Gurken einlegen

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Kochen

Bis Oktober gibt es frische, heimische Einlegegurken. Für saure Gurken sollte man nur kleine, feste und fleckenfreie Exemplare verwenden. Größere Gurken werden beim Einlegen meist zu weich.

Die auch als Salzgurken bekannte Delikatesse lässt sich ganz einfach selber machen. Dafür wäscht man das Gemüse gründlich, reibt es nach dem Abtrocknen mit Salz ein und lässt es über Nacht stehen.

Dann schichtet man die Gurken mit Weinblättern, Dill, Estragon und Zwiebeln in einen Steinguttopf und übergießt sie mit einer Salzlösung. Den Topf deckt man mit einem Holzbrett zu und beschwert dieses zum Beispiel mit einem Stein. Durch das Holz gelangt die für die Milchsäuregärung nötige Menge an Sauerstoff. Zugedeckt bleiben die Gurken zehn Tage stehen, bis sie glasig-grün aussehen und sauer riechen.

Senfgurken

Gelbe Senfgurken sind eine andere Variante. Geschält und vom Kernfleisch befreit, schneidet man das Gemüse in Stücke und vermengt es mit Zwiebeln, Essig, Meerrettich, Senfkörner, Salz und Zucker. Diese Mischung lässt man über Nacht ziehen, gibt sie in Einmachgläser und kocht sie für zehn Minuten ein.

Für Gewürzgurken empfiehlt es sich, kleine Gurken in Schraubgläser zu schichten und vor dem Einkochen Senfkörner, Essig, Dill, Piment- und Pfefferkörner hinzuzugeben.

Die eingelegten Gurken sind bei etwa zwölf Grad Celsius Raumtemperatur bis zu drei Wochen haltbar. Von der Lagerung im Kühlschrank raten die Experten ab.

Einlegegurken sind eine würzige Beigabe zu Kartoffel-Ei-Gerichten sowie zu kräftigem Weichkäse.

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