Eule oder Lerche: Welcher Schlaftyp sind Sie?

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Wohlbefinden

Die Aussichten könnten nicht besser sein: Ein freies Wochenende liegt vor Ihnen. Endlich ausschlafen!

Und dann zupft morgens um halb acht Ihr Schatz froh gelaunt am Linnen und flüstert: „Aufstehen, das Frühstück ist fertig!“ Kein Zweifel, das war die Lerche. So bezeichnen Schlafforscher denjenigen, der schon beim ersten Hahnenschrei topfit aus den Federn springt – im Gegensatz zum Schlaftyp Eule, der spät zu Bett geht und erst gegen Mittag so richtig wach wird.

Weder hat das eine mit Charakterstärke und Selbstdiziplin, noch das andere mit lotterigem Lebenswandel zu tun. Bei Morgen- und Abendtypen ticken die Uhren einfach anders. Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist verschoben und damit alle von der Tagesperiodik beeinflussten Funktionen.

Die körperlichen Funktionen also, die sich alle 24 Stunden wiederholen – wie Veränderung von Körpertemperatur, Blutdruck oder Hormonproduktion – sind zeitversetzt. Und zwar im Extremfall um zwei Stunden. Ob jemand zum Typ Eule oder Lerche gehört, hängt nicht nur von der Gewohnheit ab, die Unterschiede sind auch genetisch bedingt. Deshalb hilft sich zusammenreißen nicht wirklich. Aus einer echten Eule wird niemals eine Lerche.

Zeigen Sie als Frühaufsteher also Verständnis für den Morgenmuffel neben sich. Und hoffen Sie auf die Zukunft – denn mit zunehmendem Lebensalter werden wir alle immer „lerchenartiger“.

 

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