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Christrosen richtig pflegen

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Christrose

Foto: iww

Auf keinen Fall sollte man Christrosen im Topf einfach ins Freie stellen – das verkraften die empfindsamen Pflanzen nicht.

Spätestens im Frühjahr kann sie gut auspflanzen, wenn der Boden nicht mehr gefroren und die Witterung mild ist. Als Standort im Garten empfiehlt sich ein Platz, der im Winter sehr hell, auch sonnig ist, im Sommer dagegen halbschattig und kühl. Der Boden sollte kalkhaltig, humusreich und nicht zu trocken sein.

Christrosen sollte man an ihrem Platz, an dem man sie einmal eingepflanzt hat, belassen, denn sie brauchen lange, um sich einzugewöhnen. Dafür werden sie aber von Jahr zu Jahr stattlicher. Christrosen sind mit Anemonen, Küchenschellen, Sumpfdotterblumen und Winterlingen verwandt. Sie gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse.

Tipps für die Vase

Ungefähr eine Woche halten sich die Blüten der Christrose, wenn sie kühl stehen und jeden Tag frisches Wasser bekommen. Damit sie viel Wasser aufnehmen können, schneidet man den Stängel unten mit einem dünnen, sehr scharfen Messer etwa einen halben Zentimeter kreuzweise ein.

Tragen Sie Handschuhe, da der austretende Pflanzensaft unangenehme Hautreizungen verursachen kann.

Schnelle und einfache Vermehrung von Pflanzen

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Jetzt werden zahlreiche Pflanzen ins Winterquartier geräumt. Häufig steht zuvor ein Rückschnitt an. Aus dem herbstlichen Schnittabfall lassen sich leicht Kopfstecklinge gewinnen.

Diese Art der Vermehrung gilt als einfachste und schnellste der Pflanzenvermehrung, wie die Gartenakademie Rheinland-Pfalz berichtet. Für den Stecklingsnachwuchs geeignet sind nicht nur krautige Pflanzen wie Fuchsien, Geranien und Fleißige Lieschen, sondern auch Gehölze wie Oleander, Gummi- und Buchsbaum. Der Weg: Die gut ausgereiften, aber noch nicht verholzten Trieb-enden mit einem scharfen Messer oder der Gartenschere abschneiden. Die Faustregel der Experten für die richtige Länge: Jeder Steckling sollte je drei Blattpaare aufweisen. Damit die Pflanze nicht zu viel Wasser verdunstet, sind Blüten, Knospen und ein Teil der Blätter zu entfernen. Große Blätter werden halbiert, eingerollt oder mit einem Gummi fixiert. Gesteckt wird der Pflanzennachwuchs fürs Folgejahr in einen größeren Kasten, in Multitopfplatten oder kleine Töpfe. Als Substrat empfehlen die Fachleute nährstoffarme durchlässige Erde, der gegebenenfalls Sand beigemischt wird. Sobald die Stecklinge in die Erde gesteckt und angegossen sind, kommen sie an einen hellen aber nicht direkt von der Sonne bestrahlten Platz. Als Verdunstungsschutz bietet sich eine Folie an, die über den Kasten oder den Pflanztopf gestülpt wird.

Immergrünes für die Terrasse – Tipps

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Viele immergrüne Gehölze können auch Balkon und Terrasse verschönern, denn einige wachsen langsam oder bleiben von Natur aus klein. Schön in der kalten Jahreszeit sind etwa Buchsbäume und Winterheide. Die Blütezeit der Winterheide beginnt je nach Sorte schon im November und endet im April. Das Farbspektrum der Blüten reicht von reinem Weiß über Rosa bis hin zu kräftigem Rotviolett. Auch einige Nadelbäume machen in Gefäßen auf Balkon und Terrasse eine gute Figur. Eine botanische Kostbarkeit ist die sehr langsam wachsende Muschelzypresse. Ihre kleinen Zweige sind so gedreht und gewellt, dass sie den Betrachter tatsächlich an Muscheln erinnern.

So machen Sie Ihre Kübelpflanze winterfest

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Kübelpflanzen sind grundsätzlich stärker der Kälte ausgesetzt als Pflanzen im Garten, weil der Topfballen viel schneller durchfriert. Deshalb müssen Sie auch Pflanzen, die eigentlich winterfest sind, während der Frostperioden schützen.

Stellen Sie den Kübel mit Ihrem Buchsbaum an eine geschützte Stelle, zum Beispiel direkt an die Hauswand. Dort ist er vor dem kalten Wind im Winter geschützt, durch den die Blätter leicht austrocknen können.

Der Standort sollte halbschattig oder schattig, aber trotzdem hell sein, damit der Buchsbaum bei sonnigem Winterwetter nicht zu viel Wasser über seine Blätter verdunstet. Außerdem wird der Topfballen dann bei Sonnenschein nicht zu stark aufgeheizt, was Kübelpflanzen oft sehr große Probleme bereitet, wenn er dann nachts wieder gefriert.

Wickeln Sie ein Vlies oder eine Luftpolsterfolie um den Kübel, stellen Sie ihn auf eine Styropor- oder Holzplatte, um ihn vor der Kälte von unten zu schützen, und vergessen Sie das Gießen nicht. Auf diese Weise wird Ihr Buchsbaum den Winter gut überstehen.

Bio-Dünger selbst gemacht

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So setzen Sie Brennnesseljauche an.

Einen Arm voll Brennnesseln grob zerschneiden und in einem Plastikfass mit Regenwasser aufgießen, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind. Das Fass ohne Deckel in eine schattige Ecke stellen. Nach etwa zwei Wochen, wenn die Flüssigkeit nicht mehr schäumt, ist die Jauche fertig. Sie wird eins zu zehn verdünnt an die Wurzeln der Pflanzen gegossen.

Wie Sie Pflanzen gegen Schädlinge einsetzen

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So nutzen Sie Pflanzen als natürlichen Pflanzenschutz: Wechselwirkungen zwischen Pflanzen sind vielseitig und hilfreich.

+ Majoran und Bohnen vertreiben Ameisen, vor allem bei Rosen.

+Bohnenkraut, zwischen Bohnen gesät, schützt vor der Schwarzen Bohnenlaus.

+Knoblauch und Zwiebeln wirken gegen die Grauschimmelkrankheit bei Erdbeeren.

+Möhren und Zwiebeln halten Schmetterlinge davon ab, ihre Eier auf Weißkohl abzulegen.

+Zwiebeln schützen Möhren vor Befall mit Möhrenfliegen und Wurzelläusen.

+Borretsch, Thymian, Salbei und Ysop-Blüten wirken abschreckend auf Schadinsekten, sind aber gleichzeitig eine gute Bienenweide.

+ Basilikum schützt Tomatenpflanzen, indem er den Tomatenholzwurm fernhält.

+Kapuzinerkresse zwischen die Gurken gepflanzt, vertreibt den Gurkenkäfer und bildet in Kombination mit den Gurkentrieben geschützte Orte für Spinnen, welche die Schädlinge vertreiben.