobesuch sollte das Erlebte besprochen werden.

    Vorsicht auch bei 3D-Filmen: 3D bedeutet das Zusammenführen von Bildern beider Augen, um einen räumlichen Eindruck zu erhalten. Wer leicht schielt oder einen großen Unterscheid in den Sehstärken beider Augen hat, für den kann dies besonderen Stress bedeuten, hat der Berufsverband der Augenärzte festgestellt. Die Folgen: Kopfschmerzen.