Mieter hat das Recht auf angenehme Temperaturen

Mieter haben unabhängig von der Heizperiode das Recht auf eine warme Wohnung.

Der Vermieter ist verpflichtet, die zentrale Heizungsanlage so einzustellen, dass eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad erreicht werden kann. In den Nachtstunden darf die Temperatur leicht darunter liegen. „Dabei ist es egal, ob es Juni oder November ist“, sagt Claus Deese, Geschäftsführer des Mieterschutzbundes.

Da die Heizkosten den größten Anteil des Energieverbrauches darstellen, ist es sinnvoll, den Verbrauch zu optimieren. Dabei haben Mieter diverse Möglichkeiten. „Die optimale Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad.

Fällt die Heizung aus, muss umgehend der Vermieter informiert werden, damit er den Schaden beheben lassen kann. „Wenn der Vermieter nicht erreichbar ist, darf der Mieter selbst einen Handwerker anrufen“, erklärt Deese. „Wichtig ist jedoch, dass er belegen kann, dass versucht wurde, den Vermieter vorab zu erreichen“.

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