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Gehaltserhöhung – So verhandeln Sie richtig

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Wohlbefinden

Wer mehr Geld von seinem Arbeitgeber will, sollte gut vorbereitet in die Verhandlungen um eine Lohn- oder Gehaltserhöhung gehen. „Hier gilt es, informiert zu sein“.

Zunächst sollte man um ein Beurteilungsgespräch beim Vorgesetzten bitten. „Am besten, wenn keine anstregende Projektphase vorliegt. Wer lange genug in einem Unternehmen arbeitet, sollte hierfür günstige Zeiten abschätzen können. „Man sollte sich auf jeden Fall gut vorbereiten“. Man muss hier mit vielen Gegenargumenten rechnen. Üblicherweise wird eine vermeintlich schlechte Unternehmenssituation und die allgemein wirtschaftlich schlechte Lage angeführt, was lediglich heißen soll, dass kein Geld da ist. Damit sollte man sich aber nicht abspeisen lassen., denn gute Leute werden immer gebraucht – gerade in schwierigen Lagen.

Man muss sich gute Gegenargumente zurechtlegen“. Oft geht es dem Unternehmen nicht so schlecht, wie der Vorgesetzte glauben machen will. Gab es nicht jüngst einige Großaufträge und präsentiert sich das Unternehmen nicht als Branchenführer? Solche Dinge können durchaus einbezogen werden.Vor dem Gespräch sollte die persönliche Einkommenssituation genauestens analysiert werden. Dabei darf allerdings nicht nur das Monatseinkommen berücksichtigt werden, sondern es müssen sämtliche Vergütungen und Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Prämien, Zuschläge, Überstundenvergütungen, Dienstwagen und andere Formen direkter oder indirekter Vergütung berücksichtigt werden. Auch aus der Arbeitszeit und den Urlaubsansprüchen können sich Argumente für eine Gehaltserhöhung ergeben.

Die persönliche Einkommenssituation sollte dann mit der branchenüblichen oder tariflichen Bezahlung verglichen werden. Dazu empfiehlt sich ein Blick in Gehaltsdatenbanken, um die eigene Bezahlung beurteilen zu können. Im Gespräch sollte man seine Informiertheit durchaus durchblicken lassen“. Die private Situation in Gehaltsverhandlungen anzuführen , davon ist anzuraten. Die hohe Miete, der arbeitslose Ehepartner oder der abzuzahlende Kredit sind schlechte Argumente, da sie lediglich an das Wohlwollen des Arbeitgebers appellieren und daher in den wenigsten Fällen erfolgreich sind.

Von Vergleichen mit der Bezahlung und Leistung von Kollegen sollte man ebenfalls absehen. Kern der Argumentation für eine bessere Bezahlung sollten die persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse sein. „Die Firma fragt nicht, was jemand in der Vergangenheit geleistet hat, sondern was er in Zukunft noch leisten kann“. Hier müsse man ansetzen.

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