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Mit dem Sport anfangen – So überwinden Sie den inneren Schweinehund

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Wohlbefinden

Mit guten Vorsätzen kaufen sich viele Sportunerfahrene ein Fitnessgerät für zu Hause. Es soll dabei helfen, schnellstmöglich die gewünschte Bikinifigur zu erreichen und ein wenig fitter zu werden.

Zumba, Sport, FitnessGenau davor warnen allerdings Experten wie der Generalsekretär des Deutschen Bodybuilding- und Fitness-Verbandes in München. Wer als Laie zu Hause und ohne fachmännische Beratung mit dem Fitnesstraining beginne, mache häufig Fehler, die der Gesundheit schaden können.

Experten raten Sport-Einsteigern, sich zunächst in einem Fitness-Center von einem ausgebildeten Trainer beraten und in die Funktionsweise der einzelnen Geräte einweisen zu lassen. Dort erhält man unter anderem Informationen über Atemtechnik, Belastungen und Bewegungsabläufe.

Meist gibt es noch eine Ernährungsberatung dazu, da Abnehmen ohne eine Umstellung der Essgewohnheiten in vielen Fällen nicht funktioniert. Diäten allein bringen nicht viel wegen des Jojo-Effektes. Da wird viel Muskelmasse weggehungert, die dann durch Fett ersetzt wird.

Allerdings haben viele Menschen Hemmungen, in ein Fitness-Center zu gehen, weil sie dort nur schöne Menschen vermuten. Doch das ist wirklich nicht so. Zu der Scheu kommt die finanzielle Belastung, die eine Mitgliedschaft mit sich bringt. Dies sind für viele Neu-Sportler Gründe, sich lieber zu Hause eine kleine Fitness-Oase aufzubauen. Doch auch die hat ihren Preis, der meist bei mehreren hundert Euro erst beginnt und nach oben weit offen ist. Auch deshalb raten Experten dazu, sich die Anschaffung eines Fitnessgerätes für das Training in den eigenen vier Wänden gründlich zu überlegen. Viele Menschen sind nur anfangs enthusiastisch, aber schon nach einigen Wochen lässt die Euphorie nach.

In Gemeinschaft trainieren

In der Gemeinschaft eines Fitness-Centers ist der Ansporn durch das gemeinsame Schwitzen mit Gleichgesinnten wesentlich höher. Nur wenige Menschen haben das Durchhaltevermögen, das Training zu Hause kontinuierlich durchzuziehen. Anders ist dies bei Sportlern, die ohnehin ins Fitnessstudio gehen und – beispielsweise wegen des langen Anfahrtsweges oder einfach aus Bequemlichkeit – zusätzlich ein- bis zweimal in der Woche lieber zu Hause trainieren. In diesen Fällen nutzt man die Geräte daheim erfahrungsgemäß auch mehr.

Wer die anfänglichen Hemmungen vor einem Fitness-Center überwunden hat, kann nach einer gewissen Zeit des Trainings unter fachgerechter Anleitung dann zum Schwitzen an den eigenen Geräten übergehen. Die Gefahr, gravierende Fehler zu begehen, ist in diesen Fällen eher gering.

Wenig falsch machen kann man bei Cardio-Geräten wie Crosstrainern oder Fahrrad-Ergometern, die Herz und Kreislauf trainieren, die allgemeine Fitness verbessern und auch zur Gewichtsreduktion beitragen. Aber auch hier gilt, immer gemäß der Anleitung zu trainieren und sich keinesfalls zu übernehmen, wie dies viele Anfänger erfahrungsgemäß tun.

Auch bei stark Übergewichtigen ist ein Ergometer besser, weil das Training mit dem Gerät hüft- und gelenkschonender als beispielsweise Jogging ist.

Vom Platz abhängig

Welche Fitness-Ausstattung man sich zulegt, hängt auch häufig von den Platzverhältnissen im Haus oder der Wohnung ab. Wenig Platz braucht ein Fahrrad-Ergometer, mehr dagegen ein Rudergerät oder ein Universalturm für mehrere unterschiedliche Übungen. Wer sich ein komplettes Fitness-Center zu Hause einrichten möchte, braucht einen eigenen Raum, der mindestens zwölf bis 15 Quadratmeter groß sein sollte.

In den meisten Fällen ist dies der Keller, der sich allerdings weniger eigne als ein heller Raum, der sich gut lüften lässt. Egal, ob daheim oder im Fitnessstudio – wer gezielt abnehmen und seinen Körper in Form bringen will, sollte mindestens zweimal pro Woche trainieren. Dreimal ist ideal. Letztlich muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Art des Trainings für ihn die beste ist.

 

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