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Eigene Kirschmarmelade machen

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Unter der Haut der Kirschen steckt viel Gesundes. Folgende Nährstoffe zeichnen Kirschen besonders aus:    B-Vitamine    C-Vitamine    Folsäure    Eisen    Kalium    Calcium    MagnesiumAußerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Wer mag, kann zu den Kirschen übrigens problemlos Wasser trinken. Das alte Gerücht, Kirschen und Wasser würden Bauchschmerzen verursachen, ist mittlerweile längst widerlegt.

Unter der Haut der Kirschen steckt viel Gesundes. Folgende Nährstoffe zeichnen Kirschen besonders aus: B-Vitamine, C-Vitamine, Folsäure, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium
Außerdem liefern Kirschen sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Wer mag, kann zu den Kirschen übrigens problemlos Wasser trinken. Das alte Gerücht, Kirschen und Wasser würden Bauchschmerzen verursachen, ist mittlerweile längst widerlegt. Foto: iww

Selbstgemachte Kirschmarmelade. Das schmeckt nach Zuhause. Hier die ultimativen Tipps für ein gesundes und vor allem leckeres Familien-Event!

Ein Kirschbaum schafft die Familie – nicht umgekehrt. Beispiel: Ein fünf Jahre altes Süßkirschgehölz im Garten kann bis zu 20 Kilogramm Fruchtpracht bieten. Die ersten Tage macht das Pflücken und Naschen noch Spaß. Aber dann? Kirschflecken auf der Kleidung, Fliegen in den Obstkörben – und der Respekt vor dem Einmachen.

Kirschmarmelade selber zu machen, ist in der Tat eine aufwändige Arbeit. Planen Sie mindestens eine Stunde ein:

*Kirschen waschen, entsteinen und in einen Kochtopf geben. Handentkerner (die man übers Jahr auch bequem für Oliven nehmen kann) bzw. elektrische Kirsch-Entkerner kosten 20 bis 30 Euro.

*Mit Gelierzucker ca. drei Minuten unter Rühren sprudelnd kochen. 2:1-Faustregel: ein Kilogramm Früchte auf 500 Gramm Gelierzucker.

*Frischen Zitronensaft dazugeben, sonst wird die Marmelade zu süß (ca. 2 Teelöffel).

*Wer Sauerkirschen verwendet, sollte statt des Zitronensafts zwei Vanilleschoten verarbeiten.

*Wer keine Kirschstücke in der Marmelade mag, bearbeitet die Früchte im Kochtopf mit dem Pürierstab, bevor er den Gelierzucker dazu gibt.

*Twist-Off-Gläser auskochen, die Masse heiß füllen, am besten mit einem Trichter, gut verschließen und auf den Deckel stellen (ca. 20 Minuten). Dann dunkel lagern – bis zum ersten Geschmackserlebnis.

Wie mache ich etwas Besonderes aus meiner Kirschmarmelade?

*Geben Sie ungespritzte Zitronenschale in die Kirschmasse.

*Oder eine Banane (nicht zu reif).

*Der Klassiker: etwas Kirschwasser unterrühren, wenn Sie das mögen. Wenn es kein Alkohol sein soll, eignet sich auch gut Traubensaft (2 Esslöffel).

*Oder 1 Esslöffel Lavendelblüten dazugeben.

*Überraschen Sie Ihre Lieben mal mit 50 bis 100 Gramm Zartbitter- oder Chili-Schokolade

Geht auch mit Tk-Ware

Wer keinen Kirschbaum im Garten hat, kann eigene Kirschmarmelade aus Tiefkühlobst bereiten. Kirschen aus dem Glas sind nicht gut geeignet, weil sie zumeist gezuckert sind.

Wie mixe ich einen Mojito?

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Einen Mojito können Sie mit Gartenfrüchten zubereiten.

Zutaten (für 1 Person):

5 cl heller kubanischer Rum

2 cl Limettensaft

8 cl Sodawasser

frische Minze

Eiswürfel

2 TL Zucker

Zubereitung:

Zucker und Limettensaft in ein Longdrinkglas geben. Die Minze leicht quetschen und zugeben. Sie gibt dann mehr Aroma an den Drink ab. Eiswürfel und den Rum zufügen und umrühren. Mit Sodawasser auffüllen. Es gibt viele Varianten dieses alten Rezepts, z.B. mit weißem Rum und mit verschiedenen Minzarten. Klassisch ist Mentha nemorosa, die „Hemingway-Minze“.

Wie bewahrt man Erdbeeren auf?

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Erdbeeren – Sie schmecken, wie der Sommer schmecken muss, haben kaum Kalorien und liefern jede Menge wichtige Vitamine und Mineralien. Wie bewahrt man sie richtig auf?

Nach dem Kauf sollten Erdbeeren rasch verbraucht werden. Im Kühlschrank – und zwar im Gemüsefach – halten sie sich maximal zwei bis drei Tage. Am besten in eine Folie einschlagen. Ihr volles Aroma kommt besser zur Geltung, wenn man sie nicht direkt aus dem Kühlschrank isst.

Also: Erdbeeren nicht zu lange aufbewahren.

Erdbeeren sind die ersten Früchte der Saison, die in Deutschland reif werden. Erdbeeren werden vollreif geerntet und reifen nicht nach. Deshalb gern der Versuchung nachgeben und die Früchte gleich vernaschen.

 

Marinaden selber machen

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Eine leckere Marinade für Hähnchen, Grillfleisch oder Fisch – am besten schmeckt´s selbst gemacht.

Unter dem Marinieren versteht man das Einlegen von rohem Fleisch oder Fisch in eine Flüssigkeit aus Kräutern, Öl und Gewürzen. Durch das intensive Einlegen dringen Gewürze und Säure tief in die Speise ein und machen sie aromatischer und zarter.

Marinaden entfalten ihre Wirkung langsamer als als trockene Würzmischungen, aber sie können etwas tiefer dringen. Wenn Fleisch, Fisch oder Gemüse nicht genügend Eigengeschmack entwickeln, können all diese Zutaten die Defizite ausgleichen. Oft verleihen sie dem Grillgut eine regionale oder internationale Note.

Bei säurehaltigen Marinaden ist es wichtig, säurefeste Gefäße zu verwenden, also Behälter aus Glas, Plastik, Edelstahl oder Keramik, Aluminium und verschiedene andere Metalle reagieren mit der Marinade und verfälschen den Geschmack der Lebensmittel.

Wie lange soll die Marinade einwirken?

Die angemessene Einwirkzeit für eine Marinade hängt von deren Intensität und von der Art des Grillguts ab. Enthält die Marinade kräftige Zutaten wie Sojasoße, hochprozentigen Alkohol, scharfen Chili oder andere scharfe Gewürze, sollte man nicht übertreiben. Ein Fischfilet sollte auch nach dem Marinieren noch nach frischem Fisch schmecken. Darüber hinaus kann eine Marinade, wenn sie zu lange wirkt, zartes Fleisch oder feinen Fisch regelrecht zersetzen oder austrocknen.

Marinaden für Hähnchen
für etwa 5 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knoblauchpulver
1 EL naturreines grobes Meersalz
2 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zitronen-Minze-Marinade
für etwa 75 ml; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

3 EL Olivenöl
1 TL fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 EL fein gehackte frische Minzblätter
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL naturreines grobes Meersalz
o,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Spareribs-Würzmischung
für etwa 4 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

2 TL reines Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL naturreines grobes Meersalz
2 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver

Steak-Gewürz
für etwa 5 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

4 TL naturreines grobes Meersalz
1 EL reines Chilipulver
1 EL Zwiebelpulver
1,5 TL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver
1 TL getrockneter Majoran
0,5 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
0,5 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
0,5 TL gemahlener Zimt

Barbecue-Gewürz
für etwa 3 EL; alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
1 TL naturreines grobes Meersalz
0,5 TL Cayennepfeffer

Wie macht man Pfannkuchen

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Unter dem Begriff Pfannkuchen werden, regional bedingt, ganz unterschiedliche Gerichte bzw. Gebäck- oder Kuchenvarianten verstanden. Pfannkuchen ist also nicht gleich Pfannkuchen und es kann bei dem Wort zu Missverständnissen kommen.

Mit einem Pfannkuchen kann Fettgebäck aus Hefeteig, rund und gefüllt mit Konfitüre, Eierkuchen, der in der Pfanne dünn gebacken wird, Crêpe, der in speziellen Pfannen zubereitet wird, Kartoffelpuffer, aus geriebenen Kartoffeln, gemeint sein.

Das Fettgebäck ist noch unter anderen Namen bekannt: Berliner oder Krapfen und wird besonders zu Silvester und Karneval verzehrt. Plinsen, Flinsen, Kartoffelpfannkuchen und Reibekuchen sind andere Bezeichnungen für Kartoffelpuffer.

Für Berliner Pfannkuchen ist ein Teig aus folgenden Zutaten herzustellen:
500g Mehl, 40g Hefe, 1 Prise Salz, knapp 250ml warme Milch, 3 Eigelb, 100g Butter, 50g Zucker, abgeriebene Zitronenschale und 1 Päckchen Vanillinzucker.

Den Teig gehen lassen, kleinfingerdick ausrollen und ca. 8-10cm große Ringe ausstechen. In die Mitte der Ringe Konfitüre geben, die andere Teighälfte darüberschlagen, Pfannkuchen ausstechen und die Ränder gut andrücken. Anschließend mit einem Tuch bedeckt, nochmal gehen lassen. Das Backfett in einem großen Topf gut erhitzen, die Pfannkuchen mit der Unterseite nach oben in das heiße Fett geben, zugedeckt goldbraun ausbacken lassen, umwenden und im offenen Topf fertig backen. Die Pfannkuchen herausnehmen, abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder nach dem Abkühlen mit Zuckerguss bestreichen.

Es gibt eine andere Variante zur Zubereitung: Den gegangenen Hefeteig verkneten und in gleichgroße Kugeln formen. Jedes Teigstück in der Mitte eindrücken. Konfitüre einfüllen und den Teig darüber zusammen drehen. Die Teigkugeln etwa 10 Minuten gehen lassen und mit der zusammen gedrehten Seite nach unten in das heiße Fett geben. In einigen Gegenden ist es üblich, als Gag einige Pfannkuchen mit sauren Gurken oder Senf zu füllen.

Feine Pfannkuchenwaffeln
100g Zucker, 5 Eier, 375ml saure Sahne, 250g Mehl, 1 Prise Salz, abgerieben Zitronenschale, je 1 Esslöffel Rum, Zucker und Zimt.

Den Zucker mit dem Eigelb schaumig rühren. Die Sahne und das gesiebte Mehl nach und nach abwechselnd dazu geben, anschließend Salz, Zitronenschale und Rum unterrühren. Zuletzt das steifgeschlagene Eiweiss unterheben. Im gefetteten, vorgeheizten Waffeleisen backen und mit Zimtzucker bestreut, servieren.

Eierkuchen süß und herzhaft
Grundrezept I: 500ml Milch, 250g Mehl, 3 Eier, etwas Salz, 1 Messerspitze Backpulver
Grundrezept II: 375ml Milch, 150g Mehl, 2 Eier, Salz
Grundrezept III: 250ml Milch, 100g Mehl, 4 Eier, Salz

Die Zutaten jeweils zu einem Teig verrühren. Fett in die Pfanne geben und gut erhitzen, soviel Teig hineingeben dass der Pfannenboden dünn bedeckt ist. Auf der Unterseite goldgelb backen lassen, dann den Eierkuchen wenden, dabei gegebenenfalls noch etwas Fett in die Pfanne geben. Auf der anderen Seite ebenfalls goldgelb backen lassen.
Mit Zucker und Apfelmus oder mit Schokoaufstrich servieren. Letzteres mögen Kinder besonders gern.

Heidelbeerpfannkuchen
250g Mehl, 5 Eier, 250g Mehl, 1 Esslöffel Weinbrand, etwas Salz, 750g Heidelbeeren, Zucker, Zimt, Margarine

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Eier, Milch und Weinbrand verquirlen, zu dem Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Noch knapp 250ml kaltes Wasser oder Mineralwasser und das Salz zufügen. Die Heidelbeeren mit Zucker und Zimt mischen. In der erhitzten Margarine Eierkuchen backen. Die Heidelbeeren darauf füllen und zur Hälfte zusammenklappen.

Eierkuchenpfanne
375g Mehl, 1000ml Milch, 4 Eier, Salz, 125g Korinthen, 125ml Sahne, 75g Zimtzucker, 50g Butter, 2 Esslöffel Stärkemehl, Bratfett.

Aus Mehl, 750ml Milch, Eier, Salz und Korinthen einen Teig bereiten, zu Eierkuchen backen. Die zusammengerollten Eierkuchen in eine Auflaufform geben. Die restliche Milch, Sahne, Zimtzucker, Butter und Stärkemehl verrühren und über die Eierkuchen gießen. 20 Minuten im Herd überbacken und mit Kompott servieren.

Gefüllte Eierkuchen
375ml Milch, 150g Mehl, 2 Eier, Salz, Öl, 250g Geflügelleber, Margarine, Pfeffer, Thymian, etwas Weinbrand.

Aus Milch, Mehl, Eiern und Salz einen Teig bereiten und Eierkuchen backen. Die Geflügelleber in der Margarine kurz dünsten, mit Salz, Pfeffer, Thymian und Weinbrand würzen, auf die Eierkuchen geben und diese zusammen klappen.

Grundrezept für Crêpe
100g Mehl, 200ml Milch, einen halben Teelöffel Salz, 3 Eier, 50g Butter

Crêpe mit Champignons
Teig nach Grundrezept zubereiten, außerdem
20g Margarine, 1 kleine Zwiebel, 200g Champignons, Salz, Pfeffer, 4 Esslöffel süße Sahne, Petersilie, 1 Esslöffel Weisswein, Butter.

Crêpes backen und bei Seite stellen. In der heißen Margarine die klein geschnittene Zwiebel dünsten, die geschnittenen Pilze zugeben und mitdünsten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Sahne zugeben und etwas einkochen lassen. Die gehackte Petersilie darüber streuen.

Auf die Crêpes den Weißwein spritzen, die Pilzmischung darauf verteilen, zusammen rollen, in eine feuerfeste Form geben, mit Butterflöcken besetzen und kurz in der Backröhre erhitzen.

Rooibos-Tee – der ideale Familientee

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Der Rotbusch- bzw. Rooibos-Tee stammt von dem südafrikanischen Strauch „Aspalathus linearis“. Er enthält weder Koffein noch allzuviele Gerbstoffe und schmeckt daher lieblicher als grüner oder schwarzer Tee. Zwei natürliche, zuckerfreie Süßstoffe sorgen dafür, dass sogar Babys ihn gerne trinken, ein idealer Familien-Tee.

Er soll außerdem eine antiallergische Wirkung besitzen. In der südafrikanischen Medizin wird er in der Behandlung von Nesselsucht, Lebensmittelallergien und Darmkrämpfen eingesetzt.

Zubereitung (1 Liter):

4 gehäufte Teelöffel Rooibos-Tee mit spudelnd heißem Wasser aufgießen, 3 Minuten ziehen lassen und danach durch einen Filter abgießen. Er eignet sich übrigens auch für die Zubereitung von Eis-Tee.