Offene Küche: Vor- und Nachteile

Ob man die Küche als abgeschlossenen Raum einrichtet oder in den Wohnbereich integriert, hängt vom Platzangebot und von persönlichen Vorlieben ab. Beide Küchenformen haben Vor- und Nachteile, die von jedem individuell beurteilt werden.

Die integrierte Küche hat folgende Vorteile:

1. Der Raum wirkt großzügig, man fühlt sich nicht »eingesperrt« und hat dadurch mehr Lust, sich hinter den Herd zu stellen.

2. Koch oder Köchin sind in das Geschehen im Ess- bzw. Wohnraum integriert und können nebenher die Kinder beaufsichtigen, sich mit Gästen unterhalten etc.

3. Kochen und Kommunikation können eine Einheit und so zu einem wichtigen Bestandteil des Familienlebens werden.

Sie hat allerdings den Nachteil, dass man sie im Gegensatz zur separaten Küche nicht einfach zumachen kann. Deren Vorteile sind daher:

1. Küchengerüche ziehen nicht durch die ganze Wohnung. — Geräusche (z. B. laufende Küchenmaschinen, lauter Dunstabzug) stören die Unterhaltung nicht.

2. Köchin bzw. Koch können ungestört und unbeobachtet arbeiten.

3. Die Küche kann, wenn man zum Beispiel Gäste aufwendig bewirtet hat, zunächst unaufgeräumt bleiben, ohne dass die Unordnung die Gemütlichkeit am Tisch stört.

4. Die Küche muss nicht ständig in einem vorzeigbaren Zustand sein.

Auch Kompromisslösungen sind möglich, indem man etwa den Küchenteil optisch vom Essbereich trennt, zum Beispiel durch einen raumhohen Schrank, der zwar eine Unterhaltung zulässt, aber die Sicht auf die Küche versperrt.

Je nach Raumangebot ist auch die Einrichtung eines Essplatzes in einer separaten Küche bedenkenswert, der u.a. kurze Servierwege ermöglicht.

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