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Unkraut entfernen ohne Chemie

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Es bringt keinen Spaß, strapaziert den Rücken und der Erfolg ist nicht von Dauer. Dennoch ist es empfehlenswert: Unkraut und Moos aus den Fugen von Gehwegplatten kratzen.

Kein anderes Mittel hilft besser. Unkräuter auf befestigten Flächen mit chemischen Unkrautvernichtern zu bekämpfen, ist gesetzlich verboten. Aus gutem Grund: Die Wirkstoffe werden durch den Regen ins Grundwasser gespült und gelangen so in den Wasserkreislauf. Auch so genannte Hausmittel wie Streusalz oder Essigsäure darf man nicht auf gepflasterten Plätzen und Wegen ausbringen.

Rotbuchen erreichen stattliches Alter

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Finster und voller Schatten bedeckten die Urwälder rund drei Viertel der Fläche des heutigen Deutschlands –und wirkten auf die lichtverwöhnten Römer wohl recht demoralisierend. Heutzutage ist von dieser für Nordeuropa typischen Vegetation nicht mehr viel übrig geblieben. Mehr…

Problemlos umpflanzen

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Eine Pflanze steht ungünstig in Ihrem Garten? Umpflanzen ist in den meisten Fällen kein Problem.

Verhältnisse im Garten ändern sich. Oder man muss die Pflanze erst einmal besser kennen lernen. An einem anderen Ort wird aus einem Kümmerling vielleicht sogar ein Garten-Highlight.

Worauf müssen Sie achten:

1. Informieren Sie sich über die Ansprüche der Pflanze an Boden und Licht.

2. Günstige Zeiten fürs Umpflanzen sind März/April sowie September/Oktober.

Wie gedeihen Kräuter im Topf am besten?

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Fast alle Kräuter freuen sich über einen sonnigen, warmen Standort. 

Dann sind sie sogar anspruchsloser und pflegeleichter als viele Blütengewächse. Am besten kaufen Sie jetzt beim Gärtner oder im Baumarkt Jungpflanzen. Diese sollten Sie aus ihrem Plastiktopf gleich in einen größeren Tontopf umpflanzen. Die Wurzeln verlangen schnell mehr Platz. Die meisten Kräuter brauchen wenig Wasser und hassen „nasse Füße“.

Stellen Sie die Töpfe deshalb ohne Untersetzer auf, so dass Gieß- oder Regenwasser abfließen kann.

So legen Sie eine Blumenwiese an

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Die einfachste Variante ist die einjährige Blumenwiese: Kornblumen, Klatschmohn, Kornrade und Ringelblumen werden im April/Mai gesät und dann einfach sich selbst überlassen. Diese Pflanzen sind ehemalige Ackerunkräuter und deshalb besonders robust, weil sie bestens an nährstoffreiche Böden angepasst sind.

Mehrjährige Blumenwiesen bevorzugen dagegen meist magere Böden. Mit Margerite, Schafgarbe und Rotklee lässt sich fast überall eine hübsche Blumenwiese anlegen. Spezielle, zum Teil preisgekrönte Blumenmischungen für Standorte aller Art gibt es in Gärtnereien und Garten-Shops im Internet.

Achtung: Viele dieser Mischungen enthalten zwar mehrjährige Kräuter, die allerdings erst im zweiten Jahr zur Blüte kommen. Soll es schon im Aussaatjahr blühen, können zusätzlich die oben genannten Einjährigen eingesät werden. Die mehrjährigen Wiesen sind unbedingt zu mähen – im Juni und im September.

Sind Vogelbeeren giftig?

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wissen1-150x150Hartnäckig hält sich das Gerücht, Vogelbeeren seien giftig. Tatsächlich können sie roh verzerrt in größeren Mengen zu Magen- und Darmverstimmungen führen. Der Grund ist die enthaltene Parasorbinsäure. Sie machen die Beeren so bitter, dass man kleinste Mengen wieder ausspuckt.

Gekochte Früchte sind dagegen völlig unbedenklich und sogar wertvolle Vitamin-C-Spender. Der bittere Geschmack bleibt allerdings. Wer es mal probieren möchte: Am besten erntet man die Vogelbeeren im frühen Herbst und legt dann die Ausbeute für 24 Stunden in den Tiefkühler. Mischen Sie für Konfitüre, Gelee oder Saft zudem mildere Obstarten wie Äpfel, Quitten oder Pflaumen dazu.

Am besten ist aber, gleich zur Mährischen Eberesche zu greifen. Die Früchte von Kultursorten wie Rosina oder Konzentra enthalten fast keine Parasorbinsäure. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich und nicht bitter.