• Wohlbefinden

    Natürliche Hausmittel gegen die Erkältung

    Gegen Erkältungskrankheiten ist ein Kraut gewachsen. Sogar mehrere. Salbei hilft gegen Halsschmerzen, Holunderbeeren stärken das Abwehrsystem.

    Hier die wichtigsten Krankheitsbekämpfer aus der Natur:

    Huflattichblätter: In kleinen Mengen ein gutes Mittel gegen Reizhusten und trockenen Hals.

    Salbei: Kann nahezu als Allheilmittel angesehen werden. Durch seine desinfizierende Wirkung hilft er besonders gegen Halsbeschwerden und Heiserkeit

    Schwarzer Holunder: Die dunklen Früchte sind wahre Vitaminbomben. Eine heiße Tasse Holundersaft mit Honig stärkt das Immunsystem.

    Spitzwegerich: Ein guter Hustenlöser. 50 Gramm Blätter in einem halben Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen, Blätter absieben, Sud einkochen. Dann mit 200 Mililiter Honig mischen und in Fläschchen füllen.

    Thymian: Ist als Badezusatz, Tee oder Sirup geeignet, Fieber und Grippesymptome zu bekämpfen.

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    Nur bei richtiger Zubereitung entfaltet Tee seine Wirkung

  • Kochen

    Quitten-Chutney selbst gemacht

    Lassen Sie sich vom Wort Chutney nicht verwirren: Zwar kommen Chutneys aus der indischen Küche. Dieses Chutney hat aber gar nichts mit Curry & Co zu tun.

    Quitten-Chutney ist sehr aromatisch und vielseitig: Besonders gut schmeckt es zu Fleischgerichten, vor allem Kassler-Braten. In der vegetarischen Küche passt es zu Reisgerichten. Sein süß-saures Aroma mit einem Hauch Zimt eignet sich aber auch als süße Zugabe zu Waffeln.  Selbst gemacht ist es ein schönes Geschenk.

    Liebhaber haben die Quitte wiederentdeckt: Sie ist eine der ältesten Fruchtsorten der Welt und gehört zur Familie der Rosen.

    Zutaten:

    700 Gramm Quitten
    1 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    1/2 Zitrone
    150 Gramm Rosinen
    1/4 Liter Weinessig
    2 TL Ingwerpulver
    3/4 TL Salz
    2 TL Schwarzer Pfeffer
    3/4 TL Zimtpulver
    1 TL Korianderpulver
    1/4 TL Nelken gemahlen
    400 Gramm Zucker

    Zubereitung:

    Die Quitten schälen und vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Zitrone schälen und feinhacken. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und ca. 40 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

    Das Chutney in Gläser füllen und fest verschließen.

     

  • Lifestyle

    Schluss mit der Aufschieberitis

    Schieben Sie auch ständige Dinge auf und leiden schon darunter? Prokrastination nennen Psychologen diese Art der Handlungsblockade. Hier sind fünf Tipps, die im Alltag dagegen helfen.

    1. Liste machen

    Vom Anruf bei der besten Freundin bis zur Steuererklärung: Schreiben Sie alles auf, was Sie erledigen wollen. So gerät nichts in Vergessenheit und Ihr Kopf wird frei.

    2. Deadline setzen

    Wann möchten Sie den Punkt von der Liste streichen? Bestimmen Sie einen konkreten Zeitpunkt. Wichtig: realistisch bleiben. Bei größeren Aufgaben lieber in Etappen denken.

    3. Aktionstag einplanen

    Eine Stunde in der Woche oder einen Tag im Monat festlegen, an dem unliebsame Dinge erledigt werden. Sie werden merken: Das meiste ist halb so schlimm und wesentlich schneller geschafft, als Sie vermutet hätten.

    4. Erinnern lassen

    „Und, hast Du den Keller schon ausgeräumt?“ Freunde, die nachhaken, nerven unglaublich. Und sind deshalb sehr hilfreich. Ernennen Sie jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis zu Ihrem „Gewissen“.

    5. Belohnung erhöhen

    Juhu, es ist vollbracht! Ein Sieg im Kampf gegen das Aufschieben von Dingen. Jetzt haben Sie sich eine Belohnung verdient. Ein Restaurantbesuch, eine tolle DVD oder einfach das befreiende Gefühl, etwas von Ihrer Liste zu streichen. Und zwar endgültig! Je größer die Aufgabe war, umso größer darf die Belohnung übrigens ausfallen.

  • Reise

    Ausflugstipp: Strausberg am See

    Der ideale Ort für einen Tagesausflug ist Strausberg. Ganz gleich, ob man einen gepflegten Gang durch die 750 Jahre alte Stadt mit ihren vielen historischen Zeugnissen bevorzugt oder ob man die Ruhe einer gut ausgeschilderten, teilweise sogar barrierefreien Wanderung durch geschützte Wald- und Seenlandschaften sucht.

    Ganz egal auch, ob man als kinderreiche Familie einfach einen quirligen Tag im Strandbad Eggersdorf mit seiner schwimmenden Badeplattform verbringen will oder ob man die Abgeschiedenheit der kleinen Buchten am Westufer des Straussees zu schätzen weiß – in und um Strausberg ist all dies möglich.

    Dazu kommt ein gut ausgebautes Radwegenetz und schöne Routenvorschläge mit Kartenmaterial, das man bei der Touristenzentrale erhält. Unterwegs findet man viele Einkehrmöglichkeiten, von den Mühlen-Ausflugsrestaurants bis zur Edelküche im Landhaus Villago. Von Berlin aus ist Strausberg mit der S-Bahn zu erreichen.

  • Wohlbefinden

    Das hilft bei Tinnitus

    Dauernd wird man von Geräuschen begleitet, von Brummen, Pfeifen oder Klopfen. Das ist Tinnitus. Die Erkrankung raubt den Betroffenen den Nerv.

    Viele Auslöser haben einen medizinischen Hintergrund, wie z.B. Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Kiefer- oder Nackenprobleme, ein Schmalzpfropf. Aber auch „softe“ Faktoren, die nicht so leicht feststellbar sind, begründen Tinnitus – etwa Stress oder Lärm. Moderne Methoden können oft helfen, auch wenn so gut wie keine der Krankenkassen dafür aufkommt.

    Medikamente verbessern die Durchblutung im Ohr

    Manche haben das Glück, das der Tinitus von selbst wieder verschwindet. Darauf warten sollte man aber nicht. Je früher die Behandlung ansetzt, desto leichter lassen sich die Beschwerden stoppen. Kortison wird genutzt, wenn eine Entzündung und die dadurch bedingte Schwellung die Durchblutung im Ohr beeinträchtigt. Oft hilft auch eine Infusion mit Medikamenten zur Förderung der Durchblutung. Ebenfalls per Infusion wird eine Eiweißflüssigkeit verabreicht, die die Fettkonzentration im Blut verringert. Die Blutgefäße im Ohr verkleben dann nicht mehr so leicht und werden besser mit Sauerstoff versorgt. Kosten pro Behandlung: ca. 30 Euro.

    Mit Sauerstoff die Geräusche stoppen

    Ein anderer Ansatz ist die Sauerstoff-Therapie. Hier atmen die Patienten in einer Überdruck-Kammer über eine Maske Sauerstoff ein. So gelangt deutlich mehr davon ins Innenohr als bei Normaldruck. Diese Behandlung hilft vielen Patienten, die noch nicht länger als drei Monate unter Ohrgeräuschen leiden. Kostenpunkt: ab 200 Euro.

    Ist Stress die Ursache, helfen Entspannungsübungen

    Erfolge hat auch die Tinnitus-Retraining-Therapie aufzuweisen. Die Patienten tragen für einige Stunden am Tag ein kleines Gerät im Ohr, das angenehme Geräusche erzeugt. Der Tinnitus rückt so in den Hintergrund und ist nicht mehr so belastend. Die Behandlung dauert mehrere Monate. Kosten: ab 600 Euro.

    Begleitend ist eine Verhaltenstherapie zu empfehlen. Die hilft dem Patienten, mit der Erkrankung besser umzugehen. Gut tut dem Tinnitus-Kranken zudem Musik zu hören, weil auch das von den Geräuschen ablenkt. Ist Stress ein Auslöser, trägt das Erlernen vonEntspannungstechniken wie Meditation dazu bei, diesen zu reduzieren.

  • Reise

    Auf Wandertour in der Märkischen Schweiz

    Die Märkische Schweiz ist Brandenburgs klassisches Wandergebiet.

    Dichte Wälder, Schluchten wechseln sich ab mit Wiesen, Mooren und Bächen. Dazwischen liegen verwunschene Seen. Besonders romantisch ist das Stobertal, das man auf der Wanderung um Buckow durchquert. Von der Länge her ist es eher ein ausgedehnter Spaziergang, doch geht es dabei oft auf und ab – bis auf 100 Meter. Kleiner Höhepunkt neben dem idyllischen Großen Tornowsee ist das liebenswerte Traditionslokal an der ehemaligen Pritzhagener Mühle mit seinem legendären Blechkuchen. Wem die elf Kilometer nicht reichen, der kann noch die neun Kilometer um den Schermützelsee drehen und Bertolt Brechts Sommerhaus einen Besuch abstatten.