• Familie

    Krankes Kind, strenger Chef: Was tun?

    Jeder Arbeitnehmer hat ein Recht darauf, von der Arbeit freigestellt zu werden, wenn sein Kind krank ist.

    Den rechtlichen Rahmen dafür geben Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und Paragraf 45 des Sozialgesetzbuchs V. Paragraf 616, sieht vor, dass jeder Arbeitnehmer, der unverschuldet fehlt – und dazu gehört auch die Erkrankung eines Kindes – Anspruch auf Lohnfortzahlung hat, und zwar bis zu fünf Tage im Jahr. Erforderlich dafür ist ein ärztliches Attest. Allerdings schließt nicht jeder Arbeits- und Tarifvertrag diesen Paragrafen ein. Falls nicht, greift Artikel 45 des Sozialgesetzbuches. Dieser besagt, dass jeder Elternteil von pflegebedürftigen Kindern unter zwölf Jahren sich zehn Tage pro Jahr für die Betreuung freinehmen darf, bei Alleinerziehenden sind es 25 Tage. Hier gibt es dann aber keine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, sondern Kinderkrankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse.

    Privat versichert?

    Nachteil für Privatversicherte: Sie haben diese finanzielle Absicherung nicht. Wäre es auch eine Option, sich selbst krankzumelden? Das ist Betrug und kann zur fristlosen Kündigung führen, warnen Arbeitsrechtler. Im Notfall, zum Beispiel wenn bereits alle Krankentage aufgebraucht sind, sei unbezahlter Urlaub eine bessere Überbrückungsmöglichkeit.

     

  • Kochen

    Eiglasur erstellen

    Eine Mischung von Eigelb und Wasser, vor dem Backen auf Brot oder Gebäck gestrichen, verleiht diesem eine goldbraune Farbe und einen schönen Glanz.

  • Familie

    Wie bringe ich meinen Sohn ans Gemüse?

    paprika

    Mit Liebe angerichtet und schön bunt, dann kommt auch die Neugierde auf Gemüse. (Foto: iww)

    Obst ist nicht das Problem. Aber Gemüse essen Kinder viel zu wenig. Jungen greifen stattdessen lieber zu Fleischprodukten aller Art. Was können Eltern tun, um ihre Sprösslinge für die gesunde Kost zu begeistern?

    Fleisch ist ihr Gemüse:  Ein Drittel der Jungen zwischen 6 und 11 Jahren essen doppelt soviel Fleisch- und Wurstprodukte wie empfohlen, schreibt Foodwatch auf seiner Webseite. Auch wenn Wursthersteller mittlerweile darauf reagieren und “Vitaminwürste” anbieten, sollten sich Eltern lieber darum kümmern, dass Obst und Gemüse in die Frühstücksboxen kommen, sagen die Lebensmittelhüter.

    Dabei essen Kinder ausreichend Obst. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund stellt in seiner Langzeit-Studie DONALD fest,  dass der durchschnittliche Verzehr von Obst den Empfehlungen entspricht; zumindest bis die Kids 15 Jahre alt sind, danach spielt Obst keine große Rolle mehr.

    Allerdings machen Fruchtsäfte einen großen Teil des Obstkonsums aus. “Obstsaft ist aber nicht 100% Obst. Ihm fehlen bestimmte gesundheitsfördernde Substanzen wie Ballaststoffe. Besser wäre es daher, mehr Frischobst zu essen”, sagt Prof. Mathilde Kersting vom Dortmunder Forschungsinstitut.

    Bei Gemüse schneiden Jungs schlecht ab. Es gibt aber Hoffnung

    Beim Gemüse wissen viele Eltern keinen Rat mehr. Karotte & Co bleiben immer auf dem Teller liegen. Bei diesem Thema schneiden Jungen sogar noch schlechter ab als Mädchen – dafür haben sie beim Verzehr von Getreideprodukten die Nasen vorn.

    Ernährungspsychologen haben festgestellt, dass Kinder Gemüse und Obst gern in bunten Farben und lieber als Rohkost anstatt in gekochter Form essen. Beliebt sind auch mundgerecht vorbereitete Stücke von Rohkostgemüse und Früchten. ”Es ist durchaus lohnenswert, den Kindern öfters auch Lebensmittel anzubieten die nicht so sehr beliebt sind”, so Prof. Kersting. So habe eine Studie ihres Instituts gezeigt, dass Kinder Vollkornprodukte lieber mögen, wenn sie aus fein gemahlenem Vollkornmehl gebacken sind. Beim Bäcker kann man erfragen, ob er solches Vollkornbrot anbietet.

    Erfolge lassen sich erzielen, wenn das Essen ein soziales Erlebnis für die Kinder wird.  Weniger als 50 Prozent der Kinder essen Frühstück und Mittagessen gemeinsam mit den Eltern. Wenn wenigstens abends gemeinsam die Mahlzeit am Esstisch und ohne Fernseher eingenommen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Neugierde zeigt und zunächst unbeliebte Lebensmittel probiert.

  • Familie

    Tropical Island: Kurzurlaub in der Südsee

    Das Tropical Island ist Europas größtes Indoor-Badeparadies. Besucher können dort nicht nur einen entspannten Tag, sondern auch einen ganzen Urlaub verbringen. Es liegt in Brand nahe des Spreewalds. Es ist an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden geöffnet und bietet verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. 

    Unter der größten freitragenden Halle der Welt pendeln die Besucher auf 66.000 Quadratmeter Gesamtfläche zwischen Südsee-Strand und 32 Grad warmer Lagune, zwischen Regenwald mit Wasserfall und 27 Meter hoher Rutsche, zwischen Shopping-Meile und Spa-Bereich. Die Halle wurde zwischen 1998 und 2000 gebaut, um darin Luftschiffe zu bauen. Von der Höhe her könnte die New Yorker Freiheitsstatue bequem hineinpassen.

    Um den weltweit größten Indoor-Regenwald kümmern sich 16 Gärtner: 50.000 Pflanzen stehen auf dem Arbeitsplan. Hindurch schlängelt sich ein etwa ein Kilometer langer Entdeckungspfad. Damit sich die tropischen Gewächse wie Palmen, Orchideen und Mangroven wohlfühlen, wurde auf 20.000 Quadratmetern ein transparentes Dach in die Halle eingezogen. Die dreilagigen Luftkissen bestehen aus einer Tages- und UV-Licht durchlässigen Teflon-Folie. Die sollen übrigens auch dafür sorgen, dass die Besucher braun werden.

    Ein Chiparmband, mit dem auch der Umkleideschrank geöffnet wird, speichert alle zusätzlichen Ausgaben, auch in den 13 verschiedenen Bars und Restaurants braucht man kein Bargeld. Erst beim Verlassen der Halle wird abgerechnet.

    Das offizielle Werbe-Video von Tropical Island:

    Das sagen die Gäste

    Die meistgeäußerten Kritikpunkte auf Bewertungsportalen im Internet lassen sich so zusammenfassen:

    *Phasenweise kühle Luft (“nicht tropisch genug”). Die angepeilten 26 Grad Lufttemperatur sind offenbar an kalten Tagen nicht erreichbar.

    *Die Qualität der Speisen in den 13 Restaurants und Bars seien nicht ausreichend auf gesunde Ernährung abgestimmt und für die gebotene Qualität zu teuer

    *Umkleidekabinen ernüchternd, wenige Hinweisschilder

    Durchgängig positiv bewertet werden hingegen die Atmosphäre des Regenwaldes, der Strand (200 Meter lang) und die Unterkünfte.

    Kosten

    34,50 Euro für den einmaligen Eintritt (Kinder ab 6 Jahre  27 Euro) ist kein Discount-Preise. Sauna sowie Fahrten mit der Wasserrutsche und mit dem African-Jungle-Karussell kosten extra.  Speisen und Getränke dürfen nicht selbst mitgebracht werden.

    Der Freizeitpark teilt sich auf in die Saunalandschaft und die tropische Erlebnislandschaft. Für jeden Bereich kann ein separates Ticket erworben werden oder ein vergünstigtes Kombi-Ticket. Für Familien gibt es verschiedene Sparangebote.

    Auf der Homepage des Badeparadieses Tropical Island stehen verschiedene Sparangebote. Wer dort die Karten kaufen, spart sich in Stoßzeiten das Anstehen in der Schlange vor dem Eingang. An Spitzentagen füllen bis zu 6.000 Gäste das Badeparadies.

    Tropical Island bietet auch immer mal wieder Gutschein-Aktionen an.

    Kinder allein ohne Eltern? Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen Tropical Island besuchen.

    Anreise

    Mit dem Auto:

    Tropical Islands liegt an der A 13 (Berlin-Dresden),  Autobahnausfahrt Staakow, den Hinweisschildern folgen, ca. 3 Kilometer. Kostenlose Parkplätze.

    Fürs Navi:

    Tropical-Islands-Allee 1
    15910 Krausnick

    Mit der Bahn (ab 15 Euro):

    Der RegionalExpress RE 2 fährt von Berlin und Cottbus aus stündlich nach Brand (Niederlausitz), die Fahrzeit z.B. von Berlin-Alexanderplatz beträgt 50 Minuten.

    Die Regionalbahn RB 14 fährt ebenfalls stündlich von Berlin-Ostbahnhof über Karlshorst und Königs Wusterhausen bzw. von Senftenberg über Lübben.

    Vom Bahnhof Brand fährt ein kostenloser Shuttle-Bus zum Tropical Islands.

    Übernachtungsmöglichkeiten

    Für die Übernachtungsgäste stehen 630 Betten in der Halle bereit. Es gibt eine Zeltlandschaft, in der Sie ein Zelt buchen können. Es stehen Zelte für zwei bis vier Personen zur Verfügung. Eine Buchung ist zu empfehlen.

    Wer sich zurückziehen möchte, für den kamen im neu errichteten Ostflügel, der durch eine Glastür von der Halle getrennt ist, Anfang Mai 2012 50 Designzimmer hinzu.

    Um das Badeparadies herum gibt es Hotels, Ferienwohnungen und einen Campingplatz (mit kostenlosem W-LAN).

    Ausbau geplant

    Der Betreiber will in Brand den größten Themenpark Deutschlands verwirklichen. Gerade fertig geworden ist die “Tortuga-Bay”, eine Piratenwelt samt angeschlossenem Übernachtungskomplex mit 300 Betten. Wo heute ein paar Flugzeugbunker zuwuchern, sollen vier weitere, eigenständige Themen-Resorts entstehen. Westerndorf, Mittelalterdorf, Tropendorf, 50er-Jahre-Dorf. Wie in der Tropenhalle sollen die Urlauber auch hier inmitten der Kulisse wohnen.

    Ein Besuch im Tropical Island – in 1:15 Minuten (Besucher-Video):

  • Allgemein

    Schutzfolie anbringen

    Um Luftblasen beim Anbringen einer Schutzfolie zu vermeiden, sollten Sie die abzudeckende Oberfläche vor dem Anbringen der Folie mit einem leicht in Öl getränkten Tuch sorgfältig abwischen.