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Campari, Portwein, Ricard: Pur oder auf Eis? So servieren Sie Aperitifs stilecht!

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Kochen

Aperitifs verzeihen wegen ihrer Noblesse keine Fehltritte in Sachen Temperatur und Glaswahl.

Deshalb lesen Sie hier, wie Sie Ihren Gästen die Klassiker richtig einschenken:

Bitter-Aperitifs feiern ihr großes Comeback. Diese herben Appetizer sind entweder auf Alkoholbasis hergestellte Liköre oder mit Kräuterextrakten und Destillaten versetzte Weine. Martini, Campari, Ramazotti und Co. serviert man im Aperitifglas in Trichterform oder im niedrigen Becherglas, bis auf Martini rosso, gekühlt auf Eis. Und fügen Sie nach Wunsch noch ein Stück Zitrone bei.

Pastis-Spirituosen aus Sternanis wie Pernod und Ricard werden traditionell mit fünf Teilen kühlem Wasser in einem höheren, becherförmigen Glas aufgegossen. Zu einem griechischen Essen serviert man übrigens den Ouzo auch vorher.

Bei Aperitif-Weinen bestimmt der Süßegrad das stilechte Glas und die Temperatur. Die süßen Sorten leben von ihrer Blume, deshalb sollte man sie bei Zimmertemperatur genießen. Wer will kann die Flaschen auch etwas in der Kühlschranktür kühlen. Likörähnlichen Portwein, Malaga und Madeira trinkt man aus einem kugeligen, kurzen Weinglas. Auch süßeren Sherry nippt man aus einem kurzen Weinglas oder aber wie Sherry dry aus einem schmalen, kurzen Sherryglas. Die trockenen Spielarten des spanischen Weines sollten aber unbedingt vor dem Servieren länger kalt gestellt werden.

Whiskey ist flexibel. Edle Tropfen reichen Sie am besten pur bei Zimmertemperatur und eventuell mit Wasser, Blended Whiskeys für mehr Coolness mit Eiswürfeln on the rocks.

Mix-Klassiker als Ouvertüre sind Kir (Weißwein mit Creme de Cassis) im Weißweinglas oder Kir Royal (mit Sekt oder Champagner) im Champagnerkelch – natürlich gut gekühlt.

 

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