Familie

Wann sollte mein Kind eine zweite Sprache lernen?

Familie

Mit dem Erlernen von Fremdsprachen sollte spätestens im Alter von vier Jahren begonnen werden. Dies belegen Studien des Sonderforschungsbereichs Mehrsprachigkeit der Uni Hamburg.

Die optimale Phase, um eine Sprache auf dem Niveau eines Muttersprachlers zu lernen, ende mit vier Jahren, so die Wissenschaftler. Ein Grund dafür sei die zunehmende neuronale Reifung.  Betroffen sind Grammatik und Aussprache. Vokabeln hingegen kann man in jedem Alter erlernen.

Im Vorteil sind Kinder, deren Eltern sie von Geburt an zweisprachig erziehen. Außerdem fördere Bilingualität flexibles Denken und die Fähigkeit, später auch andere Sprachen leicht zu erlernen, meinen die Hamburger Forscher. Zwar vermischen bilinguale Kinder manchmal die Sprachen. Dies heiße aber nicht, dass die Kinder die Sprachen nicht auseinanderhalten können.

 

Kein Kinderwagen von der Behörde

Familie

Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) haben bei der Geburt eines Kindes Anspruch auf Einmalzahlungen zur Anschaffung notwendiger Haushaltsgegenstände. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass ein Kinderwagen auch bei Geburt eines Kindes allerdings nicht zur Erstausstattung der Wohnung gehört. Entsprechend müsse die ALG-II-Behörde auch keine einmalige Beihilfe leisten, sondern lediglich ein Darlehen für den Kauf eines Kinderwagens gewähren. Nach Ansicht der Richter ist ein Kinderwagen zwar ein Gegenstand, der bei der Geburt eines Kindes angeschafft werden müsse. Er könne aber nicht als Ausstattung der Wohnung oder als Haushaltsgerät angesehen werden. Mit dieser Entscheidung stellen sich die Landessozialrichter allerdings ausdrücklich gegen die übliche Rechtsprechung. So entschied das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg kürzlich (Urteil vom 3. März 2006, AZ: L 10 B 106/06 AS ER), dass eine pauschale Einmalbeihilfe von 500 Euro für die Anschaffung einer Baby-Erstausstattung angemessen sein könne.

Vitamine für Kinder richtig dosieren

Familie

Comedian Bastian Pastewka hat sich mal mit dem kleinen Jungen aus der alten TV-Werbung verglichen: Lustlos tritt er in die Pfütze.  Seine Klassenkameraden tollen herum. Am Ende steht er alleine da.

Da hilft nur: Witze über sich selbst machen (Pastewka) oder einen Stärkungstrunk gegen Lustlosigkeit einnehmen (Eltern).

Doch funktioniert das so einfach: Gesunde Vitamine naschen – und weiter geht´s. Oder wird nur an das schlechte Gewissen der Eltern appelliert?

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel für Kinder ist vielfältig: Rotbäckchen, Sanostol, Junior Gelee, Multivitamin-Gummibärchen, Kaukapseln, Vitamin-Saft. Etwa 30 Millionen Euro setzen die Firmen damit im Jahr um.

Vorsicht bei Überdosis von Vitamin A und Mineralstoffe wie Zink, Kupfer, Mangan und Eisen, sagen die Experten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Achten Sie darauf, ob die Nahrungsergänzung für Ihr Kind eine Dosierungsempfehlung für die Tagesdosis angibt.