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Gestüt Neustadt besuchen

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Pferdehaltung und Reiten werden immer mehr zum Luxus, sagt der Landstallmeister des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts Neustadt/Dosse, Jürgen Müller. Immer weniger Menschen könnten es sich leisten, ihrem Pferdehobby nachzugehen, fügt der Gestüts-Chef mit Blick auf die hohe Arbeitslosenquote in der Region von etwa 20 Prozent hinzu. Um das Interesse an Pferden in der Region wach zu halten, wurde schon vor fünf Jahren in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gesamtschule das nach Gestütsangaben bundesweit einmalige Projekt „Reiten als Wahlpflichtfach“ initiiert. Das Gestüt sucht sich jedoch auch neue Einnahmequellen. Zudem sollen Zucht und Verkauf ausgebaut werden. „Im Jahr 2003 ging unsere Stute ,Poetin‘ bei einer Auktion für eine Million Euro weg“, erzählt der Leiter der Stiftungsverwaltung, Peter Schmolke. Künftig will das Gestüt zudem verstärkt auf den Tourismus setzen. Sowohl die Bedürfnisse von Tages- als auch von Mehrtagestouristen sollen bedient werden. In diesem Frühjahr haben die Sanierungsarbeiten auf den Höfen begonnen. 14 Millionen Euro – 80 Prozent davon EU-Mittel, der Rest Landesmittel – stehen 2005 für die Baumaßnahmen zur Verfügung. Bis zum Jahr 2008 sollen die Arbeiten beendet sein. Das Landstallmeisterhaus im Hauptgestüt wird künftig Tagungsort, Forschungszentrum mit Fachbibliothek und Museum sowie der Stiftungssitz sein. Hotel und Gastronomie werden ausgebaut. Anfang Juni wurde der Gestütsweg Neustadt–Redefin eingeweiht. Das Gestüt will unter anderem mehrtägige Kuschfahrten nach Mecklenburg-Vorpommern anbieten. Neustadt an der Dosse gehört zu den zehn Haupt- und Landgestüten in Deutschland. Von der Züchtung über Aufzucht, Ausbildung und Prüfungsabnahme bis zur Turnierteilnahme und dem Verkauf: Das vor mehr als 200 Jahren von Graf Carl-Heinrich von Lindenau aufgebaute Gestüt absolviert heute von der Pflicht bis zur Kür alle Disziplinen im Zucht-, Reit- und Fahrschulgeschäft.300 eigene Pferde stehen in den Ställen.80 Mitarbeiter, einschließlich der 20 Lehrlinge, sorgen für das Wohl der Tiere. Die Hengste gehören zu den gefragtesten Reit- und Zuchtpferden in der Branche. Ihr Brandzeichen Pfeil und Schlange symbolisiert Schnelligkeit und Gewandtheit.

Unsere Zuchtstation ist von der EU anerkannt“, sagt Müller. Das Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse zertifiziert auch Zucht- und Turnierpferde. „Im vergangenen Jahr nahmen wir 231 Prüfungen ab, darunter waren Tiere aus Litauen und den USA“, betont Jürgen Müller.

Sind Sie bereit zum Seitensprung?

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liebe-300x290In jede Beziehung kehrt irgendwann der Alltag ein. Eine lange Beziehung zu führen, ist nicht immer gleichzusetzen mit ständigen Streits und fehlendem sexuellen Verlangen.

Laut einer Studie des Nachrichtenmagazins Spiegel haben 47 Prozent der deutschen Männer ihre Partnerin schon einmal betrogen, 38 Prozent der Frauen gingen fremd.

Viele Menschen in Beziehungen sind es leid, ihre Bedürfnisse immer wieder erklären und durchsetzen zu müssen. Ist der erste Zauber der Verliebtheit verschwunden, pocht jeder der beiden Partner wieder mehr auf ein Stückchen Freiheit und Kompromisse, die anfangs leicht gemacht wurden, stehen in einem neuen Licht. Ob man wirklich zusammenpasst, merkt man daher erst nach einer gewissen Zeit. Der Alltag und große und kleine Probleme müssen bewältigt werden und dabei helfen gleiche Ansichten und Ideen vom Leben. Zu oft klappt dies leider nicht und man landet immer wieder bei den gleichen Diskussionen. Dabei gehen natürlich auch die Gefühle füreinander verloren.

Die Gründe, warum man in einer Beziehung betrügt, sind zu einem großen Teil evolutionstechnisch zu verstehen. Monogamie ist zu einem guten Teil ein Gesellschaftsprodukt, das dem natürlichen Drang des Menschen, seine Gene weiterzugeben, entgegensteht. Doch hüten Sie sich davor, diese Tatsache als Entschuldigung für Ihr Verhalten anzusehen oder gar vorzubringen. Es handelt sich dabei um kein Argument für Fremdgehen, sondern lediglich um eine Erklärung für das Phänomen.

Auf die Frage eines Spiegel-Reporters, was er tun würde, wenn seine Frau ihn betrügen würde, sagte der Geschäftsführer des Seitensprung-Portals Ashley Madison:

Ich würde es wissen wollen. Und ich würde nicht eine Internetseite dafür beschuldigen, oder ihren Handybetreiber, oder den Hotelbesitzer, der ihr und dem anderen ein Zimmer vermietet hat. Ich würde die Schuld auch nicht bei ihrem Liebhaber suchen oder bei ihr, sondern wissen wollen: Habe ich meine Frau vernachlässigt? Hat sie Sehnsüchte, die ich nicht befriedigen kann? Man muss die Gründe des Problems verstehen, um es zu lösen. Eine Affäre kann auch ein Katalysator sein, um die festgefahrene Beziehung zu verändern.

Jeder hat das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und möchte möglichst nicht allein sein. Wenn man aber all das in einer Beziehung nicht mehr zu spüren bekommt, sehnt man sich schnell danach dies mit jemand anderen zu erleben. Erste Überlegungen und Wünsche passieren zunächst flüchtig. Durch das Kennenlernen einer neuen interessanten Person wird man dann schnell in Versuchung geführt, hängt jedoch noch sehr an seiner Vergangenheit.

Anders ist das, wenn man aktiv nach einem möglichen Seitensprung Ausschau hält. Ganz einfach lässt sich das über Seitensprung Agenturen realisieren. Bei diesem Vorgehen ist man emotional schon sehr gelöst von seiner Beziehung oder bereit sich auf eine Art Doppelleben einzulassen.

Die Mitglieder bei Ashley Madison geben als häufigsten Grund für die Anmeldung an: Routine in der Beziehung (Männer) und fehlende Aufmerksamkeit des Partners (Frauen).

In jedem Fall sollten Sie sich genau überlegen, aus welchen Gründen es zu dem Seitensprung kam oder wieso ihre Gedanken immer wieder an dieser Idee kleben. Denn so aufregend ein Seitensprung auch ist und Ihnen Selbstbewusstsein und Zufriedenheit zurück gibt, er hält nicht für immer und Sie müssen sich irgendwann ihrer Beziehung stellen.

Der Arbeitsplatz ist offenbar immer noch die beste Kontaktbörse: Jeder fünfte Mann hatte schon eine Büro-Affäre. 

In einer Online-Umfrage des Magazins Playboy unter 1.500 Männern gaben 22 Prozent an, mit einer Arbeitskollegin eine Affäre gehabt zu haben. Allerdings vergnügten sich von dieser Gruppe knapp die Hälfte nur ein- bis zweimal in ihrer Firma.  15 Prozent erklärten, sogar mehr als zehnmal den Seitensprung gewagt zu haben.

Dabei ging das Abenteuer nicht immer glimpflich für die Beteiligten aus. Acht Prozent der Befragten erklärten, wegen einer Büro-Romanze gekündigt worden zu sein. Weitaus mehr (17 Prozent) litten unter Lästereien der Kollegen. Dennoch endeten 30 Prozent der Romanzen auch in einer festen Beziehung.

Bei der Wahl der Partners gilt laut Umfrage auch am Arbeitsplatz das Motto „Gleich und gleich gesellt sich gern“. 34 Prozent der befragten Männer schliefen mit einer gleichgestellten Kollegin, 18 Prozent mit einer Auszubildenden oder Praktikantin, nur fünf Prozent ließen sich auf eine Affäre mit einer Vorgesetzten ein.

Als alleinerziehender Single auf Partnersuche

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Für alleinerziehende Eltern erschwert sich die Partnersuche, denn sie müssen nicht nur auf ihre Bedürfnisse achten, sondern vor allem auf die ihres Kindes.

Als Alleinerziehende oder Alleinerziehender einen Partner zu finden, ist nicht ganz leicht. Zunächst einmal ist es schwierig, überhaupt Zeit für die Partnersuche zu finden, wenn man für die Erziehung eines Kindes allein zuständig ist. Zweitens gibt es unter manchen Singles Vorbehalte, sich mit jemandem zu treffen, der schon ein Kind mit in die Beziehung bringt.

Für viele Singles ohne Kind ist es schwer zu akzeptieren, dass das Kind des zukünftigen Partners immer an erster Stelle stehen wird. Sie sind nicht bereit dafür sich selber, zu Gunsten des Kindes, zurückzunehmen. Ein weiteres Problem ist die Verantwortung, die mit einem Kind einhergeht. Nicht selten fühlen Partner sich nicht bereit, in die Rolle eines Elternteils zu schlüpfen.

Auch bietet eine Partnerschaft mit Kind ein viel größeres Konfliktpotenzial. Nicht selten zerbrechen die Beziehungen, weil es Streit zwischen dem Kind und dem neuen Partner gibt. Eine Beziehung mit einem Partner der bereits ein Kind hat ist mit sehr viel Geduld, Kraft und Toleranz verbunden. Einen Partner, der das alles mit sich bringt ist schwer zu finden. Tatsache ist aber, dass es viele gibt, die sich dieser Herausforderung in einer Beziehung gerne Stellen wollen. Man muss sie nur finden.

Alles rund ums Urlaubsgeld

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Das Urlaubsgeld ist eine freiwillige und finanzielle Zusatzleistung des Arbeitgebers. Es gibt es keinen gesetzlichen Anspruch, vertragliche Vereinbarungen können die Leistungen aber absichern.

Meist wird das Urlaubsgeld in Höhe eines halben oder auch vollen Gehaltes gezahlt. Somit ist es steuer- und sozialabgabenpflichtig. Allen Angestellten muss das Urlaubsgeld ausgehändigt werden, die Höhe der Leistung reduziert sich jedoch nach den geleisteten Stunden.

Wer erhält Urlaubsgeld?

Solange ein Arbeitnehmer im Urlaub ist, erhält er sein ganz normales Einkommen ohne Abzüge weiter. Diese Zahlungen nennen Juristen das „Urlaubsentgelt“, das allerdings nicht zu verwechseln ist mit dem Urlaubsgeld. Das Urlaubsgeld ist eine Leistung des Arbeitgebers zusätzlich zum regulären Gehalt. Es gibt für das Urlaubsgeld keine gesetzliche Regelung. Ein Anspruch auf Urlaubsgeld kann sich jedoch aus Tarif- oder Arbeitsvertrag ergeben. Ist die Sonderzahlung in dem Tarifvertrag, der Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag fixiert, so muss der Arbeitgeber zahlen. Manchmal ist die Zahlung auch an eine Vereinbarung gebunden. So können beispielsweise Wartefristen bis zur erstmaligen Zahlung vereinbart sein. Aber auch ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis kann für den Erhalt des Urlaubsgeldes notwendig sein.

Wann darf das Urlaubsgeld gestrichen werden?

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten streichen Arbeitgeber meist viele freiwilligen Leistungen. Ist die Sonderzahlung aber im Vertrag schriftlich festgehalten, ist eine Streichung nicht so einfach. Auch ohne schriftlichen Nachweis ist die Streichung nicht immer ganz so leicht für den Arbeitgeber.

Was Pflegende für sich selbst tun können

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Unterstützung und Beratung finden pflegende Angehörige auf der Internet-Plattform www.pflegen-und-leben.de.

Angehörige können dort einem geschulten Psychologenteam Fragen stellen und Probleme besprechen – völlig anonym. Die Beratungen sind kostenlos. Das Online-Angebot wird vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Auf der Seite können Angehörige in einem Test herausfinden, wie belastet sie derzeit mit Pflege des Verwandten sind und was sie für sich tun können. Unter der Rubrik „Notfallkoffer“ geben die Experten Tipps, um schwierige und emotional aufgeladene Situationen im Alltag zu bewältigen.