• Familie

    Zum ersten Mal bei Oma und Opa übernachten

    Auch wenn die Kleinen Oma und Opa lieb haben, zum ersten Mal über Nacht von Mama getrennt sein, ist doch ein großer Schritt.

    Wichtig ist, dass der Übergang vom Eltern- zum Großelternhaus ohne große Brüche stattfindet. Am besten, Oma und Opa kommen zu Besuch, bleiben ein bisschen, helfen beim Kofferpacken und nehmen das Enkelkind dann mit. Oder die Eltern bleiben noch etwas, wenn sie den Nachwuchs zu den Großeltern bringen und spielen alle gemeinsam etwas.

    bei-oma-uebernachtenEin passender Begleiter für die erste Übernachtung ist das Buch “Zum ersten Mal bei Oma übernachten”.

    In der Geschichte übernachtet der kleine Samuel zum ersten Mal allein bei seiner Oma. Für ihn ist es ein Abenteuer, das schon beim Kofferpacken beginnt. Das Buch ist als Mitmach-Heft konzipiert, in dem sich Großeltern, Eltern und Kinder gemeinsam die Bildergeschichte anschauen, Rätsel lösen und Aufkleber aussuchen können.

    Am Ende des Besuchs bei Oma und Opa gibt es sogar eine echte Urkunde…

  • Familie

    Mein Kind aufklären – aber wie?

    Ob bewusst oder unbewusst, gewollt oder unabsichtlich: Sexualerziehung findet in jeder Familie statt. Auch das Vermeiden ist eine Form davon. Aber wie soll man sein Kind richtig aufklären?

    Die Aufklärung beginnt nicht ab einem bestimmten Alter, sondern ist ein fortlaufendes Thema in der Erziehung. Hier zeigen wir einige Lösungswege auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie sie z.B. auch bei den Pro-Familia-Beratungsstellen angeboten werden:

    *Vielfältige sinnliche und körperliche Erfahrungen gerade in den ersten Lebensjahren beeinflussen das Wohlbefinden des Kindes und wirken in Bezug auf partnerschaftliches und sexuelles Verhalten bis ins Erwachsenenalter. Aufklärung ist nicht nur eine einmalige Informationsvermittlung, sondern eine Grundhaltung, bei der körperliche Nähe, zum Beispiel beim Toben und gemeinsamen Buchlesen auf der Couch wichtig ist.

    *Sexualität wird vor allem durch positive Erfahrungen sowie gelebte Körperlichkeit und Erfahrungen der Körpersinne gelernt. Umso wichtiger, dass Eltern ihre Kinder von klein auf in ihrer Körperwahrnehmung unterstützen. Fördern Sie bewusst die Sinnlichkeit und Bewegung Ihres Kindes: Rückwärtslaufen, Hüpfen, Springen u.s.w.

    *Eltern sollten ihren Kindern von klein auf ermöglichen, mit Enttäuschungen umgehen zu lernen und eine Frustrationstoleranz zu entwickeln. Die Erfahrung, dass nicht alles klappt, was man sich wünscht, spielt in Hinblick auf spätere Beziehungen eine zentrale Rolle.

    *Das kindliche Bild von Sexualität setzt wie ein Mosaik aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Damit dieses Mosaik nicht nur aus medial vermittelten Bildern und Eindrücken besteht, sollten Eltern heutzutage medienkundig sein und mit ihren Kindern darüber sprechen, auch schon im Vorschulalter. Sex ist auch schon in der ersten Klasse ein Thema.

    *Weil kleine Kinder vor allem über den Kontakt und die Beziehung zu ihren Eltern und vertrauten Bezugspersonen lernen, ist das gemeinsame Bücherlesen eine gute Möglichkeit der Aufklärung. Bücher stellen die verschiedenen Themen rund um den Körper und die Sexualität altersgerecht vor, beim gemeinsamen Anschauen kann das Kind in seinem Tempo Fragen stellen und Antworten bekommen. Gerade kleine Kinder brauchen auf ihre Fragen aber erstmal einfache Antworten. Eltern müssen nicht gleich den Gesamtkomplex erklären.

    Büchertipps zur Aufklärung von Kindern:

    Rübel, Doris: Wir entdecken unseren Körper

    Rübel, Doris: Woher die kleinen Kinder kommen

    Pèrols, Sylvaine: Der Körper

    Grethe Fagerström und Gunilla Hansson: Peter, Ida und Minimum

    Nilsson, Lennart: Ein Kind entsteht

     

  • Zuhause

    Ihr Handy ruft Ihnen das Taxi

    app-my-taxi-handy-ruft-taxi

    (Foto: Dennis Skley/flickr)

    Mit der kostenlosen App myTaxi winkt Ihnen Ihr Smartphone ein Taxi herbei. Sehr praktisch, wenn Sie sich an fremden Orten aufhalten.

    So funktioniert myTaxi:

    1. App herunterladen im Apple App Store oder bei Google Play.

    2. Angeben, wo Sie sich befinden: Entweder Sie lassen Ihr Handy per GPS automatisch orten oder Sie geben die Abholadresse ein bzw. wählen sie aus den Favoriten oder „letzten Fahrten“(inkl. Fahrerbewertungen) aus. Auf Wunsch können Sie das Taxi zu einem bestimmten Datum vorbestellen.

    3. Wünsche eingeben: Wenn Sie mögen, können Sie z.B. die Zahlungsart (EC-Karte o.ä.) oder einen Lieblingsfahrer angeben.

    4. Preis kalkulieren: Start- und Zieladresse eingeben, und der Fahrpreisrechner kalkuliert vor Antritt der Fahrt, wie teuer sie wird.

    5. Live verfolgen: Der Fahrer wird mit Bild, Entfernung und Ankunftszeit angezeigt.

    Kein Smartphone? Oder für Ihr Handy ist die App nicht verfügbar? Dann können Sie sich auch auf der myTaxi-Website registrieren und am Rechner Ihr Taxi bestellen.

  • Kochen

    Blitz-Hollandaise – schnell selbst gemacht

    Sauce Hollandaise aus der Tüte ist zwar simpel zu machen, aber eine schnell selbst angerührte Blitz-Hollandaise ist dem Fertigprodukt geschmacklich weit überlegen. 

    In der Spargelsaison wird die Hollandaise zur Königin der Saucen. Foto: iww

    Sie ist nicht ganz so schaumig, kann aber als leckere Buttersoße serviert werden. Und schmeckt vor allem zu frischem Spargel.

    Zutaten:

    3 Eigelb und 1 EL Naturjoghurt in einem hohen Rührbecher verschlagen.

    Zubereitung:

    250 g geschmolzene und geklärte Butter sowie 2 EL Spargelsud langsam hinzugießen und dabei mit dem Stabmixer unterrühren.

    Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und eine Prise Zucker abschmecken.

     

  • Wohlbefinden

    Glück suchen – Glück finden

    glueck-finden

    Wir leben in einem wohlhabenden Land. Viele Menschen haben genug zum Leben. Aber zu einem glücklichen Leben reicht es oft nicht. Was fehlt? Und wie findet man es?

    Viele Jahrzehnte drückten sich Glück und Zufriedenheit einer Nation in der Maßeinheit Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Ein Indikator, der alles zählt, was in einem Land pro Jahr erwirtschaftet wird. Diese rein materielle Betrachtung wird jetzt weltweit diskutiert: Genügt es, nur das Materielle aufzuführen? Manche wollen den Zustand der Umwelt und die Qualität des Bildungssystems hinzufügen. Aber ist das hoch genug gesprungen?

    Unzufriedene Deutsche

    Was ist mit dem subjektiven Glücksempfinden des einzelnen Menschen? Wenn man über Lebensqualität spricht, ist das vielleicht überhaupt erst der Anfangspunkt. Glückliche Menschen leben länger und werden seltener krank. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lässt nun die Menschen selbst im Internet angeben, was für sie Lebenszufriedenheit ausmacht. Eine Erkenntnis daraus ist laut OECD-Statistiker Paul Schreyer: „In Deutschland fällt auf, dass die materielle Situation überdurchschnittlich ist, die subjektive Lebenszufriedenheit aber unter dem Schnitt liegt.“ Machen ein Haus mit Garten, ein bis zwei Autos und zwei Urlaubsreisen im Jahr also nicht wirklich glücklich?

    Feste Partnerschaft, Kinder, Haus

    Glück ist für viele zunächst einmal ein sicheres Leben, das auf Familiengründung und Vermögensbildung abzielt. Das ist vielen schon in sehr jungen Jahren klar, stellen Jugendforscher fest. Eine feste Partnerschaft, die Geburt des ersten Kindes, ein eigenes Haus – das alles lässt den Menschen tatsächlich Glücksmomente empfinden, die so intensiv sind, dass er sie vielleicht nie wieder vergisst.

    Doch das Leben schreitet voran, und wer ein Haus abzahlt, der lebt 20, 30 Jahre lang ein normiertes Leben, um wirtschaftlich alle Anforderungen zu erfüllen. Die meiste Lebenszeit wird dazu verbraucht, Geld zu verdienen. Die übrige Zeit bleibt für Familie und Haushalt. „Mehr Zeit für mich“ ist deshalb eines der häufigsten Themen in Ratgeber-Zeitschriften.

    Suche nach Wohlfühl-Zonen

    Viele Befragten in Glücksstudien geben neben Partnerschaft und Familie an, dass ihnen Freunde wichtig sind, Menschen, die ihnen wohlgesonnen sind; also oft das Gegenteil der alltäglichen Erfahrungen von Druck, Machtspielen, Intrigen.

    All diese sozialen Systeme – Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarschaft, Vereine – sind wichtig für die Frage, ob der Einzelne glücklich ist. Serotonine, Oxytocine, Dopamine, Endorphine erzeugen Glücksgefühle. Andauernde Belastungen blockieren diese Glücksbotenstoffe. Wer es nicht schafft, Wohlfühl-Zonen zu errichten, wird niemals glücklich – egal, in welchem Lebensalter.

    Die Definition von Glück

    Für den Göttinger Hirnforscher Prof. Gerald Hüther lautet die Definition von Glück so: „Biologisch ist Glück ein Zustand, in dem die neuronalen Netze im Gehirn so arbeiten, dass alles zusammen passt. Das was im Körper und außerhalb des Körpers passiert, harmoniert sehr gut im Hirn.“ Das Leben muss also in einem guten Fluss sein.

    Mal nach links und rechts schauen im täglichen Tunnel-Lauf. Die kleinen Glücksmomente am Tag bewusst wahrnehmen. Vielleicht ist es eine Musik oder eine Blumenblüte. Sehen, was da ist, nicht das, was fehlt. Der Glückliche hat einen Mechanismus entwickelt, Negatives ausblenden zu können.

    Ist Glück trainierbar?

    Zwar liegt es zu 50 Prozent an den Erbanlagen, wie fit man darin ist, Glücksbotenstoffe zu bilden bzw. zu empfangen. Doch die andere Hälfte ist trainierbar, weiß der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Esch. Er unterrichtet an der Hochschule Coburg das Fach „Glück“: „Menschen kommen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Welt. Aber die moderne Wissenschaft der Epigenetik besagt, dass Gene nicht gleich aktiv sein müssen.“

    Glück ist also nicht nur ein kleiner Moment, der irgendwann zufällig auftritt, wenn alles in Ordnung ist, sondern eine Lebensart, für die man sich nur aktiv entscheiden muss? Esch: „Es ist möglich, unabhängig von dem, was mir gerade erfährt, glücklich zu sein.“ Jeder trägt die Quelle des Glücks in sich.