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Themenübersicht: Gastlichkeit

Zuhause

Angelaufenes Silber wieder zum Glänzen bringen – 5 Tipps

Wie bringe ich Silberschmuck  oder -besteck wieder zum Glänzen – ohne Chemie? So polieren Sie Silber richtig.

1. Silberschmuck mit kochendem Kartoffelwasser übergießen und etwas einwirken lassen. Danach mit einem weichen Tuch und frischem Wasser reinigen.

2. Eine Schale (oder einen Suppenteller) mit Alu-Folie auslegen, einen EL Salz und heißes Wasser dazu geben und Silber auf die Folie legen. Eine Weile liegen lassen, rausnehmen, unter kaltem Wasser abspülen, trocknen und später eventuell noch etwas polieren.

3. Wie Tipp 2 – nur mit einer anderen Zusammensetzung der Zutaten: 1 TL Salz, 1 TL Spülmaschinenmittel und 1 TL Backpulver.

4. Das Silber mit Zahnpasta putzen. Funktioniert auch bei angelaufenem Modeschmuck.

5. Ein original Silber-Putztuch, wie es der Juwelier benutzt. Der Clou: Je öfter man es benutzt, umso besser wirkt es. Nicht waschen.

Echtes Silber muss nicht grell leuchten. Eine leichte Patina ist schick.

Tipp: Silberschmuck, der nicht getragen wird, in einer Schale Reis aufbewahren, das blockiert das Anlaufen.

Zuhause

Ideen für eine Sommerparty

sommerpartyDie Sonne lacht, es ist warm und der Garten zeigt sich von seiner schönsten Seite. Zeit für eine Sommerparty! Hier unsere Ideen für ein gelungenes Fest.

1. Hier geht´s lang!

Eine Schiefertafel am Eingang weist den Gästen den Weg. Sand, Kerzen und Pelargonien-Kränzchen machen aus einem schlichten Einmachglas ein einladendes Windlicht, das auch bei Einbruch der Dunkelheit sicher leitet.

2. Duftende Kräutertafel

Saftige Tomaten, knuspriges Weißbrot, aromatische Kräuter – die sommerliche Gartenküche setzt ganz auf Frische. Statt der üblichen Tischdeckenhalter sorgen dicke Kräuterbüschel an Kordeln dafür, dass das Tuch nicht im Winde weht. Bei jeder Berührung entströmt ihnen ein angenehm würziger Duft.

3. Atmosphäre schaffen

Weißes Geschirr wirkt sommerlich edel. Passend dazu die Lichterketten-Verkleidung: Einfach Blütenmotive aus durchscheinendem Geschenkpapier ausschneiden, auf Butterbrottüten kleben und diese mit Wäscheklammern an den Lämpchen befestigen.

4. Am liebsten draußen

Verlagern Sie auch gleich Ihre Küche nach draußen. Die Zutaten für Ihre Grillparty finden auf dem Pflanztisch oder in Regalen Platz. So kann jeder beim Zubereiten der Leckereien zuschauen und gerne mitmachen.

5. Erfrischung gefällig?

Eis für die Beeren-Bowle steht im Glaskrug bereit. Sommerlich wird es, wenn Sie essbare Blüten wie die von Borretsch und Johannisbeer-Salbei mit einfrieren.

6. Fruchtige Körbe

Zum Wegwerfen zu schade: Die ausgehöhlten Wasser- und Galia-Melonen eignen sich noch als stilvolle Servierschalen für den Obstsalat.

7. Mediterran schlemmen

Schichtsalat auf mediterrane Art. Die Zutaten: Gemüse, Schafskäse, Ciabatta-Brot und eine Vinaigrette.

8. Fackelzug

Auch an Sommerabenden beginnt es irgendwann zu dämmern. Dann wird es Zeit, die Fackeln anzuzünden. Sie sind mit Öl gefüllt und brennen bis in die späte Nacht.

Zuhause

Perfekte Besteckanordnung – perfektes Dinner

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Die richtige Besteckanordnung (Foto: Henry Rotering/flickr.com)

Wie war das nochmal mit dem Besteck? Mit der richtigen Besteckanordnung wird es ein perfektes Dinner für Ihre Gäste. 

Üblicherweise benötigen wir Messer, Gabel und Löffel. Gerade bei aufwändigen Gerichten mit mehreren Gängen kann es jedoch vorkommen, dass mehrere Messer oder Gabeln nötig sind. Wenn Sie sich fragen, wie in solch einem Fall die richtige Besteckanordnung auszusehen hat, dann gilt es zunächst nur drei einfache Regeln zu befolgen.

Erstens ist es wichtig, dass Bestecke, die Sie mit der rechten Hand halten (Löffel und Messer), auch rechts positioniert werden. Gleiches trifft für Bestecke zu, die man mit der linken Hand hält. Diese Regeln gelten für Links- und Rechtshänder gleichermaßen, bei Bedarf können die Bestecke jedoch dezent umplatziert werden. Achten Sie darauf, dass das Messer mit der Schneide nach links gelegt wird.

Zweite Regel: Bei mehreren Gängen liegt das Besteckteil außen, welches als erstes benötigt wird. So arbeitet sich Schritt für Schritt näher an den Teller heran.

Die dritte Regel besagt, dass kleine Bestecke, die erst im späteren Verlauf benötigt werden, oberhalb des Tellers zu positionieren sind. Möchten Sie das Essen mit einem Dessert oder einer Käseplatte abschließen, drapieren Sie den Löffel oder das Käsemesser über den Teller.

Sollten Sie mehrere Gänge servieren, werden rechts nicht mehr als vier und links nicht mehr als drei Besteckteile angeordnet. Zu dekorativen Zwecken bietet es sich an, diese leicht versetzt hinzulegen und weiteres Besteck bei Bedarf zu den jeweiligen Gängen mit zu servieren.

Zuhause

Gastgeber-Tricks: Sekt gekonnt servieren

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(Foto: PLN)

Komisch. Die Bier- und die Wodka-Flaschen sind alle leer. Nur beim Sekt sammeln sich immer Reste an. Den Herren ist der Schaumwein wohl zu sehr ein Allerwelts-Getränk, die Damen fragen nach den Kalorien. Worauf muss der Gastgeber beim Sekt-Servieren achten?

Die richtige Temperatur für Sekt liegt bei sechs bis acht Grad. Roter Sekt darf zwei, drei Grade wärmer sein. Ein Altbau-Keller kühlt die Flaschen normalerweise vernünftig herunter. Wem der Sekt trotzdem zu warm erscheint, sollte ihn etwa zwei Stunden vor dem Servieren in den Kühlschrank legen. Das Tiefkühlfach ist tabu!

Sekt schmeckt am besten, wenn er behutsam heruntergekühlt wird. Deshalb ist der Kühlschrank immer nur ein notwendiges Übel. Besser ist es, die Flaschen in einem Sektkühler mit kaltem Wasser und Eiswürfeln (gerne auch klein gehackt) aufzubewahren. Kenner geben eine Prise Salz hinzu.

Der Trick mit dem Löffel ist keiner

Nach dem Öffnen gehört die Flasche wieder in den Kühler, um den Verlust der Kohlensäure zu vermindern. Mancher Gastgeber steckt einen umgedrehten Metallöffel in den Flaschenhals. Doch dieser berühmte „Löffeltrick“ ist nur nützlich, wenn die Flasche noch am selben Abend ausgetrunken wird. Länger als einen halben Tag funktioniert diese Methode, bei der darauf gesetzt wird, dass Kälte aus der Raumluft  in die Flasche geleitet wird, nämlich nicht.

Vielversprechender ist ein Spezialstopfen (ab drei Euro im Handel) und die Aufbewahrung im Kühlschrank. Dort hält die geöffnete Flasche bis zu vier Tage, ehe der Sekt schal wird. Gastronomen verwenden Weinpumpen (ab ca. 15 Euro), um angebrochene alkoholische Getränke haltbarer zu machen.

Für die Damen Sekt light?

0,1 Liter süßen Sekts enthalten ca. 110 Kalorien. Zum Vergleich: ein Glas Cola hat ca. 145 Kalorien. Deshalb wird zunehmend zu halbtrockenen (90 Kalorien), trockenen (75 Kalorien – soviel wie Diabetiker-Sekt) und herben (brut) Sektsorten gegriffen.

Doch ein Glas Sekt ist immer erlaubt.

Zuhause

Was ein guter Gastgeber macht

Party-Chaos und Party-Spaß liegen oft dicht beieinander. Der Gastgeber ist der Kapitän – auf welche Regeln es ankommt.

1. Neulinge vorstellen statt abstellen

Gäste einander vorstellen gilt irgendwie als spießig. Aber tut man es nicht, hocken doch nur wieder dieselben Leute zusammen. Den neuen Gast nicht einfach irgendwo abstellen, Namen in die Runde werfen und verschwinden, sondern ein Gesprächsthema anzetteln.

2. Kein Gastgeber-Gezicke

Wer Ansagen wie „Passt auf meine Vasen auf“ und „Die Lampe bitte nicht anfassen“ macht, kann zur Begrüßung auch gleich jeden Gast nach der Nummer seiner Haftpflichtversicherung fragen. Die Stimmung ist dann in etwa vergleichbar. Besser Sie verstauen Ihre Schätze vor Partybeginn sicher und ignorieren bis zum nächsten Morgen alles, was nicht die Bausubstanz Ihrer Wohnung gefährdet.

3. Delegieren und durchhalten

Gestresste Gastgeber, die ständig Aschenbecher ausleeren, Kellner spielen, hektische Flecken im Gesicht haben und um 23 Uhr erledigt im Sessel hängen, sind echte Spaßbremsen. Also entspannt bleiben, ruhig ein bisschen Party-Chaos aufkommen lassen und einige Aufgaben, wie zum Beispiel Getränkenachschub, Musikprogramm, an nette Freunde delegieren, die das oft übrigens sehr gerne tun.

4. Keine billigen Ausreden

Geizige Gastgeber – sparsame Stimmung. Wenn um 22 Uhr das Bier zur Neige geht, und eine halbe Stunde später nur noch an Mineralwasser Eis gereicht wird, können Sie Ihre Gäste auch gleich rausschmeißen. Getränkemenge deshalb großzügig kalkulieren, eventuell mit dem Händler vereinbaren, dass Sie ungeöffnete Flaschen zurückgeben. Und: Auch an der Qualität des Party-Foods zeigt sich, was Ihnen Ihre Freunde wert sind.

Zuhause

Gastlichkeit: Wie lange sollte man auf einer Feier bleiben?

1620447_821062001243039_1119917375_nWenn der Gastgeber gähnt und die Fenster aufreißt, ist es schon zu spät. Besser wär´s für den Gast, vorher zu gehen.

Brunch: Das klassische Event mit offenem Ausgang. Beginnt meistens am späten Vormittag und zieht sich gerne bis in den Nachmittag. Spätestens um 18 Uhr sollte man sich verabschieden. Der Gastgeber will vielleicht nach dem Brunch noch ein bisschen Ruhe haben.

Teatime: Der Oldie – in der Regel ab 16 Uhr. Wie lange brauchen Sie für ein, zwei Tassen Tee? Verabschieden Sie sich zwischen und 18 und 18.30 Uhr. Es sei denn, man lädt Sie noch zum Abendessen ein.

After Work: 17.30 Uhr. Man stolpert sozusagen aus dem Büro zum Mini-Drink beim Kollegen. Spätestens 21 Uhr ist Schluss.

Cocktail-Party: Insgesamt etwas offizieller. Startet meist ca. 19 Uhr. Da können Sie ruhig bis 22 Uhr bleiben. Haben Sie Mitgefühl mit dem Gastgeber und nehmen Sie den Langredner mit: „Dürfen wir Dich nach Hause bringen?“

Abendessen: Das perfekte Dinner dauert bis etwa 23.00 Uhr. Der Gastgeber will noch etwas Ordnung in die Küche bringen. Ausnahme Wochenende: Da darf´s ein bisschen später werden.