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Gastlichkeit: Wie lange sollte man auf einer Feier bleiben?

Zuhause

1620447_821062001243039_1119917375_nWenn der Gastgeber gähnt und die Fenster aufreißt, ist es schon zu spät. Besser wär´s für den Gast, vorher zu gehen.

Brunch: Das klassische Event mit offenem Ausgang. Beginnt meistens am späten Vormittag und zieht sich gerne bis in den Nachmittag. Spätestens um 18 Uhr sollte man sich verabschieden. Der Gastgeber will vielleicht nach dem Brunch noch ein bisschen Ruhe haben.

Teatime: Der Oldie – in der Regel ab 16 Uhr. Wie lange brauchen Sie für ein, zwei Tassen Tee? Verabschieden Sie sich zwischen und 18 und 18.30 Uhr. Es sei denn, man lädt Sie noch zum Abendessen ein.

After Work: 17.30 Uhr. Man stolpert sozusagen aus dem Büro zum Mini-Drink beim Kollegen. Spätestens 21 Uhr ist Schluss.

Cocktail-Party: Insgesamt etwas offizieller. Startet meist ca. 19 Uhr. Da können Sie ruhig bis 22 Uhr bleiben. Haben Sie Mitgefühl mit dem Gastgeber und nehmen Sie den Langredner mit: „Dürfen wir Dich nach Hause bringen?“

Abendessen: Das perfekte Dinner dauert bis etwa 23.00 Uhr. Der Gastgeber will noch etwas Ordnung in die Küche bringen. Ausnahme Wochenende: Da darf´s ein bisschen später werden.

Wie wärme ich Pilze richtig auf?

Kochen Wohlbefinden
Pilze

Foto: iww

Reste vom Pilz-Risotto müssen nicht mehr in den Mülleimer wandern, weil Sie glauben, das Aufwärmen von Pilzen sei giftig.

Denn nicht die Pilze selbst mutieren zu Giftzwergen, sondern durch  den hohen Wasser- und Eiweißgehalt sind sie idealer Nährboden für gesundheitsschädliche Bakterien und Schimmel. Damit die Pilze genießbar bleiben, die Speise nach dem Garen sofort abkühlen (Topf in Eiswasser stellen), dann im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen gut erhitzen auf mindestens 70 Grad. Wer diese Empfehlungen befolgt, kann Pilze aufwärmen. „Aus Vorsichtsgründen würde ich es jedoch nicht unbedingt empfehlen“, sagt Bettina Muermann, Ernährungswissenschaftlerin beim Bund für Lebensmittelkunde.

Übrigens: Auch bei Spinat können Bakterien eine ungesunde Rolle spielen. Wer das Gemüse noch mal erwärmen möchte, sollte es ebenfalls schnell abkühlen und in den Kühlschrank stellen. Sonst verwandeln Bakterien Nitrat, das sich durch starke Düngung im Spinat anreichert, in giftiges Nitrit. „Und das lässt sich auch durch Erhitzen nicht mehr unschädlich machen“, warnt Bettina Muermann.

So legen Sie eine Blumenwiese an

Garten

Die einfachste Variante ist die einjährige Blumenwiese: Kornblumen, Klatschmohn, Kornrade und Ringelblumen werden im April/Mai gesät und dann einfach sich selbst überlassen. Diese Pflanzen sind ehemalige Ackerunkräuter und deshalb besonders robust, weil sie bestens an nährstoffreiche Böden angepasst sind.

Mehrjährige Blumenwiesen bevorzugen dagegen meist magere Böden. Mit Margerite, Schafgarbe und Rotklee lässt sich fast überall eine hübsche Blumenwiese anlegen. Spezielle, zum Teil preisgekrönte Blumenmischungen für Standorte aller Art gibt es in Gärtnereien und Garten-Shops im Internet.

Achtung: Viele dieser Mischungen enthalten zwar mehrjährige Kräuter, die allerdings erst im zweiten Jahr zur Blüte kommen. Soll es schon im Aussaatjahr blühen, können zusätzlich die oben genannten Einjährigen eingesät werden. Die mehrjährigen Wiesen sind unbedingt zu mähen – im Juni und im September.

Kaum einer lebt koffeinfrei

Wohlbefinden

Zwischenablage24-194x300Kaum einer lebt koffeinfrei. 11.000 Tonnen Koffein nehmen die Bundesbürger jährlich in Getränken zu sich – in Form von Kaffee, Tee, Soft- oder Energy-Drinks, aber auch in Kakao und Schokolade. Kann der Muntermacher auch der Gesundheit schaden?  

Auf Herz und Kreislauf wirkt Koffein zumeist flüchtig. Deshalb ist es für die meisten Menschen ungefährlich. Wer unter niedrigem Blutdruck leidet, für den ist Koffein sogar eine Medizin, die den Kreislauf ankurbelt. Auch Menschen mit Bluthochdruck dürfen Kaffee oder Tee in Maßen genießen. Bei Gesunden kann der Blutdruck danach sogar leicht abfallen, weil sich die großen Kreislaufgefäße entspannen und erweitern.

Koffein wirkt rasch. Eine halbe Stunde nach der Tee-Pause ist der Spitzenwert erreicht. Ein bis zwei Tassen machen müde Menschen in der Regel munter. Wie viel jedem wohl tut, ist aber unterschiedlich.

Koffein steckt nicht nur in Lebens- und Genussmitteln, sondern auch in Medikamenten, zum Beispiel in manchen Kopfschmerztabletten. Denn Koffein verengt die Blutgefäße im Gehirn. Und die Weitstellung von Blutgefäßen spielt beim Migräneanfall eine Rolle. “Oft lindern ein oder zwei Tassen Tee den Migräneschmerz”, erklärt Gilbert Schönfelder, Pharmakologe am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität.

Koffein kann jedoch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Manch ein Asthmamittel kreist zum Beispiel in Kombination mit Koffein länger im Blut. Und einige Psychopharmaka erreichen bei starken Teetrinkern zu geringe Blutspiegel. Wer Medikamente einnimmt, die mit Koffein in Wechselwirkungen treten, sollte deshalb seinen Arzt fragen, ob oder wie viel Tee oder Kaffee er trinken darf.

Die Lizenz zum Wohlfühlen

Wohlbefinden
Lizenz zum Wohlfühlen (Foto: Aqua Dome)

Lizenz zum Wohlfühlen (Foto: Aqua Dome)

Geben Sie sich doch mal selbst die Erlaubnis, sich wohlzufühlen. Bei allem Stress, dem das tägliche Leben von Ihnen abverlangt.

Eine halbe Stunde täglich etwas für sich zu tun, macht Sie nicht zu einem faulen Menschen. Sie müssen nicht alles erledigen, bevor Sie sich etwas gönnen. Solange niemand in Lebensgefahr gerät, dürfen Sie an sich denken!

Was macht Ihnen besonders viel Spaß und führt zu einem Energieschub? Sind Sie ein Mensch, der viel Spaß an Musik findet? Wie wäre es, sich mit Ihrer Lieblingsmusik zu verwöhnen, selbst Musik zu machen, etwas zu singen oder zu einer Musik zu tanzen?

Sind Sie ein körperbetonter Mensch? Dann könnten Sie sich mit einem Sauna-Besuch, einer Massage, dem Besuch bei einer Kosmetikerin oder einer duftenden Essenz im Badewasser verwöhnen. Körperliche Bewegung in jeglicher Form könnte Ihre Lebensfreude ankurbeln.

Sind Sie ein kreativer Mensch? Dann finden Sie Freude am Basteln, Malen, Stricken etc.

Klimaanlage und Klimaautomatik – Was ist da eigentlich der Unterschied?

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Gutes Klima im Auto (Foto: Johnson Controls)

Gutes Klima im Auto (Foto: Johnson Controls)

Im Laufe der vergangenen Jahre ist die Ausstattung der Autos immer komfortabler geworden. Da machen auch die Modelle in den unteren Preisklassen keine Ausnahme. Zum Standard gehört zumeist eine Klimaanlage bzw. eine Klimaautomatik im höherpreisigen Segment. Was ist eigentlich der Unterschied?

Sowohl Klimaanlage als auch Klimaautomatik kennen -anders als beim Preis – keinen Unterschied bei den technischen Voraussetzungen: Sie heizen kalte Luft auf bzw. kühlen heiße Luft ab. In welchem Maß dies geschieht, muss bei der Klimaanlage von Hand eingestellt werden. Wer sich bei höheren Temperaturen im Auto unwohl fühlt, neigt dazu, den Regelknopf recht kräftig zu drehen. Die Folge ist eine überproportional starke Kühlung, deren Luftstrom dann oft noch direkt auf den Kopf gerichtet wird. Am nächsten Tag rächt sich das, zum Beispiel durch Verspannungsschmerz im Genick oder einer Erkältungserscheinung.

Benutzen Sie eine Klimaanlage, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Temperaturunterschied zwischen der Innentemperatur und der eingeblasenen, klimatisierten Luft nicht größer als etwa acht Grad ist.

Genauso wie die Betriebstemperatur des Motors durch Sensoren überwacht wird arbeitet im Prinzip auch eine Klimaautomatik. Ein Impulsgeber sendet Befehle an die Steuereinheit, die von dieser mittels Stellmotoren oder Spannungsveränderungen so verarbeitet werden, dass sich die Messwerte im Wageninnern auf den Wert einpegeln, der vom Fahrer vorgegeben worden ist.

Während bei wechselnden Verhältnissen, z. B. Nachtkühle oder Gewitter, die Handregelung nachjustiert werden muss, stellt sich die Klimaautomatik selbstständig auf die veränderten Bedingungen ein, die Insassen genießen also eine gleichmäßig angenehme Atmosphäre und müssen dafür nichts mehr tun.

Ist das Auto stark aufgeheizt, wenn Sie einsteigen, zeigt die Automatik aber auch Schwächen: Sie wird mit voller Power versuchen, die Innentemperatur auf den eingestellten Wert zu bringen. Hier müssen Sie zur Vermeidung von Unterkühlungen auch erst einmal eine höhere Temperatur einstellen.