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Themenübersicht: Fit im Kopf

Business & Beruf

Wie steigere ich meinen IQ?

Ob Sudokus und andere Rätsel wirklich schlauer machen, ist wissenschaftlich umstritten. Aber wie steigere ich meine Gehirnleistung effektiv?

Schon die alten Römer wussten: Bewegung regt den Kreislauf an und damit auch das Denken. Neurowissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivität dazu führt, dass mehr neue Nervenzelle im Gehirn entstehen. Wer kurz darauf lernt, trägt dazu bei, dass viele der jungen Neuronen überleben. Jahrzehntelang davor hieß es, dass im Gehirn keine Nervenzellen nachwachsen. Die Sportart ist unerheblich – jede verbessert die kognitive Leistung. Profitieren können Menschen in allen Altersgruppen. Untersuchungen belegen, dass das Gedächtnis von Senioren besser wurde, wenn sie dreimal die Woche 45 Minuten lang normal spazieren gingen.

Auch eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Hirnleistung. Das Gehirn benötigt gleichmäßig Nachschub an Mineralien, Aminosäuren, Vitaminen und ein wenig Fett; also viel Gemüse, Hülsenfrüchte (wie Bohnen), Obst, Fisch und Fleisch in Maßen. Ausreichend Flüssigkeit beugt Konzentrationsschwäche vor. Mindestens ein Liter Wasser am Tag, im Sommer drei Liter. Oder Tee oder Fruchtsäfte. Kaffee oder Süßes erhöhen die Denk- und Konzentrationsfähigkeit nur kurzfristig.

Immer volle Konzentration – So steigern Sie Ihre kognitiven Fähigkeiten

Wer sein Gehirn trainieren will, sollte seine Übungen immer mit voller Konzentration absolvieren. Außerdem sollten die Aufgaben schwieriger werden, wenn der Trainierende besser wird.

Den Intelligenzquotienten (IQ) bestimmen Psychologen, indem sie unter anderem räumliches Vorstellungsvermögen oder logisches Schlussfolgern testen. Ein Wert von 100 ist Durchschnitt, als hochbegabt gelten Menschen ab 130 IQ-Punkten.

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Brainfood – Wie Lebensmittel schlau machen

milch

Schlemmen mit Köpfchen: Dieses clevere Brainfood ist in jedem Supermarkt zu finden – und macht uns alle zu echten Blitz-Denkern.

Eier, Käse und Tofu

Um optimal zu funktionieren braucht unser Gehirn – wer hätte das gedacht – Alkohol. Doch den gewinnt der Körper nicht aus Wodka und Co, sondern aus der Vorläufersubstanz Cholin. Und das befindet sich in richtigen Eiweiß-Bomben. Eine Cholin-Dosis täglich hält das Erinnerungsvermögen auf Trab, zum Beispiel in Form von zwei Eiern und einer Scheibe Käse oder Tofu zum Frühstück.

Heidelbeeren

Sie schmecken nicht nur im Muffin, sondern sind auch echte Clever-Snacks. Die leckeren Beeren enthalten bestimmte Pflanzenstoffe, so genannte Flavonoide, die das Gedächtnis positiv beeinflussen. Fans von Supplementen schwören aus demselben Grund seit Langem auf Ginkgo-Pillen, aber eine Handvoll Heidelbeeren im Morgen-Müsli ist mindestens genauso gesund.

Kohlenhydrate

Um erfolgreich zu grübeln, brauchen die grauen Zellen Zucker. Englische Wissenschaftler fanden heraus: Deshalb wie wild Schokoriegel in sich hineinzustopfen, stresst das Nervenzentrum eher und verlangsamt dadurch sogar den Denkprozess. Kohlenhydrate aus Vollkornbrot, Müsli oder Obst dagegen werden vom Körper sorgfältiger umgewandelt und bringen eine stetige Energiezufuhr ohne kurzlebiges „Sugar-High“. Ernährungsexperten empfehlen, sich fünfmal täglich zu stärken, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Wer also morgens eine Scheibe Vollkornbrot verputzt und zwischen den Hauptmahlzeiten zwei. bis dreimal am Tag in die Obstschale greift, bleibt entspannt und fix im Kopf.

Grünes Gemüse, Milch und Linsen

Klar, Gemüse ist reich an wichtigen Nährstoffen und sollte mehrmals pro Tag auf dem Speiseplan stehen. Besonders wichtig für die Auffassungsgabe sind allerdings die B-Vitamine. Sie kommen vor allem in Haselnüssen, aber auch in Brokkoli, Spinat und Milcherzeugnissen vor. B1, B6, B12 und Folsäure regen den Stoffwechsel der Neurotransmitter an und sorgen so für die Bildung neuer Gehirnzellen.

Fisch und Pflanzenöl

Lachs, Hering, Zander und Co gehören möglichst zweimal pro Woche auf den Teller, denn sie sind eine ideale Quelle für wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Aber auch bestimmte Pflanzenöle, etwa aus Raps oder Leinsamen, enthalten das gesunde Fett, von dem viele Menschen leider viel zu wenig essen. Also rein damit ins Salat-Dressing. Denn Omega 3 ist einer der wichtigsten Bestandteile unseres Denkapparats und hält die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Fluss.

Viel Wasser

Genau wie der Rest unseres Körpers ist auch das Gehirn auf Flüssigkeit angewiesen – schließlich besteht es zu 75 Prozent aus Wasser.  Zwei Liter am Tag sind optimal. Wenn wir zu wenig trinken, wird nämlich das Blut dicker und träger. Dadurch versorgt es  unser Oberstübchen langsamer mit Sauerstoff – wir verstehen langsamer. Am besten also immer eine große Flasche in Reichweite haben.

Foto: Tetrapak

Business & Beruf

So bleiben Sie fit im Kopf

PIN-Code vergessen, Einkaufsliste verbummelt, Argument entfallen: Manchmal lässt uns unser Erinnerungsvermögen im Stich. Mit diesen Merktechniken bringen Sie Ihr Gehirn fix auf Trab.

Manche Stoffe sind so sperrig, dass man sie nur schwer lernen und sich noch schwerer merken kann. Dieses Problem kannten schon die alten Griechen und entwickelten einige wirksame Techniken, die das Einprägen von Informationen erleichtern. Diese sogenannten Mnemotechniken (griech. Memo = Gedächtnis) helfen im Alltag und trainieren das Gehirn. Hier einige Übungen und Beispiele.

Loci-Technik
Für wen?
Redner und Verhandler, die sich ihre Argumente merken müssen
Wie geht’s?
Prinzip der Loci-Technik ist, die zu merkenden Begriffe und Argumente mit Orten zu verbinden. Man denkt sich z.B. ein Zimmer und verknüpft jeden Begriff mit einem Gegenstand in diesem Raum. Beim Sprechen geht man dann systematisch alle Merkpunkte ab und holt die hinterlegten Infos hervor.

Geschichten-Technik
Für wen?
Studenten oder Schüler, denen das Visualisieren schwerfällt
Wie geht’s?
Die zu lernenden Begriffe werden in eine Geschichte verpackt. So entsteht ein Bedeutungszusammenhang, der den Lernstoff leichter einprägbar macht. Um das Wissen abzurufen, hangelt man sich an der Handlung der erfundenen Geschichte entlang.

Begriffe- oder Bilder-Technik
Für wen?
Alle, die sich keine Zahlenkombinationen wie Telefonnummern etc. merken können
Wie geht’s?
Jeder Ziffer wird ein Begriff zugeordnet, der einen visuellen Bezug zu ihr hat. Beispiel: 0 = Ball, 1 = Stange, 2 = Schwan, 3 = Herz, 4 = Quadrat, 5 = Hand, 6 = Würfel, 7 = Keil, 8 = Sanduhr, 9 = Schnecke