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Im Winter richtig gießen

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Wenn sich die Sonne im Winter rar macht, leiden viele Zimmerpflanzen. Lichtmenge und Beleuchtungsdauer ermöglichen kaum ein gesundes und kräftiges Wachstum. Neue Triebe sind meist unansehnlich, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde berichtet.Um die Zimmerpflanzen gut über diese schwierige Zeit zu bringen, raten die Fachleute, sparsamer zu gießen und eventuell die Raumtemperatur um zwei bis drei Grad zu reduzieren. Zuvor sollte man sich jedoch über die Temperaturtoleranz der Pflanzen informieren.Trockene Zimmerluft wird durch Besprühen ausgeglichen. So werde den Pflanzen eine Wachstumspause gegönnt, die mit zunehmender Lichtintensität im Frühjahr beendet werde, berichten die Fachleute.Ausgenommen hiervon sind nach Auskunft der Experten alle Blühpflanzen, die jetzt Saison haben, wie Weihnachtsstern, Weihnachtskaktus, einige Orchideenarten, Alpenveilchen oder Kalanchoe.

Wie verlege ich Rollrasen?

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(Foto: iww)

Der Trend geht zum Fertigrasen. Rollrasen können Sie von etwa Mitte März bis Ende September verlegen.

1. Richtig vorbereiten: Die Fläche muss eben und frei von Steinen und Unkräutern sein. Dies gilt auch für die Wurzeln vom Giersch. Lockern Sie den Boden gründlich.

2. Beginnen Sie an einer geraden Rasenkante, z.B. an der Terrasse, und legen Sie die Rasenrollen der Länge nach dicht an dicht aus.

3. Die folgenden Rasenbahnen werden versetzt ausgelegt. Beachten Sie, dass keine Lücken bleiben und die Bahnen gut aneinander anschließen.

4. Rollrasen wird immer gerade verlegt, überstehende Soden schneiden Sie anschließend am Beetrand mit einem Messer ab.

5. Alle Bahnen sind sofort nach dem Verlegen mit einem breiten Stampfer oder besser einer Walze gut anzudrücken. Achten Sie darauf, nur die Bereiche des Rollrasens zu betreten, die schon verdichtet wurden.

Pflege nach dem Verlegen

Wenn Sie den Rasen danach feucht halten (bis zu 15 Liter pro Meter), können Sie ihn bereits drei Wochen später betreten und nutzen.

Rhododendron-Sträucher richtig pflegen

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Damit Rhododendron-Sträucher nach der Blüte nicht unnötig Kraft in die Bildung von Samenkapseln stecken, sollten Sie die welken Blütenreste vorsichtig ausbrechen.

Dieses ist vor allem bei kleineren, jungen Büschen wichtig. So geht die ganze Kraft nach der Blüte in die Bildung neuer, blühfähiger Triebe. Das Entfernen der Blütenreste muss aber vorsichtig geschehen, denn dicht unter oder auch neben den alten Blütenständen sitzen schon die neuen Blatttriebe.

Sie werden im kommenden Jahr die Blüten tragen und dürfen nicht beschädigt werden. Bei Bedarf können die Pflanzen nun auch noch einmal mit einem Rhododendron-Dünger versorgt werden, der unter den Pflanzen in den Boden eingearbeitet wird.

Unkraut entfernen ohne Chemie

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Es bringt keinen Spaß, strapaziert den Rücken und der Erfolg ist nicht von Dauer. Dennoch ist es empfehlenswert: Unkraut und Moos aus den Fugen von Gehwegplatten kratzen.

Kein anderes Mittel hilft besser. Unkräuter auf befestigten Flächen mit chemischen Unkrautvernichtern zu bekämpfen, ist gesetzlich verboten. Aus gutem Grund: Die Wirkstoffe werden durch den Regen ins Grundwasser gespült und gelangen so in den Wasserkreislauf. Auch so genannte Hausmittel wie Streusalz oder Essigsäure darf man nicht auf gepflasterten Plätzen und Wegen ausbringen.

Problemlos umpflanzen

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Eine Pflanze steht ungünstig in Ihrem Garten? Umpflanzen ist in den meisten Fällen kein Problem.

Verhältnisse im Garten ändern sich. Oder man muss die Pflanze erst einmal besser kennen lernen. An einem anderen Ort wird aus einem Kümmerling vielleicht sogar ein Garten-Highlight.

Worauf müssen Sie achten:

1. Informieren Sie sich über die Ansprüche der Pflanze an Boden und Licht.

2. Günstige Zeiten fürs Umpflanzen sind März/April sowie September/Oktober.

Wie gedeihen Kräuter im Topf am besten?

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Fast alle Kräuter freuen sich über einen sonnigen, warmen Standort. 

Dann sind sie sogar anspruchsloser und pflegeleichter als viele Blütengewächse. Am besten kaufen Sie jetzt beim Gärtner oder im Baumarkt Jungpflanzen. Diese sollten Sie aus ihrem Plastiktopf gleich in einen größeren Tontopf umpflanzen. Die Wurzeln verlangen schnell mehr Platz. Die meisten Kräuter brauchen wenig Wasser und hassen „nasse Füße“.

Stellen Sie die Töpfe deshalb ohne Untersetzer auf, so dass Gieß- oder Regenwasser abfließen kann.