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Im Büro dominiert die persönliche Tasse

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Wohlbefinden

Für 70 Prozent der Berufstätigen ist die persönliche Büro-Tasse wichtig, um sich ein bisschen Privatheit in eine ansonsten fremdbestimmte Welt zu holen. Sie trinken ausschließlich Tee oder Kaffee aus ihrer eigenen Tasse. 

Nach einer Studie des Göttinger Volkskundlers Matthias Henkel fühlt sich jeder Zweite belästigt, wenn jemand anderes im Büro aus seiner Tasse trinkt. Ebenso viele weigern sich strikt, Büro-Geschirr zu benutzen. 98 Prozent der Büro-Arbeiter trinken Heißgetränke am Arbeitsplatz, etwa ein Drittel davon Tee.

Der Becher ist mit Abstand das beliebteste Trinkgefäß, wobei Maxigrößen besonders gefragt sind. Nur 19 Prozent der Befragten nutzen Tassen mit Untertasse. Das klassische zweiteilige Kaffeegeschirr findet sich am ehesten in den Management-Etagen, wo verschiedene Versionen bereitgehalten werden. Kunden oder Besucher bekommen dort Tee oder Kaffee in einem anderen Service gereicht als die Mitarbeiter in einer Besprechung. Bevorzugtes Material der Trinkgefäße ist Porzellan. Die Nutzungsdauer der meisten Trinkgefäße liegt bei vier Jahren, 16 Prozent überschreiten ein Alter von fünf Jahren, manche halten bis zu 33 Jahre durch.

Bemerkenswert ist der Zusammenhang zwischen der Betriebsgröße und der Benutzung privaten Trinkgeschirrs. Während die Tassen-Quote in kleineren Betrieben bei rund 55 Prozent liegt, steigt sie kontinuierlich auf mehr als 80 Prozent bei Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

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