Kompostieren leicht gemacht

Der Herbst ist die ideale Zeit, um den Kompost aufzusetzen: Im Laufe des Sommers sind reichlich Garten- und Küchenabfälle angefallen – und jetzt kommt noch viel Material aus dem Garten dazu.

Im Herbst sammelt sich viel verwertbares Material an für Komposter (Foto: Tejvan Pettinger/flickr/CC BY 2.0)

Im Herbst sammelt sich viel verwertbares Material an für Komposter (Foto: Tejvan Pettinger/flickr/CC BY 2.0)

Die Rotte geht schneller, wenn man das bis dahin bunt übereinander gehäufte Sammelsurium nicht sich selbst überlässt, sondern es noch einmal in der richtigen Mischung in ein Kompostersilo oder einen Thermokomposter füllt. In letzterem verrotten Gartenabfälle besonders schnell, vor allem wenn ihn die letzten warmen Tage so richtig „anheizen“.

Richtig kompostieren

Stellen Sie den Komposter an einen windgeschützten, halbschattigen Platz direkt auf den Gartenboden. Als unterste Schicht geben Sie grobes Material wie Holzhäcksel, grob zerkleinerten Gehölzschnitt und Staudenstängel hinein.

Dann schichten Sie feuchtes Material (Obst-, Gemüse- und andere Küchenabfälle, Rasenschnitt, samenfreies Unkraut) mit trockenem Material (gehäckselte Zweige, gebrauchte Topfpflanzenerde, Herbstlaub, Sägespäne) abwechselnd aufeinander und streuen Gartenerde oder fertigen Kompost zwischen die Lagen.

Am Ende durchmengen Sie die Schichten ein wenig mit einer Grabe- oder Mistgabel und decken den Haufen mit Erde ab. Nach 6 bis 12 Monaten ist der Kompost reif und kann als Dünger oder für Erdmischungen verwendet werden.

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