• Wohlbefinden

    Kaum einer lebt koffeinfrei

    Zwischenablage24-194x300Kaum einer lebt koffeinfrei. 11.000 Tonnen Koffein nehmen die Bundesbürger jährlich in Getränken zu sich – in Form von Kaffee, Tee, Soft- oder Energy-Drinks, aber auch in Kakao und Schokolade. Kann der Muntermacher auch der Gesundheit schaden?  

    Auf Herz und Kreislauf wirkt Koffein zumeist flüchtig. Deshalb ist es für die meisten Menschen ungefährlich. Wer unter niedrigem Blutdruck leidet, für den ist Koffein sogar eine Medizin, die den Kreislauf ankurbelt. Auch Menschen mit Bluthochdruck dürfen Kaffee oder Tee in Maßen genießen. Bei Gesunden kann der Blutdruck danach sogar leicht abfallen, weil sich die großen Kreislaufgefäße entspannen und erweitern.

    Koffein wirkt rasch. Eine halbe Stunde nach der Tee-Pause ist der Spitzenwert erreicht. Ein bis zwei Tassen machen müde Menschen in der Regel munter. Wie viel jedem wohl tut, ist aber unterschiedlich.

    Koffein steckt nicht nur in Lebens- und Genussmitteln, sondern auch in Medikamenten, zum Beispiel in manchen Kopfschmerztabletten. Denn Koffein verengt die Blutgefäße im Gehirn. Und die Weitstellung von Blutgefäßen spielt beim Migräneanfall eine Rolle. “Oft lindern ein oder zwei Tassen Tee den Migräneschmerz”, erklärt Gilbert Schönfelder, Pharmakologe am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität.

    Koffein kann jedoch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Manch ein Asthmamittel kreist zum Beispiel in Kombination mit Koffein länger im Blut. Und einige Psychopharmaka erreichen bei starken Teetrinkern zu geringe Blutspiegel. Wer Medikamente einnimmt, die mit Koffein in Wechselwirkungen treten, sollte deshalb seinen Arzt fragen, ob oder wie viel Tee oder Kaffee er trinken darf.

  • Wohlbefinden

    Die Lizenz zum Wohlfühlen

    Lizenz zum Wohlfühlen (Foto: Aqua Dome)

    Lizenz zum Wohlfühlen (Foto: Aqua Dome)

    Geben Sie sich doch mal selbst die Erlaubnis, sich wohlzufühlen. Bei allem Stress, dem das tägliche Leben von Ihnen abverlangt.

    Eine halbe Stunde täglich etwas für sich zu tun, macht Sie nicht zu einem faulen Menschen. Sie müssen nicht alles erledigen, bevor Sie sich etwas gönnen. Solange niemand in Lebensgefahr gerät, dürfen Sie an sich denken!

    Was macht Ihnen besonders viel Spaß und führt zu einem Energieschub? Sind Sie ein Mensch, der viel Spaß an Musik findet? Wie wäre es, sich mit Ihrer Lieblingsmusik zu verwöhnen, selbst Musik zu machen, etwas zu singen oder zu einer Musik zu tanzen?

    Sind Sie ein körperbetonter Mensch? Dann könnten Sie sich mit einem Sauna-Besuch, einer Massage, dem Besuch bei einer Kosmetikerin oder einer duftenden Essenz im Badewasser verwöhnen. Körperliche Bewegung in jeglicher Form könnte Ihre Lebensfreude ankurbeln.

    Sind Sie ein kreativer Mensch? Dann finden Sie Freude am Basteln, Malen, Stricken etc.

  • Zuhause

    Klimaanlage und Klimaautomatik – Was ist da eigentlich der Unterschied?

    Gutes Klima im Auto (Foto: Johnson Controls)

    Gutes Klima im Auto (Foto: Johnson Controls)

    Im Laufe der vergangenen Jahre ist die Ausstattung der Autos immer komfortabler geworden. Da machen auch die Modelle in den unteren Preisklassen keine Ausnahme. Zum Standard gehört zumeist eine Klimaanlage bzw. eine Klimaautomatik im höherpreisigen Segment. Was ist eigentlich der Unterschied?

    Sowohl Klimaanlage als auch Klimaautomatik kennen -anders als beim Preis – keinen Unterschied bei den technischen Voraussetzungen: Sie heizen kalte Luft auf bzw. kühlen heiße Luft ab. In welchem Maß dies geschieht, muss bei der Klimaanlage von Hand eingestellt werden. Wer sich bei höheren Temperaturen im Auto unwohl fühlt, neigt dazu, den Regelknopf recht kräftig zu drehen. Die Folge ist eine überproportional starke Kühlung, deren Luftstrom dann oft noch direkt auf den Kopf gerichtet wird. Am nächsten Tag rächt sich das, zum Beispiel durch Verspannungsschmerz im Genick oder einer Erkältungserscheinung.

    Benutzen Sie eine Klimaanlage, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Temperaturunterschied zwischen der Innentemperatur und der eingeblasenen, klimatisierten Luft nicht größer als etwa acht Grad ist.

    Genauso wie die Betriebstemperatur des Motors durch Sensoren überwacht wird arbeitet im Prinzip auch eine Klimaautomatik. Ein Impulsgeber sendet Befehle an die Steuereinheit, die von dieser mittels Stellmotoren oder Spannungsveränderungen so verarbeitet werden, dass sich die Messwerte im Wageninnern auf den Wert einpegeln, der vom Fahrer vorgegeben worden ist.

    Während bei wechselnden Verhältnissen, z. B. Nachtkühle oder Gewitter, die Handregelung nachjustiert werden muss, stellt sich die Klimaautomatik selbstständig auf die veränderten Bedingungen ein, die Insassen genießen also eine gleichmäßig angenehme Atmosphäre und müssen dafür nichts mehr tun.

    Ist das Auto stark aufgeheizt, wenn Sie einsteigen, zeigt die Automatik aber auch Schwächen: Sie wird mit voller Power versuchen, die Innentemperatur auf den eingestellten Wert zu bringen. Hier müssen Sie zur Vermeidung von Unterkühlungen auch erst einmal eine höhere Temperatur einstellen.

  • Wohlbefinden

    Nahrungsergänzung gegen mangelhaftes Essen

    Sie stehen in den Regalen von Apotheken, Reformhäusern und Drogerien, sehen aus wie Arzneimittel, sind es aber nicht: Nahrungsergänzungsmittel. 

    Als Tabletten und Pülverchen sind sie rezeptfrei erhältlich und versprechen uns Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden und Schönheit. Alles, was uns lieb und teuer ist. Aber brauchen wir sie wirklich?

    Die Hersteller dieser Präparate greifen gezielt eine echte Schwachstelle unserer Lebensweise auf. Wir essen ausreichend, aber oft das falsche. Minderwertige Lebensmittel, Fertiggerichte, Fast Food. Sie tragen nicht dazu bei, dass unser Körper seine tägliche Dosis Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie die richtigen Fette, Kohlenhydrate und Proteine bekommt. Eine ganze Generation hat verlernt, frisch und gesund zu kochen und vertraut sich den Lebensmittel-Discounter an. Nahrungsergänzung soll die selbst verursachte Mangelversorgung beheben.

    Ein gesunder Mensch, der sich abwechselungsreich ernährt, braucht das nicht, sagen Ärzte. Hier wäre also zuerst anzusetzen. Man kann des Guten auch zu viel tun. So steigert der Radikalfänder Betacarotin, eine Vorstufe des Vitamin A, bei Rauchern in höherer Dosierung das Lungenkrebsrisiko. Auch die Überversorgungen mit Eisen und mit den Vitaminen A, D und E sowie mit Kalium und Kalzium kann gesundheitliche Probleme verursachen.

    Wer das Gefühl hat, ihm fehlt etwas, sollte zunächst seinen Hausarzt konsultieren.

  • Familie

    Das Ding mit dem Kosenamen

    Irgendwann passiert es: Der Online-Flirt beginnt, einem Kosenamen zu geben. Oft schon, ehe man sich überhaupt getroffen hat. Er schreibt „Baby“ und „Schatzi“. Und das sind noch die harmloseren Varianten.

    Kosenamen spielen immer einen gewissen Charme aus. Wir Menschen drücken unsere Zärtlichkeiten nicht nur nonverbal aus, sondern auch in unserer Sprache. In einer Beziehung können unangenehme Themen, verbunden mit dem Kosenamen, charmant verpackt werden.

    So kann man auch deutlich machen, dass man zusammengehört. Obwohl es sich eigentlich verbietet, sich in aller Öffentlichkeit mit „Hasi“ oder „Schatzi“ anzusprechen.

    Auf der Seite von Wikipedia gibt es eine Top-Ten-Liste mit Kosenamen. kaum verwunderlich: „Schatz“ ist auf Platz eins.

  • Wohlbefinden

    Zu viel Reinlichkeit schwächt das körpereigene Immunsystem

    Zwischenablage28-300x202Zu viel Reinlichkeit schwächt das körpereigene Immunsystem. 

    Beispiel Badezimmer: Desinfektionsmittel sind bei der Bad-Reinigung nicht nur überflüssig, und belasten unnötig die Umwelt, ihr Einsatz kann darüber hinaus nach sogar nach hinten los gehen. Erstens sind die in einem normalen Haushalt vorkommenden Bakterien und Keime für einen gesunden Menschen ungefährlich. Zweitens lassen sie sich nicht dauerhaft fernhalten – Sie müssten also Waschbecken, Dusche und WC ständig neu desinfizieren. Drittens können diese Mittel Allergien auslösen. Und viertens schwächt die übertriebene Sauberkeit das Immunsystem.

    Denn unsere Körperabwehr braucht diese harmlosen Bakterien quasi als Trainingspartner für den Ernstfall. Zu viel Reinlichkeit nimmt dem Immunsystem aber die Übungsmöglichkeiten für die Bekämpfung von wirklich gefährlichen Krankheitserregern. Deshalb sollten Sie Desinfektionsmittel nur in besonderen Situationen einsetzen, wenn zum Beispiel ein Mitbewohner ernsthaft krank ist und der behandelnde Arzt es ausdrücklich anordnet.