• Familie

    Vitamine für Kinder richtig dosieren

    Comedian Bastian Pastewka hat sich mal mit dem kleinen Jungen aus der alten TV-Werbung verglichen: Lustlos tritt er in die Pfütze.  Seine Klassenkameraden tollen herum. Am Ende steht er alleine da.

    Da hilft nur: Witze über sich selbst machen (Pastewka) oder einen Stärkungstrunk gegen Lustlosigkeit einnehmen (Eltern).

    Doch funktioniert das so einfach: Gesunde Vitamine naschen – und weiter geht´s. Oder wird nur an das schlechte Gewissen der Eltern appelliert?

    Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel für Kinder ist vielfältig: Rotbäckchen, Sanostol, Junior Gelee, Multivitamin-Gummibärchen, Kaukapseln, Vitamin-Saft. Etwa 30 Millionen Euro setzen die Firmen damit im Jahr um.

    Vorsicht bei Überdosis von Vitamin A und Mineralstoffe wie Zink, Kupfer, Mangan und Eisen, sagen die Experten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

    Achten Sie darauf, ob die Nahrungsergänzung für Ihr Kind eine Dosierungsempfehlung für die Tagesdosis angibt.

     

  • Lifestyle

    Im Büro dominiert die persönliche Tasse

    Für 70 Prozent der Berufstätigen ist die persönliche Büro-Tasse wichtig, um sich ein bisschen Privatheit in eine ansonsten fremdbestimmte Welt zu holen. Sie trinken ausschließlich Tee oder Kaffee aus ihrer eigenen Tasse. 

    Nach einer Studie des Göttinger Volkskundlers Matthias Henkel fühlt sich jeder Zweite belästigt, wenn jemand anderes im Büro aus seiner Tasse trinkt. Ebenso viele weigern sich strikt, Büro-Geschirr zu benutzen. 98 Prozent der Büro-Arbeiter trinken Heißgetränke am Arbeitsplatz, etwa ein Drittel davon Tee.

    Der Becher ist mit Abstand das beliebteste Trinkgefäß, wobei Maxigrößen besonders gefragt sind. Nur 19 Prozent der Befragten nutzen Tassen mit Untertasse. Das klassische zweiteilige Kaffeegeschirr findet sich am ehesten in den Management-Etagen, wo verschiedene Versionen bereitgehalten werden. Kunden oder Besucher bekommen dort Tee oder Kaffee in einem anderen Service gereicht als die Mitarbeiter in einer Besprechung. Bevorzugtes Material der Trinkgefäße ist Porzellan. Die Nutzungsdauer der meisten Trinkgefäße liegt bei vier Jahren, 16 Prozent überschreiten ein Alter von fünf Jahren, manche halten bis zu 33 Jahre durch.

    Bemerkenswert ist der Zusammenhang zwischen der Betriebsgröße und der Benutzung privaten Trinkgeschirrs. Während die Tassen-Quote in kleineren Betrieben bei rund 55 Prozent liegt, steigt sie kontinuierlich auf mehr als 80 Prozent bei Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

  • Empfehlungen der Redaktion

    Klima: Frühling und Herbst beginnen immer früher

    Der jahreszeitliche Zyklus gerät aus den Fugen, und die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter werden weniger.

    Frühling und Herbst beginnen immer früher. Der Jahreszyklus hat sich in den vergangenen 50 Jahren um 1,7 Tage nach vorne verschoben, berichtet der Wissenschaftler Alexander Stine von der Universität Kalifornien in Berkeley im Fachjournal «Nature». Für die Verschiebung der Jahreszeiten macht sein Forscher-Team die Erderwärmung verantwortlich. Insgesamt fallen die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter zudem zusehends schwächer aus.

    Die Wissenschaftler verglichen mit neuen Methoden jahreszeitliche Wettertrends der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während die Ergebnisse für die Landmassen eindeutig erscheinen, ergab sich für das Meeresklima kein ganz so klares Bild. Den Forschern zufolge lässt sich die saisonale Verschiebung nicht durch natürliche jahreszeitliche Temperaturschwankungen erklären.

  • Wohlbefinden

    Mate-Tee: Aufputschmittel und Schlankheitskur

    Der Mate-Tee stammt von der südamerikanischen Stechpalme „llex paraguariensis“. Ähnlich wie grüner Tee enthält Mate-Tee Koffein.

    Dieses Koffein ist im Gegensatz zu dem des Kaffees deutlich verträglicher, wird vom Körper langsamer aufgenommen und schlägt auch bei häufigem Genuss nicht auf den Magen.

    Den schmackhaften Tee gibt es in gerösteter und in ungerösteter Form. Mate-Tee wird häufig in Verbindung mit Diäten verwendet, weil er einerseits den Hunger dämpft, und andererseits den Stoffwechsel bzw. den Stoffwechsel bzw. den Fettabbau anregt. Zusätzlich versorgt er den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

    Zubereitung (1 Liter):

    Geben Sie drei Teelöffel Mate-Blätter in das heiße Wasser und lassen Sie den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen und gießen ihn anschließend ab. Für den ersten Aufguss sollte das Wasser übrigens heiß, aber nicht kochend sein. Eien kurze Ziehzeit ergibt einen stärker wirkenden bzw. anregenderen tee mit weniger kräftigem Geschmack, eine längere Ziehzeit lässt den Tee strenger schmecken.