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Wie bewahrt man Erdbeeren auf?

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Erdbeeren – Sie schmecken, wie der Sommer schmecken muss, haben kaum Kalorien und liefern jede Menge wichtige Vitamine und Mineralien. Wie bewahrt man sie richtig auf?

Nach dem Kauf sollten Erdbeeren rasch verbraucht werden. Im Kühlschrank – und zwar im Gemüsefach – halten sie sich maximal zwei bis drei Tage. Am besten in eine Folie einschlagen. Ihr volles Aroma kommt besser zur Geltung, wenn man sie nicht direkt aus dem Kühlschrank isst.

Also: Erdbeeren nicht zu lange aufbewahren.

Erdbeeren sind die ersten Früchte der Saison, die in Deutschland reif werden. Erdbeeren werden vollreif geerntet und reifen nicht nach. Deshalb gern der Versuchung nachgeben und die Früchte gleich vernaschen.

 

Marinaden selber machen

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Eine leckere Marinade für Hähnchen, Grillfleisch oder Fisch – am besten schmeckt´s selbst gemacht.

Unter dem Marinieren versteht man das Einlegen von rohem Fleisch oder Fisch in eine Flüssigkeit aus Kräutern, Öl und Gewürzen. Durch das intensive Einlegen dringen Gewürze und Säure tief in die Speise ein und machen sie aromatischer und zarter.

Marinaden entfalten ihre Wirkung langsamer als als trockene Würzmischungen, aber sie können etwas tiefer dringen. Wenn Fleisch, Fisch oder Gemüse nicht genügend Eigengeschmack entwickeln, können all diese Zutaten die Defizite ausgleichen. Oft verleihen sie dem Grillgut eine regionale oder internationale Note.

Bei säurehaltigen Marinaden ist es wichtig, säurefeste Gefäße zu verwenden, also Behälter aus Glas, Plastik, Edelstahl oder Keramik, Aluminium und verschiedene andere Metalle reagieren mit der Marinade und verfälschen den Geschmack der Lebensmittel.

Wie lange soll die Marinade einwirken?

Die angemessene Einwirkzeit für eine Marinade hängt von deren Intensität und von der Art des Grillguts ab. Enthält die Marinade kräftige Zutaten wie Sojasoße, hochprozentigen Alkohol, scharfen Chili oder andere scharfe Gewürze, sollte man nicht übertreiben. Ein Fischfilet sollte auch nach dem Marinieren noch nach frischem Fisch schmecken. Darüber hinaus kann eine Marinade, wenn sie zu lange wirkt, zartes Fleisch oder feinen Fisch regelrecht zersetzen oder austrocknen.

Marinaden für Hähnchen
für etwa 5 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knoblauchpulver
1 EL naturreines grobes Meersalz
2 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zitronen-Minze-Marinade
für etwa 75 ml; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

3 EL Olivenöl
1 TL fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 EL fein gehackte frische Minzblätter
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL naturreines grobes Meersalz
o,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Spareribs-Würzmischung
für etwa 4 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

2 TL reines Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL naturreines grobes Meersalz
2 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver

Steak-Gewürz
für etwa 5 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

4 TL naturreines grobes Meersalz
1 EL reines Chilipulver
1 EL Zwiebelpulver
1,5 TL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver
1 TL getrockneter Majoran
0,5 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
0,5 TL gemahlener Zimt

Barbecue-Gewürz
für etwa 3 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
1 TL naturreines grobes Meersalz
0,5 TL Cayennepfeffer

Wie macht man Pfannkuchen

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Unter dem Begriff Pfannkuchen werden, regional bedingt, ganz unterschiedliche Gerichte bzw. Gebäck- oder Kuchenvarianten verstanden. Pfannkuchen ist also nicht gleich Pfannkuchen und es kann bei dem Wort zu Missverständnissen kommen.

Mit einem Pfannkuchen kann Fettgebäck aus Hefeteig, rund und gefüllt mit Konfitüre, Eierkuchen, der in der Pfanne dünn gebacken wird, Crêpe, der in speziellen Pfannen zubereitet wird, Kartoffelpuffer, aus geriebenen Kartoffeln, gemeint sein.

Das Fettgebäck ist noch unter anderen Namen bekannt: Berliner oder Krapfen und wird besonders zu Silvester und Karneval verzehrt. Plinsen, Flinsen, Kartoffelpfannkuchen und Reibekuchen sind andere Bezeichnungen für Kartoffelpuffer.

Für Berliner Pfannkuchen ist ein Teig aus folgenden Zutaten herzustellen:
500g Mehl, 40g Hefe, 1 Prise Salz, knapp 250ml warme Milch, 3 Eigelb, 100g Butter, 50g Zucker, abgeriebene Zitronenschale und 1 Päckchen Vanillinzucker.

Den Teig gehen lassen, kleinfingerdick ausrollen und ca. 8-10cm große Ringe ausstechen. In die Mitte der Ringe Konfitüre geben, die andere Teighälfte darüberschlagen, Pfannkuchen ausstechen und die Ränder gut andrücken. Anschließend mit einem Tuch bedeckt, nochmal gehen lassen. Das Backfett in einem großen Topf gut erhitzen, die Pfannkuchen mit der Unterseite nach oben in das heiße Fett geben, zugedeckt goldbraun ausbacken lassen, umwenden und im offenen Topf fertig backen. Die Pfannkuchen herausnehmen, abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder nach dem Abkühlen mit Zuckerguss bestreichen.

Es gibt eine andere Variante zur Zubereitung: Den gegangenen Hefeteig verkneten und in gleichgroße Kugeln formen. Jedes Teigstück in der Mitte eindrücken. Konfitüre einfüllen und den Teig darüber zusammen drehen. Die Teigkugeln etwa 10 Minuten gehen lassen und mit der zusammen gedrehten Seite nach unten in das heiße Fett geben. In einigen Gegenden ist es üblich, als Gag einige Pfannkuchen mit sauren Gurken oder Senf zu füllen.

Feine Pfannkuchenwaffeln
100g Zucker, 5 Eier, 375ml saure Sahne, 250g Mehl, 1 Prise Salz, abgerieben Zitronenschale, je 1 Esslöffel Rum, Zucker und Zimt.

Den Zucker mit dem Eigelb schaumig rühren. Die Sahne und das gesiebte Mehl nach und nach abwechselnd dazu geben, anschließend Salz, Zitronenschale und Rum unterrühren. Zuletzt das steifgeschlagene Eiweiss unterheben. Im gefetteten, vorgeheizten Waffeleisen backen und mit Zimtzucker bestreut, servieren.

Eierkuchen süß und herzhaft
Grundrezept I: 500ml Milch, 250g Mehl, 3 Eier, etwas Salz, 1 Messerspitze Backpulver
Grundrezept II: 375ml Milch, 150g Mehl, 2 Eier, Salz
Grundrezept III: 250ml Milch, 100g Mehl, 4 Eier, Salz

Die Zutaten jeweils zu einem Teig verrühren. Fett in die Pfanne geben und gut erhitzen, soviel Teig hineingeben dass der Pfannenboden dünn bedeckt ist. Auf der Unterseite goldgelb backen lassen, dann den Eierkuchen wenden, dabei gegebenenfalls noch etwas Fett in die Pfanne geben. Auf der anderen Seite ebenfalls goldgelb backen lassen.
Mit Zucker und Apfelmus oder mit Schokoaufstrich servieren. Letzteres mögen Kinder besonders gern.

Heidelbeerpfannkuchen
250g Mehl, 5 Eier, 250g Mehl, 1 Esslöffel Weinbrand, etwas Salz, 750g Heidelbeeren, Zucker, Zimt, Margarine

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Eier, Milch und Weinbrand verquirlen, zu dem Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Noch knapp 250ml kaltes Wasser oder Mineralwasser und das Salz zufügen. Die Heidelbeeren mit Zucker und Zimt mischen. In der erhitzten Margarine Eierkuchen backen. Die Heidelbeeren darauf füllen und zur Hälfte zusammenklappen.

Eierkuchenpfanne
375g Mehl, 1000ml Milch, 4 Eier, Salz, 125g Korinthen, 125ml Sahne, 75g Zimtzucker, 50g Butter, 2 Esslöffel Stärkemehl, Bratfett.

Aus Mehl, 750ml Milch, Eier, Salz und Korinthen einen Teig bereiten, zu Eierkuchen backen. Die zusammengerollten Eierkuchen in eine Auflaufform geben. Die restliche Milch, Sahne, Zimtzucker, Butter und Stärkemehl verrühren und über die Eierkuchen gießen. 20 Minuten im Herd überbacken und mit Kompott servieren.

Gefüllte Eierkuchen
375ml Milch, 150g Mehl, 2 Eier, Salz, Öl, 250g Geflügelleber, Margarine, Pfeffer, Thymian, etwas Weinbrand.

Aus Milch, Mehl, Eiern und Salz einen Teig bereiten und Eierkuchen backen. Die Geflügelleber in der Margarine kurz dünsten, mit Salz, Pfeffer, Thymian und Weinbrand würzen, auf die Eierkuchen geben und diese zusammen klappen.

Grundrezept für Crêpe
100g Mehl, 200ml Milch, einen halben Teelöffel Salz, 3 Eier, 50g Butter

Crêpe mit Champignons
Teig nach Grundrezept zubereiten, außerdem
20g Margarine, 1 kleine Zwiebel, 200g Champignons, Salz, Pfeffer, 4 Esslöffel süße Sahne, Petersilie, 1 Esslöffel Weisswein, Butter.

Crêpes backen und bei Seite stellen. In der heißen Margarine die klein geschnittene Zwiebel dünsten, die geschnittenen Pilze zugeben und mitdünsten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Sahne zugeben und etwas einkochen lassen. Die gehackte Petersilie darüber streuen.

Auf die Crêpes den Weißwein spritzen, die Pilzmischung darauf verteilen, zusammen rollen, in eine feuerfeste Form geben, mit Butterflöcken besetzen und kurz in der Backröhre erhitzen.

Rooibos-Tee – der ideale Familientee

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Der Rotbusch- bzw. Rooibos-Tee stammt von dem südafrikanischen Strauch „Aspalathus linearis“. Er enthält weder Koffein noch allzuviele Gerbstoffe und schmeckt daher lieblicher als grüner oder schwarzer Tee. Zwei natürliche, zuckerfreie Süßstoffe sorgen dafür, dass sogar Babys ihn gerne trinken, ein idealer Familien-Tee.

Er soll außerdem eine antiallergische Wirkung besitzen. In der südafrikanischen Medizin wird er in der Behandlung von Nesselsucht, Lebensmittelallergien und Darmkrämpfen eingesetzt.

Zubereitung (1 Liter):

4 gehäufte Teelöffel Rooibos-Tee mit spudelnd heißem Wasser aufgießen, 3 Minuten ziehen lassen und danach durch einen Filter abgießen. Er eignet sich übrigens auch für die Zubereitung von Eis-Tee.

Wie bereite ich ein Chimichurri zu?

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Chimichurri ist die traditionelle argentinische Petersiliensoße. Sie lässt sich bequem mit heimischen Kräutern zubereiten.

Zutaten (für vier Personen):

3 Bund glatte Petersilie

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

125 ml Olivenöl

5 EL Weißweinessig

1 TL getrockneter Oregano

1 Prise Cayennepfeffer

1 TL Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Petersilie von den Stielen zupfen und fein hacken. Zwiebel fein würfeln. Öl und Essig verrühren und mit Petersilie, Zwiebeln, zerdrücktem Knoblauch und Oregano mischen. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer. Die Soße zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Chimichurri passt hervorragend zu Steaks und gegrilltem Gemüse.

So bleibt Fleisch garantiert saftig

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Zuerst Erdnussöl, dann Butter in die Pfanne geben. Wenn die Butter leicht schäumt, ist es Zeit für das Steak. Nach dem Braten das Steak mit Alufolie abdecken und zehn bis fünfzehn Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit verteilt sich das Blut besser im Fleisch. Es schmeckt danach dann saftiger.

Außerdem wichtig: Roastbeef oder Braten nicht „spicken“, etwa mit Knoblauch. Dadurch läuft das Blut aus, das Fleisch ist nach dem Garen weder saftig noch besonders wohlschmeckend. Besser zusammen mit den ungeschälten Knoblauchzehen garen lassen, und letztere gegen Ende der Garzeit mit der Gabel zerdrücken.