ich-weiss-wie.de » 5. Mai 2012

Daily Archives: 5. Mai 2012

Wohlbefinden

Allergien häufig durch Duftstoffe

Duftstoffe sind nach Nickel die häufigste Ursache einer Kontaktallergie.

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland reagieren nach Angaben des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) mit rauer, geröteter oder schuppender Haut und Juckreiz auf wohlriechende Substanzen. Hält der Kontakt mit dem Allergieauslöser länger an, können auch Bläschen, Knötchen und schmerzhafte Einrisse auftreten. Am besten wäre es, den Kontakt mit den Allergieauslösern zu meiden. Dies ist allerdings schwer, denn Duftstoffe werden vielen Kosmetika und Haushaltsreinigern zugesetzt. Sie können auch in Lebensmitteln, Getränken und Tabak enthalten sein.

Seit 2004 haben es Allergiker etwas leichter. Seitdem müssen EU-weit 26 allergene Duftstoffe auf den Verpackungen von Kosmetika deklariert werden. Dadurch können Allergiekranke kontrollieren, ob ein Stoff enthalten ist, auf den sie mit Hautproblemen reagieren. Den Allergologen zufolge werden viele Duftstoffe jedoch weiterhin nicht deklariert: Ein Parfüm enthält manchmal hunderte verschiedener Duftstoffe, die auf den Packungen nicht einzeln aufgeführt werden können. Bei Verdacht auf eine Duftstoffallergie sollten die Auslöser von einem auf Allergien spezialisierten Arzt festgestellt werden. Zumindest für die Behandlung einer akuten allergischen Reaktion stehen wirksame Arzneimittel zur Verfügung. Künftig müssen außerdem allergieauslösende Zutaten in Lebensmitteln besser gekennzeichnet werden. Lebensmittelhersteller haben noch bis November 2005 Zeit, ihre Etiketten zu ändern und die so genannten allergenen Inhaltsstoffe in der Zutatenliste anzugeben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Allerdings wird es keine entsprechenden Warnhinweise geben. Deshalb empfehlen die Verbraucherschützer Betroffenen, die Zutatenlisten genau zu studieren. Die Inhaltsstoffe, die künftig zu deklarieren sind, werden für etwa 90 Prozent der Nahrungsmittelallergien verantwortlich gemacht. Den Angaben zufolge gehören dazu unter anderem glutenhaltiges Getreide wie Weizen sowie Milch, Fisch, Soja, Nüsse und Sellerie.

Zuhause

Steuererklärung – Doppelte Haushaltsführung

Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Hausstand unterhalten muss, kann die zusätzlichen Aufwendungen bei der Steuererklärung als Werbungskosten für doppelte Haushaltsführung geltend machen.

Der Steuerzahler muss nicht jedes Jahr aufs Neue beweisen, dass die doppelte Haushaltsführung beruflich begründet ist, sondern nur bei der ersten Steuererklärung. Die größten absetzbaren Posten sind die Unterhaltskosten für die Zweitwohnung sowie die Fahrtkosten. Das Finanzamt erkennt unter anderem Ausgaben für Makler, Miete und Nebenkosten der Zweitwohnung als Werbungskosten an. Allerdings muss die Zweitwohnung „angemessen“ sein, wobei es keine einheitlichen Maßstäbe für die Angemessenheit einer Wohnung gibt. In Anlehnung an ein Urteil des Finanzgerichts Köln (AZ: 2 K 4711/95) wird allerdings häufig die Miete für eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Grundfläche als Obergrenze genannt. Ist die Zweitwohnung nach Auffassung des Finanzamtes zu groß, können die Mietkosten nur anteilig abgesetzt werden.

Allgemein

Warum Jungen besonders vom Vorlesen profitieren

Clipboard021-300x227Besonders Jungen profitieren vom Vorlesen. Das hat eine wissenschaftliche Studie der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung “Die Zeit” und der Deutschen Bahn zum ersten Mal belegt.

Vorlesen ist ein “zentraler Impuls für die Kompetenzentwicklung in unterschiedlichen Bereichen”, so Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen. Es hilft in der Schule nicht nur im Fach Deutsch. Auch in Mathe haben Kinder, denen schon früh vorgelesen wurde, bis zu einer halben Note besser abgeschnitten als ihre Altersgenossen.

“Jungs müssen aufpassen, dass sie nicht von den Mädchen überholt werden”

Jungs, die insgesamt deutlich weniger lesen als Mädchen, profitieren besonders stark vom Vorlesen. Regelmäßiges Vorlesen erhöhe die Lesefreude bei Jungen noch mehr als bei Mädchen, so “Zeit”-Geschäftsführer Rainer Esser: “Die Jungen müssen in diesem Alter ja aufpassen, dass sie von den Mädchen nicht rapide überholt werden.” Der Studie zufolge sagen von den Jungen, denen vorgelesen wurde, 20 Prozentpunkte mehr, dass ihnen Bücherlesen Spaß macht – im Vergleich zu Jungen, denen nicht vorgelesen wurde. Bei den Mädchen beträgt der Unterschied nur neun Prozentpunkte.

58 Prozent der “Vorlesekinder” greifen selber zum Buch, sobald sie lesen gelernt haben. In der Pubertät sinkt die Zahl, dennoch bleibt über die Hälfte Bücherfreunde. Bei “Nicht-Vorlesekindern” sind es nur 37 Prozent.

Sportlich statt sozial isoliert

Bei den Kindern, die mindestens einmal in der Woche Sport treiben, ist der Anteil derjenigen, denen vorgelesen wurde, sehr hoch (66 Prozent). Jungs, die lesen, werden manchmal als sozial isolierte Lese-Nerds angesehen, sagt Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. Das sei nun widerlegt. Im Gegenteil: Vorlesen sei Teil einer ganzheitlichen gesunden Erziehung.

Die Initiatoren der Studie sehen Vorlesen als “besonders nachhaltiges Investment in die Entwicklung von Kindern”.

Zuhause

Multimedia-Touchpad als neues Bedienfeld

Mit dem Dreh-Drück-Steller iDrive hat BMW als erster Hersteller das Bedienkonzept eines Autos revolutioniert.

Dieses kleine Bedienfeld wird sukzessive ausgebaut mit einer verfeinerten Touch-Oberfläche. Dazu kommt in einem zweiten Schritt die Ergänzung durch einen Touchscreen, der dem Piloten eine noch einfachere und intuitivere Bedienung ermöglichen soll. Bislang haben die Premium-Hersteller dieses Konzept abgelehnt, weil sie die Spuren von Fingerabdrücken auf dem Bildschirm scheuten. Der Erfolg des VW-Systems zeigt aber, dass sich diese Bedienungsform bei den Kunden größter Beliebtheit erfreut.

Wohlbefinden

Wie Haare schneller wachsen

Ok, Haare sind nichts anderes als lange Hornfäden – aber wie bringt man diese dazu, auf dem Kopf vermehrt und schneller zu wachsen? 

Haare sind Keratin- und Protein-Bomben. Biologisch gesehen wachsen sie etwa 1,25 cm pro Monat. Viele Tipps, wie zum Beispiel Biotin-Tabletten, Kieselerde, Gelatine und das regelmäßige Spitzen schneiden unterstützen das Haar, dienen aber vor allem der äußeren Erscheinung. Durch eine gesunde innere Struktur wirkt es füllig, frisch und glänzt.

Aber was hilft wirklich beim Wachsen? Dazu müssen wir direkt an die Wurzel gehen – hier unsere Tipps:

1. Richtig waschen und kämmen: Längere Haare (über Kinnlänge) sollten nicht täglich, sondern alle zwei bis drei Tage gewaschen werden, empfiehlt der Shampoo-Hersteller Schwarzkopf. Achten Sie beim Waschen und Pflegen darauf, dass Sie das Haar immer sehr „quietschsauber“ ausspülen. Rückstände von Pflegeprodukten können zusammen mit hartem Wasser zu Ablagerungen führen und das Haarwachstum beeinträchtigen. Verwenden Sie eine sanfte Haarbürste und kämmen Sie die Haare am besten solange sie nach dem Baden oder Duschen noch feucht sind.

2. Gesund ernähren:  Das natürlichste Hausmittel für Haarwachstum ist: Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund. Proteinreiche Lebensmittel wie Eier, Leber, Fisch, Joghurt und Bohnen fördern das Haarwachstum, da die Haare auch aus viel Protein bestehen. Lebensmittel, die Eisen und Zink enthalten, sind ebenfalls geeignete Mittel, um das Haarwachstum zu beschleunigen, wie zum Beispiel Meeresfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte und Pinienkernen.

3. Kopfmassage: Täglich 5 bis 15 Minuten lang den Kopf zu massieren, fördert die Durchblutung und damit das Haarwachstum.

4. Kokosnuss-Ӧl: Behandlungen mit Kokosnuss-Ӧl sind seit Jahrhunderten der Geheimtipp der Naturvölker. Sie beugen nicht nur Haarverlust vor, sondern stimulieren auch neues Haarwachstum. Ein- bis zweimal in der Woche einmassieren. Sie können Kokosnuss-Ӧl auch mit Rizinusöl mischen und diese Mischung direkt auf die Kopfhaut auftragen. Achten Sie darauf, die Mischung vor der Anwendung ein wenig zu erwärmen, auch das hilft beim Haarwachstum.

Wohlbefinden

Schnell abnehmen – und lange so bleiben

schnell-gezielt -abnehmen

Der Traum – auf Dauer Gewicht zu verlieren – kann wahr werden.
(Foto: o5com/flickr)

Wie kann ich schnell abnehmen? Für viele Menschen ist das die Masterfrage. Die Antwortet lautet: Es ist möglich – aber nur mit einem Mix aus mehrere Methoden und mit einer gesunden Selbstmotivation. 

Der Schlüssel ist die Kombination aus Diät, gesunder Ernährung und viel Bewegung. Es funktioniert aber nur, wenn es alltagsgerecht abläuft: Es soll immer auch ein bisschen Spaß machen und auf Sie motivierend wirken.

Wenn Sie sich den Willen zum Abnehmen immer selbst einreden müssen, wird es nicht funktionieren.

Gehen Sie die Aufgaben zwanglos, aber zielbewusst an. Hier unsere Tipps – unter der Maßgabe: ohne Tabletten und ohne zu hungern.

So nehmen Sie gezielt ab in drei Phasen:

1. bis 3. Tag: Entschlackungsphase
Zuerst müssen Sie Ihren Körper von überflüssigen Schad- und Schlackenstoffen befreien. Nutzen Sie dazu eine der Schlankheitskuren aus der Apotheke (beispielsweise Almased; am besten Sie lassen sich beraten). Sie dienen als Unterstützung, weil darin meist Zusatzstoffe enthalten sind, die der Körper benötigt.

Sie dürfen an den ersten drei Tagen Gemüsesuppe oder Ratatouille essen, soviel Sie wollen. Das macht satt, entschlackt und hat wenige Kalorien.

Kaufen Sie nun Zwiebeln, Lauch, Karotten, Sellerie, Blumenkohl und Kohlrabi. Dazu frische Kräuter. Bereiten Sie aus diesen Zutaten mit Salz, Pfeffer und einem Esslöffel Olivenöl eine Gemüsesuppe. Dazu dünsten Sie das klein geschnittene Gemüse im Öl etwas an und gießen alles mit ca. 2 Liter Wasser auf. Lassen Sie alles etwa 45 Minuten bei wenig Hitze köcheln. Essen Sie dies über den Tag verteilt.

In diesen ersten drei Tagen sollten Sie wenigstens einmal für eine Stunde walken oder spazieren gehen (untrainierte Menschen) oder vielleicht sogar joggen.

4. bis 7. Tag: Gewichtsreduktionsphase
Nach der Entschlackungsphase beginnt die eigentliche Gewichtsabnahme. Diese findet ab dem vierten bis zum siebten Tag statt. Sie kann natürlich noch länger andauern, je nachdem, wie viel Gewicht Sie verlieren möchten. Die Unterstützungskur aus der Apotheke wird nun reduziert und gegen richtige Nahrung ersetzt.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel darauf, möglichst wenige Kohlehydrate aufzunehmen, besonders abends. Diese lauern überall versteckt. Kohlehydrate sind im Brot, in Kartoffeln, Nudeln und auch in Stärke und weißem Zucker enthalten. Jetzt kommen also Gerichte infrage, wie beispielsweise gefüllte Auberginen mit Pinienkernen, Chili con Carne oder Kabeljau süß-sauer.

Essen Sie dreimal täglich, da der Körper sonst in den Energiesparmodus schaltet und Fettreserven zurückhält.

Trinken Sie täglich zwischen den Mahlzeiten kalorienarme Flüssigkeiten wie Tee, Kaffee oder Mineralwasser. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht während des Essens trinken, da so die Blutzuckerwerte schneller ansteigen, was die Fettverbrennung verlangsamt.

8. bis 10. Tag: Stabilitätsphase
Nach der Gewichtsreduktionsphase kommt nun die Stabilitätsphase. Diese ist wichtig, um das Gewicht auch dauerhaft halten zu können. Nun sollten Sie Ihre Ernährung schon so weit umgestellt haben, dass Sie die Umstellung auch dauerhaft durchhalten können. Sie dauert vom achten bis zum zehnten Tag. Nun dürfen Sie schon zwei Hauptmahlzeiten essen, die beispielsweise aus Fisch und Gemüse bestehen. So wären jetzt Gerichte wie Nudel-Spinat-Auflauf oder geräucherte Makrele auf Gemüse interessant.

Ab Tag 11: Vitalitätsphase
Jetzt gilt´s: Die verschwundenen Kilos dürfen nicht wieder auftauchen. Meiden Sie grundsätzlich Fertigmahlzeiten. Sie enthalten in der Regel viel Zucker, Weißmehl und gesättigte Fette. Auch die so genannten schnellen Kohlehydrate sind zu verbannen. Dazu gehören Brot, Backwaren und Frühstückszerealien, Getreide, Teigwaren, gebackene, gebratene, frittierte Kartoffeln (gekochte sind in Maßen erlaubt), Zucker und Süßes und kohlehydrathaltige Getränke wie Cola, Limonaden oder Softdrinks.

Sie frühstücken mit Vollkorntoast, Lachs, Joghurt und Apfel, essen mittags Nudeln und Bohnen und abends eine Portion Hühnerbrustsalat. Meiden Sie in dieser Phase Bier und Cocktails. Essen Sie zu jeder Mahlzeit reichlich Gemüse und nur wenig Fleisch.

Was eine Personenwaage messen kann (und was nicht)