Tags:

Kosten für Mahnschreiben zurückholen – So geht´s im Mietrecht

Comment

Zuhause

Ein Vermieter darf die Kosten für Mahnschreiben nicht nach Gutdünken festlegen.

In einem Rechtsfall hatte ein Mieter mehrmals versäumt, die monatliche Miete bis zum dritten Werktag zu zahlen. Daraufhin erhielt er mehrere Mahnungen vom Vermieter, der die Kosten für die Schreiben ohne eine konkrete Aufschlüsselung vom Mieter ersetzt haben wollte.

Das Amtsgericht legte bei seiner Entscheidung den durchschnittlichen Bruttolohn einer Schreibkraft von höchstens 18 Euro brutto pro Stunde sowie eine Bearbeitungszeit im automatisierten Verfahren von 2 bis 4 Minuten zugrunde. Für die Berechnung wurden anzunehmende Lohnkosten von maximal 1,20 Euro brutto je Mahnschreiben und eine Postgebühr für einen Brief von 0,55 Euro sowie die Kosten für ein Blatt Papier und einen Briefumschlag berücksichtigt. Ein Betrag von pauschal 2,50 Euro pro Mahnschreiben sei daher ausreichend, so das Amtsgericht Brandenburg an der Havel.

Aktenzeichen: 31 C 190/06

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>