Mit Ziergräsern das Gartenbeet elegant vervollkommnen

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Garten

Ob überhängende Halme, flaumige Blütenähren, aufrechte Stängel oder borstige Halbkugeln: Mit ihren filigranen Strukturen passen Ziergräser in fast jeden Garten. Die robusten und pflegeleichten Pflanzen sind gute Begleiter für Stauden und können auch als Solitäre eindrucksvolle Akzente setzen.

Gräser wirken immer vermittelnd, nie aufdringlich und sind dadurch die perfekten Partner für eine harmonische Beetbepflanzung. Vor allem im Herbst, wenn die Halme sich schon gelb oder braun färben, geben Gräser ein attraktives Bild ab. Im Winter verleihen sie dem Garten zusammen mit den Gehölzen Struktur.

Gräser sind unkompliziert, verlangen auffallend wenig Pflege und zeigen sich äußerst resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Zwar fallen sie meist nicht durch imposante Blüten auf, ihr Zierwert überdauert aber immer die Blütezeit von Stauden und Gehölzen.

Keine Bodendecker-Landschaften bauen

Gräser wirken durch ihre Struktur und ihre oft farbigen Blätter. Sie bringen unsere Gärten in Bewegung. Der Trend geht weg von steifen, eher langweiligen Bodendeckerflächen wie Pachysandra, Cotoneaster, Vinca oder Hedera. Im Kommen sind belebende, oft windumspielte Gräserlandschaften, in denen die Solitärgehölze noch besser zum Tragen kommen.

Ziergräser, ob straff aufrecht, bogig überhängend oder flach aufliegend, bewegen sich permanent im Wind. Das vermittelt Lebendigkeit und wird als wichtiges Element gerade in kleinen Gärten eingeplant. Durch starkes Wachstum und oft durch eine sehr schöne Blüte ab August bezauberten großgewachsene Gräserarten wie Miscanthus oder Arundadonax. Sie stehen am besten zwischen Ziergehölzen an Teichrändern und Bachläufen, bieten Sichtschutz und wirken auch im winterlichen Garten immer noch sehr apart.

Standort und Beschnitt

Gräser gibt es für alle Gartenstandorte. Die meisten benötigen jedoch einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Der Rückschnitt von Gräsern sollte übrigens immer erst im Frühjahr erfolgen. Einziehende Ziergräser wie Pennisetum (Lampenputzergras) und Miscanthus (Chinaschilf) dürfen sogar erst Anfang Mai geschnitten werden, wenn die Frostgefahr vorüber ist. Auch aus gestalterischen Gründen macht der späte Schnitt Sinn: Die Halme sehen im winterlichen Garten imposant aus, schützen das Herz der Gräser und bieten für Vögel und Insekten Nahrung und Winterschutz.

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