Clicker-Training für Katzen

Vor allem Wohnungskatzen freuen sich, mit ihrem Menschen etwas gemeinsam zu unternehmen und Zeit mit ihm zu verbringen. Im turbulenten Alltag kommt das oft zu kurz. Clickertraining eignet sich hervorragend, um Ihre Katze sinnvoll zu beschäftigen und Langeweile sowie daraus resultierendes Problemverhalten vorzubeugen.

Rueh vor dem Spielen: Hauskatzen brauchen viel Abwechslung (Foto: A. Kaatz)

Ruhe vor dem Spielen: Hauskatzen brauchen viel Abwechslung (Foto: A. Kaatz)

Ihre Katze kann damit aber auch Sinnvolles für den Alltag lernen, zum Beispiel in eine Transportbox zu gehen oder an einen bestimmten Ort zur Fellpflege.

Bereits Kitten, aber auch ältere Tiere, können auf den Clicker konditioniert werden und leichte Aufgaben erlernen. Ihre Katze wird bei dieser Trainingsmethode motiviert, sich freiwillig einzubringen, nachzudenken und mit Ihnen zusammen zu arbeiten.

Gerade zu Beginn ist es wichtig, nicht länger als ein bis zwei Minuten zu trainieren, damit Ihre Katze nicht die Lust verliert oder überfordert wird.

Fortschritte zeigen sich dann am schnellsten, wenn Sie jeden Tag mit Ihrer Katze üben. Jedoch sollten die Lust auf das Training und der Spaß beim Üben immer an erster Stelle stehen – für Sie und auch für Ihre Katze. Ablenkungen durch andere Menschen, Tiere oder Geräusche sollten zu Beginn ebenfalls vermieden werden, da es Ihnen beiden dann leichter fallen wird, sich zu konzentrieren.

In diesem Beispiel wird mit einem Targetstick gearbeitet, der mit einem Clicker kombiniert ist.

Im ersten Schritt konditionieren Sie Ihre Katze auf den Clicker. Nehmen Sie dazu in Ihre eine Hand mehrere Leckerlies, in die andere Hand den Clicker. Nun halten Sie beide Hände nebeneinander vor Ihre Katze. Betätigen Sie den Clicker und geben Sie ihr unmittelbar danach ein Leckerchen.

Wiederholen Sie das ein paar Mal über 2-3 Tage hinweg. Irgendwann bleibt Ihre Katze aufmerksam bei Ihnen und erwartet das nächste Leckerchen – auch wenn Sie keines in der Hand haben.

Dann zeigen Sie der Katze den ausgezogenen Targetstick. Schnuppert sie hin, clicken Sie und belohnen wieder mit einem Leckerchen. Dann ist das Interesse für den Stab geweckt. Mit Clicks und Leckerlis gelingt es, dass die Katze den Stick anstupst, ohne dass dieser bewegt wird. Und nach weiterem Üben wird sie dem Stick folgen, ob in kleinen Kreisen durchs Zimmer oder in die Transportbox, auf einen Stuhl oder Tisch.

Mittels des Clickertrainings bleiben die Übungen stets positiv und Ihre Katze kann entspannt viele tolle und nützliche Dinge lernen.

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