Eltern machen bei Erziehung von Jungen und Mädchen Unterschiede

Studien zeigen, dass Eltern in der Erziehung von Jungen und Mädchen Unterschiede machen.

So schmusen viele Mütter und Väter mit ihren Söhnen nicht so lange wie mit den Töchtern und übersehen dabei, wie sehr BEIDE Geschlechter weit über das Kindergartenalter hinaus auf Zärtlichkeit und Zuwendung angewiesen sind.

Viele Jungen lernen immer noch, stark zu sein, obwohl sie genau so auf emotionale und körperliche Zuwendung angewiesen sind wie Mädchen. Jungen dürfen auch schwach sein, Angst haben und Trost oder Hilfe annehmen.

Was tut Mama da?

Zwischen drei und sechs Jahren beschäftigen sich die Kinder auf unterschiedliche Art und Weise mit den Geschlechterrollen. Sie beobachten Zuhause, was der Papa als Mann tut und wie sich die Mama als Frau verhält, wobei im Vordergrund stehen sollte, dass es nichts mit Mann oder Frau zu tun hat, sondern mit den individuellen Stärken und Talenten.

Alles, was Ihr Sohn über Aufgaben- und Rollenverteilung erfährt, kombiniert er im Großwerden mit dem, was er selbst über das Verhalten und die Gefühle als Junge erfährt. Jungs profitieren davon, wenn sie eine möglichst große Vielfalt von männlichen und weiblichen Verhaltensweisen kennen lernen und ausprobieren dürfen. Denn so lernen sie von klein auf, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Und später, als Erwachsene, können sie flexibel auf verschiedene Herausforderungen des Lebens reagieren.

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